Liebe Randonneure und Teilnehmer/innen bei den Brevets von Randonneurs Autriche.
Das Jahr 2025 geht dem Ende zu und wir blicken mit Zuversicht auf das neue Jahr 2026, includiert der Hoffung auf das Ende des Krieges nahe unserer Grenze und einem wirtschaftlichen Aufschwung in Österreich und Europa.
Wir lassen uns nicht unterkriegen und werden auch im Jahr 2026 die Brevetserie in Österreich mit Startort Haid/Ansfelden, sowie auch den 200er und 300er Brevet mit Startort beim Kirchenwirt in St. Georgen in Attergau in bewärter Weise duchführen.
Über das Jahr 2025 habe ich ja ausführlich beim 200 km Abschlussbrevet im Rahmen der Superrandonneure/innen Ehrung berichtet.
Eigentlich habe ich moniert, den 1000er nicht mehr zu organisieren. Da die Absolvierung eines 1000er im Jahr 2026 für die Voranmeldung für Paris-Brest-Paris von Bedeutung sein kann, habe ich mich überreden lassen, neuerlich diesen organisatorischen Aufwand zu betreiben. Der tatsächliche Startort in Haid ist noch nicht abgeklärt, bin aber zuversichtlich auch hier Nägel mit Köpfen machen zu können. 1000km Brevet Haid ab 2026 – hier könnt ihr auf unserer Homepage die Änderungen nachlesen.
Mir scheint, je älter man wird um so schneller schreitet die Zeit unaufhaltsam weiter. Kaum ist die Brevetsaison im September abgeschlossen, flutsch ist die kurze organisatorische Verschnaufpause auch schon wieder vorüber und das Kopfzerbrechen mit der Organisation für das Jahr 2026 ist auch zugegen bei meinem persönlichen Tagesablauf.
Leider hat ja in der schnelllebigen Zeit nicht mehr alles vorhanden geglaubtes so recht Beständigkeit und man muss immer wieder Neuplanungen mit dem Startort, Kontrollstellen und vielen anderen Dingen der Organisation einkalkulieren.
Die Startorte für die 200-300-400 km Brevets in der Sporthalle der Mittelschule und Kirchenwirt in St.Georgen im Attergau sind fix.
Für den 600 und 1000er ist der Startort in Haid noch nicht fix abgeklärt und daher offen.
Die Termine sind ja bereits seit Mitte Oktober fix auf unserer Homepage ersichtlich. Die Anmeldungen sind freigeschaltet und es haben sich schon einige angemeldet. Hier könnt ihr auch die Starterlisten einsehen.
Betreffend Paris-Brest-Paris habe ich hier die Neuigkeiten geparkt.
Wir sind ja (7 Österreicher) 2025 den Super Brevet Scandinavia 2025 gefahren. Es war eine wunderschöne Veranstaltung, die uns von Dänemark über Schweden zum Ziel nach Norwegen führte.
Interessante, unserem Brevetkalender angepaßte internationale Superbrevets könnt ihr in diese Kalender einsehen. Vielleicht, soferne mir der 1000 nicht zu anstrengend wird, juckt auch mich wieder im Juli oder August einen 1.200er zu fahren. Was soll man sonst im Sommer tun!
Ich wurde von Veranstalter in Florenz gebeten euch über den Superbrevet Florenz – Rom – Florenz am 18.8. zu informieren. Wird sich bei mir ned ausgehen, da ich am 23.8. den 70er mit meiner Familie feiern darf. Es ist auch interessant, dass genau am 23.8.2027 für mich um 05.15 Uhr der Startschuß für meine 8. Paris-Brest – Paris Teilnahme fällt.
Interessant für mich ist 1.200 km Brevet Ronde Alienor d Aquitaine, der vom 5.7. – 9.7.2026 mit Start und Ziel nahe Bordeaux statt findet. Er steht nicht im internationalen Kalender, wird aber offiziell gewertet.
So nun will ich euch nicht länger aufhalten sondern zum Kern meiner Message kommen:
Edith und ich wünschen euch frohe
Weihnachten
sowie
ein gutes Neues Jahr 2026
Jedenfalls freuen wir uns auf ein Wiedersehen beim Eröffnungsbrevet in Haid.
90 Teilnehmer und 5 Teilnehmerinnen starteten am Samstag, den 6. September 2025, zwischen 07:00 und 08:30 Uhr, vor der Sporthalle der Mittelschule in Haid.
Dieser Mühlvierter 200 km Brevet, wie wir in benennen, wurde erstmals am 14.09.2013 organisiert und war seitdem jedes Jahr der Saisonabschluss. Soeben habe ich die Teilnehmerliste aus dem Jahre 2013 studiert und festgestellt, dass von den damals 48 Finishern in diesem Jahr nur mehr 4 davon diesen schönen Brevet fuhren. (Thomas Baumgartner, Paul Unhold, Paul Vogtenhuber, Ferdinand Jung).
Um 07:00 Uhr machten sich die ersten Teilnehmer auf den Weg.
5 Minuten später -die nächsten fünf! Auf wen sie wohl gewartet haben ?
5 Minuten vor dem Hauptstart 08:00 Uhr
Eine Gruppe um Stefan Aufischer (links außen) und dem Tschechen im Österreicher Trikot, Danilo Kulakov (rechts außen).
Um die Menge der Hauptgruppe um 08:00 Uhr aus Verkehrstechnischen Gründen zu zu entlasten, wurde diese Gruppe nach vorausgegangener Absprache vorher losgeschickt.
Um 08:00 Uhr radelten die eingeteilten Teilnehmer los!!!!
Um 08:12 wurden diese vier 200km Anwärter auf die Reise geschickt.
Gleich darauf, startete auch Fred Hofbauer mit seinen Mitfahrern/in.
Der zweite Hauptstart um 08:30 Uhr
Wie bereits angeführt, die Fotos findet ihr allesamt in besserer Qualität über den am Beginn angeführten Foto-Link. Da könnt ihr sie auch herunterladen.
Hier die Strecke
Ein 200er Brevet der mühlviertlerische Gemeinheiten in sich hat. Ab Kilometer 50 geht es „auffi und obi“. Die Hügeln klingen aber nach dem letzten Anstieg nach St.Veith, also nach ca 145 km ab und enthalten nur mehr erholsame eben angelegte Straßen. Erholsam allerdings nur, wenn man dass hiefür notwendige Tempo wählt und nicht zum Rennfahrer mutiert.
Insgesamt hat die Strecke um die 2400 Höhenmeter. Ich bin ja bereits den Brevet am Donnerstag gefahren und mein Garmin 1040 Solar zeigte am Ende 2.463 Höhenmeter an, die sich wie beschrieben großteils zwischen km 50 und km 150 ansammelten.
Ferdinand und Werner bei km 113 – Feuerwehrhaus Schenkenfelden
km 74,2 ist die 1.Kontrollstelle in St.Leonhart bei Freistadt
Unser Freund Doktor Michael Aigner stellte wieder seine Ordinationsräumlichkeiten im Gemeindamt St.Leonhart bei Freistadt zur Verfügung und betreute auch die Kontrollstelle mit einer kleinen Stärkung.
Pia in Begleitung von 6 Männern bei der Cola-Pause vor dem Gemeindeamt.
Es ist für eine Brevetorganisation sehr hilfreich, wenn in der heutigen Zeit, wo der Egoismus bei den Menschen immer vordergründiger wird, sich immer wieder Leute finden, die uneigenützig für die Allgemeinheit Gutes tun.
Da sitzen sie gemütlich vor dem Gemeindamt in St.Leonhard, die Nr. 3, der österreichischen Brevetszene, Reini Kumpfhuber und die Nr. 4, Stephan Wöckinger, in charmanter Begleitung Bildmitte.
Bei dieser Kontrollstelle sollten schon über 1.000 Höhenmeter am Tacho stehen. Bei mir waren es 1.045 Hm.
km 112,8 -2.Kontrollstelle Feuerwehrhaus Schenkenfelden
Seit dem Jahr 2013, anfänglich noch im alten Feuerwehrfeuerwehr neben der Kirche im Ortszentrum von Schenkenfelden, dürfen wir seit einigen Jahren das in Fahrtrichtung außerhalb vom Ort neu errichtete Feuerwehrdepot für unsere Labestelle benützen. Dank dafür gebührt der FF. Schenkenfelden, insbesondere dem Kommandanten Josef Ganhör.
Das Buffet ist angerichtet.
Auch dieses Mal war Verlaß auf meine Helfer vom 1.000km Brevet, (Harald Schoger und Gerald Minichshofer, sowie Rudi Peyreder). Ja ,Rudi zog es vor, anstatt mitzuradeln bei der Labestelle hilfreich zu sein.
km 171, 7 – 3. Kontrollstelle Gasthaus Dieplinger, an der Donau
Wer immer Lust hat holt sich hier nicht nur den Stempel, sondern kauft sich ein Getränk und freut sich des Lebens.
Es ist ja auch nicht mehr weit ins Ziel: Ediths Spaghetti warten auf euch.
Es sind ja nicht mehr ganze 30km bis dahin, vorerst der Donau entlang bis Ottensheim und dann durch das Mühlbachtal über Pasching und Traun nach Haid zum Ausgangspunkt.
Bis auf einen Starter haben alle die schöne 200km Brevetstrecke erfolgreich gefinisht.
Die erfolgreichen Finisher
Abendveranstaltung + Ehrung der Superrandonneure
Die Superrandonneure 2025
Fototermin 19:00 Uhr mit den Superrandonneure 2025
(all jene die in diesem Jahr die komplette Brevetserie 200-300-400-600 fuhren). Sie sind in der Teilnehmerliste rot markiert.
Der Pokal mit der Medaillenserie 2023-2027 – SR-Medaille fehlt noch
Um ca 19:30 Powerpointvortrag mit Rückblick auf die Brevetsaison 2025
9 x Brevets 2025
•200 km am 25.04. – 112 Finisher (10 Frauen) – Sporthalle Mittelschule Haid
200 km am 26.04. – 23 Finisher (4 Frauen) im Rahmen vom 300km Brevet 300 km am 26.04. – 49 Finisher (4 Frauen) – Pucking NF- Labe Ahrer K.•
300 km am 03.05. – 48 Finisher (5 Frauen) – St.George GH Kirchenwirt
200 km am 04.05. – 28 Finisher (6 Frauen) – St.GeorgenGH Kirchenwirt
400 km am 24.05. – 60 Finisher (6 Frauen) – Sporthalle Mittelschule Haid
600 km am 07.06. – 41 Finisher (5 Frauen) – Tennishalle Haid Labe km 148
1000 km -20.05.- 36 Finisher (3 Frauen)Pia Grasich–Berta Gufler–Sabine Pfarl
•200 km am 06.09. – 97 Finisher – AbschlussbrevetSporthalle Mittelschule Haid
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•4 x 200 km Brevet – 260 Finisher + 52.000km
•2 x 300 km Brevet – 97 Finisher = 29.100km
•1 x 400 km Brevet – 60 Finisher = 24.000km
•1 x 600 km Brevet – 41 Finisher = 24.600km
•1 x 1000 km Brevet – 36 Finisher = 36.000km•
• gesamt 494 Finisher = 165.700km
Österreichs Brevetrangliste seit 1999
die ersten 10 der Rangliste
Name Anzahl Brevets 200km-300km-400km-600km-1.000km
Jung Ferdinand 139 58 32 25 21 3
Gfrerer Helmut 110 42 28 17 18 5
Kumpfhuber Reinhard 87 38 21 12 12 4
Wöckinger Stephan 86 33 21 14 14 4
Pillinger Alexander 81 31 22 13 11 4
Pilz Johannes 70 23 14 13 14 6
Friedrich Markus 67 28 11 9 13 6
Scharler Franz 67 23 20 11 9 4
LANGMAIER Thomas 66 23 14 12 12 5
VOGTENHUBER Paul 64 22 13 13 13 3
SCHACHINGER Leo 64 26 16 11 11 0
Saisonhöhepunkt 1.000 km Brevet
Hervorgehoben wurde als Saisonhöhepunkt der 1.000 km Brevet, der durch mehrere Bundesländer und über die Paßstraße des höchsten Berg Österreichs, dem Großglockner führte.
Inhalt des Vortrages war auch der 1.200 km Superbrevet am 15.8.2025 in Skandinavien, an dem 7 Teilnehmer aus Österreich vertreten waren.
Ferdinand Jung-Fabrizio Ferrari-Andreas Schröder-Krispin Hable-Leo Schachinger-Robert Janisch-Sabine Pfarl-Thomas Langmaier
Traumhaft seitens der Wetterbedingungen war dieser Superbrevet, der am 15.08.2025 um 0500 Uhr in Hirtshals, Dänemark gestartet wurde, nach Schweden führte und in Kristiansand, Norwegen nach 1.200 km endete.
Unwahrscheinlich, bei dem auf 4 Tage aufgeteilten Brevet, gab es keinen Tropfen Regen. Tagestemperaturen zwischen 25-30 Grad Celsius. Dies war eine Novität beim SBS 2025.
Von den 70 gestarteten Teilnehmern aus 16 Ländern finishten 59 Starter. 7 Österreich waren dabei, leider mußte Leo Schachinger am 3. Tag aufgeben.
Vor den Ehrungen gab es eine Pause, da die bestellten Pizzas angeliefert wurden.
Diese wurde von Reinhard Kumpfhuber, Berta Gufler und Sabine Pfarl genutzt, den Organisatoren (Edith und Ferdinand Jung) in Form einer Blumenübergabe an Edith und 2 Tragerl Zillertaler Dopinggetränke (Biere) an Ferdinand für den unermüdlichen Einsatz zu danken.
Reinhard kleidete seine Danksagung in einer berührenden Rede. Danke dafür!
Ja, seit dem Jahr 2006 organisieren wir Brevets mit dem Start- und Zielort in Haid. Es war immer sehr aufwendig Labestellen auf der jeweiligen Brevetstrecke zu betreuen und die Finisher mit vorgedruckten Urkunden und Spaghetti zu versorgen.
Nun zu den Ehrungen der Superrandonneure 2025
Alle jene die in einem Jahr die Brevetserie 200-300-400-600 erfolgreich finishen, erlangen den Titel eines Superrandonneur oder einer Superrandonneurin. 2025 waren es insgesamt 4 weibliche Randonneurinnen.
Diana Stefan aus Ansfelden und Thomas Baumgartner aus Traun, OÖ
Sie waren immer gemeinsam unterwegs
Die 4 Superrandonneurinnen 2025 mit dem Randonneurspräsidenten
Diana Stefan – Pia Grasich – Berta Gufler – Sabine Pfarl
Stefan Aufischer aus Neuhofen, OÖ
Karl Heinz Kastner aus Schwertberg, OÖ
Robert Mallinger aus Schlierbach, OÖ
Helmut Wenigwieser aus Schwertberg, OÖ
Andreas Stifteraus Wiener Neustadt, NÖ
Helmut Witt aus Nürnberg, DE
Alexander Karl aus Pöndorf, OÖ
Harald Rinner aus Ybbs, NÖ
Josef Bureschaus Enzersfeld, NÖ
Karl Wazlavek aus Langenzersdorf, NÖ
Andrew Wild aus Pöndorf, OÖ
Rene Weichselbaum aus Wien
Horst Wallneraus St.Florian, OÖ
Markus Friedrich aus Leonding, OÖ
Paul Vogtenhuber aus Bad Leonfelden, OÖ
Peter Kneidinger aus Hofkirchen, OÖ
Franz Scharler aus Kramsach, Tirol
Stephan Wöckinger aus Garsten, OÖ
Reinhard Kumpfhuber aus Gunskirchen, OÖ
Krispin Hable aus Geboltskirchen, OÖ
Ferdinand Jung aus Haid-Ansfelden, OÖ
Es war wieder einmal eine sehr gelungene Verstaltung, die mit dem Start des 200 km Brevets ab 0700 Uhr begann und einen würdigen Abschluss mit den Ehrungen der Superrandonneur und Superrandonneurinen fand.
Alle Jahre wieder kommt nicht nur der Weihnachtsmann sondern auch der Brevetsaisonabschluß hat sich etabliert.
Das neue Brevetjahr 2026 startet mit dem 200 kmEröffnungsbrevet am11. April 2026 Sporthalle Mittelschule Haid.
Weiters steht der Termin für das Brevetwochenende mit Startort St. Georgen imAttergau fest. 300 km Brevet am 25.4. und 200 km Brevet am 26.4.
Vermutlich wird der obligatorische 300 km Brevet in Haid Sporthalle Mittelschule am 1. Mai 2026 stattfinden.
Die Strecken bleiben auch nächstes Jahr gleich wie 2025.
Ob es 2026 einen 1.000 km geben wird, steht in den Sternen!!!!!
Fix werden die gesamten Termin spätestens Mitte Oktober 2025 auf unserer Homepage zu finden sein.
Edith und ich wünschen euch eine schöne Brevetfreie Zeit und wir freuen uns auf ein Wiedersehen im nächsten Jahr.
Beim Spaghettiessen im Freien, vor der Tennishalle wurden die wichtigsten Informationen über den gesamten Ablauf an die anwesenden Teilnehmer/innen vermittelt.
Danke liebe Sabine und Edith für die Zubereitung und Ausgabe der köstlichen Spaghetti.
Der Start erfolgte pünklich am Freitag, den 21. Juni 2025, um 05:00 Uhr. Es waren 3 weibliche und 37 männliche Starter, die den 1.000km Brevet in Angriff nahmen.
5 Teilnehmer starteten eine halbe Stunde früher
Auf los gehts los, der Start ist freigegeben
1. Kontrollstelle Feuerwehr Winkl Scharflinghöhe km 99
Die erste Kontrollstelle war bei der Feuerwehr Winkl nach der Scharflinghöhe bei km 99. Ein Zehntel der Strecke war geschafft. Harald und Gerald empfingen die Teilnehmer bei der Labe.
Danke Alexander Hausjell von der freiwilligen Feuerwehr Winkl, St.Gilgen, dass wir das Objekt für unsere Brevetfahrer nutzen durften.
Bei der Kontollstelle 1 wurde den Teilnehmern freigestellt, ob sie über sie über die Postalm nach Bischofshofen und weiter Richtung Großglockner in Kauf nahmen oder die etwas leichtere Variante wieder bergab zurück am Mondsee und über das Wiestal nach Hallein und weiter in Richtung Bihofen fuhren.
Die erleichterte Strecke über das Wiestal sollte etwas langsameren Teilnehmern das zeitgerechte Erreichen der Sollzeit 20:00 Uhr am Hochtor (Großglockner) ermöglichen. Es gibt behördlich Vorgaben die das Befahren der Großglockner Hochalpenstraße während der Nachtzeit zeitlich limitieren.
Doch tatsächlich wird diese behördliche Vorgabe unterwandert. Die „wahnsinnigen“ Porschefahrer fuhren schon während des Tages zahlreich und unnötig Motoraufheulend die Straße bergauf und bergab. Sie befanden sich somit innerhalb der beiden Mautstellen und lieferten sich in den späten Abstunden Rennen auf der Großglockner Hochalpenstraße.
Einer unserer Teilnehmer mußte aufgrund zweier gebrochener Speichen viele Stunden in einer Radwerkstatt verbringen und konnte erst in den Abendstunden den Glockner in Angriff nehmen.
2. Kontrollstelle St.Martin am Tennengebirge – Tankstelle Hirscher km 163
Doch zuerst ging für all jene, die über die Postalm fuhren zur 2. Kontrollstelle bei der Tankstelle Hirscher in St.Martin am Tennengebirge bei km 163.
Die Tankstelle befindet sich 500 Meter nach der Ortstafel auf der linken Seite. Danach ging es ca 7 km bergab nach Niedernfritz wo sie links auf die B99 einbogen. Leider war ein mehrere Kilometer langer Fahrzeug Rückstau in Richtung Hüttau, da nach 2stündigen Stau auf der Autobahn viele auf die Bundesstraße auswichen. Bei km 181,7 verlief die Strecke links wegführend auf die B 159 in Richtung Bischofshofen. Hier traf man wieder auf all jene, die die Ausweichroute über das Wiestal nahmen.
3.Kontrollstelle – Schwarzach im Pongau Markthalle – km 199
Christian Repaski, der auch schon mal das legendäre Paris-Brest-Paris erfolgreich beendete, machte es wieder möglich, dass wir in der Markthalle der Gemeinde Schwarzach im Pongau, eine Labestelle errichten durften.
Er selbst betreute die Labestelle und ich mußte lediglich Harald und Gerald mit den Getränken und Essen für die Labestelle schicken.
Leider ist einige Kilometer nach der Labe die Abfahrt von der stark befahrenen B311 nach Lend wieder gesperrt, weshalb ich die Route direkt von der Labe über das sogenannte Ausgleichsbecken plante. Dies bedeutete, dass die Teilnehmer mehr als 250 Höhenmeter absosvieren mussten . Ich hoffe, ihr habt es genossen.
Ein Foto des sogenannten Ausgleichsbecken in Scharzach im Pongau
Leider sind keine aktuellen Fotos vorhanden. Ich traf Christian 1 Woche später, als ich meine Tour von Haid nach Bruck an der Glocknerstraße machte und am nächsten Tag von Bruck über den Glockner nach Millstatt am See fuhr.
Ferdinand Jung mit Christian Repaski, wir trafen uns in Bischofshofen. Das 2. Foto vor den Gasteiner Wasserfall bei Lend.
Die Glocknerköniginnen und Glocknerkönige
4. Kontrollstelle nach dem Hochtortunnel am Großglockner km 262
Harald Schoger und Gerald Minichshofer, die auch die Labe und Kontrollstelle bei der Feuerwehr Winkl bei km 99 betreuten, erwarteten die Glocknerkönige nach dem Hochtortunnel auf einer Passhöhe von 2504 Meter über den Meerespiegel.
262 km waren absolviert und der schwierigste Teil des 1.000km Brevet erledigt.
Harald und Gerald mit der mobilen Labe und Kontrolle
Weitere Fotos von Gerald in den beiden folgenden Links
5. Kontrollstelle-Schlafstelle-Spittal an der Drau – Sportarena – km 361
Ferdinand Jung und Franz Joseph Bürger, dahinter Andreas Reiter und Alexander Karl
Franz Josef Bürger, ist schon seit der dritten 1.000 km Brevetveranstaltung mein Organisator für die Labe- und Schlafstelle in Spittal an der Drau, nachdem die vorher genützten Örtlichkeiten in Obervellach nicht mehr möglich waren.
Im Vorfeld gab es leider das Problem, dass die Gemeinde Spittal an der Drau, kurzfristig die Benützung der Volksschule als Labe- und Schlafstelle im Turnsaal verwehrte. Aus Haftungsgründen, sei es nicht mehr möglich. Eigentlich unverständlich, denn wir hatten diesen Turnsaal bei den letzten sechs Tausender Brevets benutzen dürfen und es lief immer reibungslos ab. Trotz allem danke, dass wir 6 x für die müden Radler dort ein Schlaflager errichten durften.
Nun eine Woche vor dem Start ein neues Objekt zu finden, war nicht so einfach. Franz Josef bemühte sehr etwas passendes zu finden. Der Sportplatz in Amlach wäre eine Möglichkeit gewesen. Edith und ich begutachteten gemeinsam mit ihm das Objekt, welches zwar ein Gebäude mit Küche, Duschen und WC, hatte allerdings der Schlafplatz wäre eine seitlich offene Asphaltstockbahn gewesen. Es wäre ein Notlösung gewesen, die allerdings bei Schlechtwetter, als nicht so geeignet erschien. So meinte Franz Josef vielleicht könne er bewerkstelligen, dass wir die Eisarena in Spittal an der Drau nutzen dürfen.
So war es dann auch. Am Dienstag vor der Start vermeldete er die frohe Botschaft. Wir dürfen die 4 Kabinen der Eisarena, wo sich normalerweise die Eishockeyspieler umkleiden und duschen, benutzen. Auch war am angrenzenden Fußballplatz ein Buffettgebäude das für die Ausschank von Getränken und der Spaghetti geeignet war.
Die Getränke, das Essen, Kaffeemaschine stellte er zum Unkostenpreis zur Verfügung. Auch besorgte er die Turnmatten die wir gemeinsam in die Kabinen trugen.
Edith und ich luden dann auch das Gepäck vor dem Kabineneingängen ab. Wieder waren welche dabei, die offensichtlich den ganzen Hausrat von daheim mitnahmen.
Herzlichen Dank Franz Joseph Bürger für deine jahrelange Treue, Mithilfe und Organisation der Schlafstelle in Spitall an der Drau.
Das waren die Luxusschlafplätze in einer der vier Kabinen der Eisarena. In jeder Kabine konten sich 6 Personen ausrasten.
Edith und auch Gerald halfen mir noch bei der Ausschank. Sie fuhr dann mit Harald zurück nach Hause, wo sie um 03.00 Uhr ankamen.
Gerald blieb bei mir, somit hatte ich weiterhin eine Mithilfe.
Bereits ab 04:00 Uhr morgens kamen die „Ausgeschlafenen“ zum Buffett, wo es noch Nudeln vom Abend, Kaffee, Tee und Kuchen gab. Die letzten Teilnehmer verließen noch vor 05:00 Uhr das Areal und fuhren in Richtung Villach weiter.
Gerald und ich räumten auf, verstauten die Taschen wieder im Fiat Talento und weiter ging die Reise Richtung 2. Schlafstelle in Kaindorf.
6. Kontrollstelle VILLACH BP Tankstelle Maira Gailerstr. 28b – km 401
Nach bereits 40 km erreichten sie die nächste Kontrollstelle. Hier brachten wir einem der Teilnehmer seine beiden gefüllten Trinkflaschen nach. Offensichtlich war er noch nicht ausgeschlafen.
Ein kurzer Zwischenstopp in Magdalensberg, bei meinem Sohn Robert und seiner Freundin Marina war angesagt. Hier bekamen wir ein leckeres Frühstück mit Eiern von seinen frei laufenden Hühnern.
In Lavamünd oblag den Teilnehmer selbst zu entscheiden, ob sie über die beschwerliche 10 km bergauf führende Soboth fuhren oder der Drau entlang über Davograd nach Eibiswald.
Strecke Lavamünd über die Soboth nach Eibiswald
Strecke Lavamünd – Davograd – Eibiswald
Teilnehmer auf der Soboth
8.Kontrollstelle – Oberpurkla Radhotel Schischek – km 607
Die Abfahrt nach Eibiswald trug zur Regeneration bei. Auch bot sich folglich landschaftlich ein schönes Bild rund um die Weingegend von Gamlitz. Die weitere Fahrt Richtung Oberpurklau verlief eher flach.
9.KONTROLLSTELLE – Kaindorf GASTHAUS Hotel Steirerrast + 2. Schlafstelle – km 682
Bereits zum 9. mal ermöglichte uns mein Freund Karl Jagerhofer eine Schlafstelle in Kaindorf. Wir durften wieder die Turnhalle der Volksschule, die 500 Meter vom Gasthaus-Hotel Steirerrast entfernt ist, nutzen. Die ankommenden Teilnehmer lotse Gerald immer wieder zum Turnsaal, wo wir bereits am Nachmittag die Turnmatten auslegten. Auch die Fahrräder konnten im Gebäude der Schule sicher abgestellt werden.
Die meisten Teilnehmer kamen vor 20:00 Uhr zur Kontrollstelle ins Gasthaus und konnten somit noch „a la carte“ essen. Für alle später ankommenden Fahrer bestand die Möglichkeit sich mit einem Nudelgericht zu stärken. .
In einer großen Garderrobe wurde das Frühstücksbuffett vorbereitet. Spätestens 05:00 Uhr waren wieder alle auf der Strecke, die die Nacht in der Turnhalle verbrachten.
10. Kontrollstelle Schwarzau im Gebirge – bei Andrea – Rauraklalm – km 791
Andrea war kurzfristig sofort bereit wieder eine Kontrollstelle für den 1000er Brevet zu machen. Danke für deinen unermüdlichen Einsatz.
Nun hatten wir die letzte Station erreicht. Bis zum Ziel war es ist nicht mehr w. Nur noch ein paar „Schupfer“, die sicherlich so manchen so richtig Freude bereitet hatten.
Gerti ist stets um uns bemüht. Für unsere „schlaflos fahrenden Teilnehmer“ deponiert sie während der Nachtstunden immer einen Stempel und stellt einen Wasserkanister bereit.
Nach etwas mehr als 1.000 km wurde das wohl ersehnte Ziel erreicht. In den Hintergrund traten nun die Strapazen und Mühen, die jeder Einzelne mit Sicherheit verspürte. Es überwog Stolz und Freude für dass was nicht alltäglich ist und auch nicht jeder schaffen würde.
Unsere 1000 km Brevet Superheldinnen und Superhelden
kam als erster um 04:35 Uhr in Haid an und meisterte den 1000 km Brevet in 47 Stunden und 35 Minuten. Bravoooooooo Karl!
Markus Friedrich aus Leonding
Auch Markus war schlaflos unterwegs und war bereits um 07:45 Uhr im Ziel. Er ist ein sogenannter Dauerbrenner bei den Brevets in Österreich. Immerhin liegt er an 7.Stelle der ewigen Tabelle der Brevetfinisher. Es war auch sein sechster 1.000 km Brevet.
Johannes „Joe“ Pilz und Peter Kneidinger
Sie verbrachten einige Stunden schlafend in einer privaten Unterkünft. Joe finishte seinen 6. 1000 km Brevet. Peter hat seinen zweiten Tausender erfolgreich gefinisht.
Friedbert Thiess
Der aus Rostock kommende Allgemein Mediziner radelte wieder obligatorisch mit seinen Sandalen. Die 1. Schlafstelle in Spittal an der Drau nutzte er, bei der 2. Schlafstelle in Kaindorf fuhr er nach ein paar Stunden Schlaf weiter.
Der Wiener Sale Savel nutzte keine der Schlafstelle und er rastete überall und nirgendwo
Die weiteren Finisher nützten die angebotenen Schlafstellen in Spittal an der Drau und Kaindorf
Andreas Reiter aus Aichkirchen, OÖ.
Ein schneller Fahrer, der auch sehr relaxt im Ziel ankam.
Auch sie waren ein sehr tolle Truppe. Wer war hier der Hahn im Korb? 2 Mädels und 4 Männer! Alexander und Franz sonst immer als erster im Ziel nutzten dieses Mal die Schlafpausen, denn sie wollen demnächst beim Race across Germany starten und sich dort einen Podestplatz holen.Tolle Leistung auch von Berta und Sabine, sie sind ja beide auch Superrandonneurinnen. Thomas Langmaier finishte bereits seinen fünften Tausender Brevet, Alexander Pillinger und Franz Scharler schafften es auch schon viermal.
—-Michael Zeilinger – Berta Gufler – Franz Scharler – Sabine Pfarl —-Thomas Langmaier- Alexander Pillinger
Der deutsche Maik Reichardt, der längere Zeit in Salzburg lebte, aber da nun sein Asyl in Österreich abgelaufen ist, wieder zurück in seine Heimat radeln mußte. Er fuhr ja einige Brevets bei uns. Schau ma mal, ob ich ihm seine Aufenthaltsgenehmigung bei Randonneurs Autriche verlängern werde:-)
Alfred Ollary, ein Slowake, dem der 1.000 km Brevet für den Randonneur 10000 fehlte und somit nun die notwendig Distanzen für diese Auszeichnung kompletierte!
Ein Voralberger, ein Wiener, ein Salzburger, ein Oberösterreich (aus England), ein Niederösterreich und ein Deutscher. Also, ein Nationenpakt aus verschiedenen Bundesländern und Staaten. Friedlich vereint und glücklich strahlend, mit dem verdienten 1.000 km Pokal bei der Finisher Fotoaufnahme.
—–Aron Papp – Florian Schmerlaib – Andre Golser – Andrew Wild—– Alexander Eder – Jan Doering
8 Männer eine Frau kamen von der letzten Etappe (Wirthaus zur Gerti) gemeinsam ins Ziel nach Haid zur Tennishalle. Normalerweise immer gemeinsam das Team um Niko Mellauner und Daniel Ehrl, mit Gerald Krottendorfer, Georg Stratil-Sauer, Fred Hofbauer. Pia Grasichfühlte sich bei ihrer dritten Teilnahme eines 1.000 km Brevets offensichtlich wohl im Begleitschutz der ebenfalls erfahrenen Brevetfahrer. Thomas Langmaier nahm 5 x und Gerhard Lindner 3 x teil. Sie sind in der ewigenBrevetranglisteweit vorne plaziert. Weiters am Foto der Ungar Tamas Pinter und der Wiener Wolfhard Drabek
Zur der Treml Connection (die drei Herren in der grau-schwarz-rosa Radbekleidung) gesellte sich Stefan Lachinger dazu. Thomas Treml finishte bereits seinen 4. 1.000 km Brevet.
Stefan Lachinger – Thomas Treml – Manuel Wallnöfer – Robert Jäger
Andreas Stifter aus Wiener Neustadt. Er erreichte nach Sonnenuntergang das ersehnte Ziel. Mit 66 Stunden und 20 Minuten war aber auch er noch weiter unter der Sollzeit von 75 Stunden.
Stefan Polak aus der Slowakei. Um 01:00 Uhr war er in Haid. Das Foto machten wir in der Früh vor dem normalen Brevetbanner.
Stefan war mein Sorgenkind, denn er war immer sehr viel fotografierend und Strecken begutachtend unterwegs. Ich wußte nie, wann er zu den zwei Schlafstellen kommen würde und dadurch dezimierte sich meine Schlafenszeit.
Nachbesprechung in der Tennishalle mit gut gelaunten Finishern
ENDE GUT – ALLES GUT – KEINE UNFÄLLE – LAUTER SYMPATHISCHE TEILEHMER/INNEN
36 Finisher
beim 9. Haid-Großglockner-Haid 1.000km Brevet.
Herzliche Gratulation den 3 Finisherinnen und 33 Finishern!
Es war nun die 9. und letzte 1.000 km Haid – Großglockner Brevetorganisation.
Wir hatten ein Super Wetter, grandiose Teilnehmer/innen, sowie ein für euch gut versorgendes Organisationsteam. Es gebührt sehr wohl den Finishern als auch allen Helfern Lob und Dank für den gelungen 1.000km Brevet.
Der Start war um 06:00 Uhr bei der Fussl-Tennishalle in 4053 Haid, Salzburgerstraße 28.
Trotz horrender Schmiergeldzahlung an die Wettermafia, hielten sich die dafür Verantworlichen nicht an die ausgemachte Schönwettergarantie. Auch wenn der Samstag noch halbwegs gutes „Radlwetter“ bescherrte, verregnete es den Sonntag total. Leider mußten dies all jene büßen, die sich bei km 337 in Böheimkirchen ein Zimmer nahmen. Bekanntlich hat man ja 40 Stunden für die 600km Brevetdistanz Zeit. Somit geht es sich auch aus, einige Stunden Schlaf einzuplanen. Relativ glimpflich kamen all jene Finisher davon, die vor 07:00 Uhr morgens in Haid, bei der Fussl-Tennishalle finishten.
Ja, der Samstag wurde in den diversen Wettervorhersagen noch mit schönem Wetter beworben, weshalb ein paar Schlaue, beim Randonneurspräsidenten die Genehmigung für einen Start am Freitag, den 5.6.2025 einholten.
Noch besser war das Wochenende zuvor. Denn aus organisatorischer Sicht muß ich ja die Brevets immer im Vorraus bestreiten. Dabei leistete mir Alexander Vonbank Gesellschaft. Wir fuhren bei sommerlichen Temperaturen bis km 378 zur Cold Kitchen (Kalte Kuchl) und nahmen und vergönnten uns dort einige Stunden Schlaf. Auch am Sonntag hatten wir tolles Wetter. Der schöne 600km Ausflug mit Alexander endete um 17:15 bei mir zu Hause, wo uns Edith eine Jause servierte.
Bist ned „Gscheid“, des is so weit! Immer wieder Mariazell
Sabine Pfarl und Thomas Langmaier starteten gleichzeitig mit uns, allerdings in Tulln.
Zurückkommend auf den offiziellen Brevet-Start und den schlechten Wetterprognosen für den Sonntag, merke ich an, dass dadurch das Startfeld reduziert wurde und daher nur mehr 27 Teilnehmer/innen die schöne Strecke in Angriff nahmen. 17 davon planten durchzufahren, der Rest hatte sich vorwiegend in Böheimkirchen im Livin ein Zimmer reserviert.
Labestelle und Kontrollpunkt 2 bei km 146,7 in Langegg, Haus Nr. 90
Am Start war es noch trocken. Edith und ich fuhren dann mit dem Auto nach Langegg, wo wir die offizielle Labestelle bei km 146 vorbereiteten.
Unsere Freundin Sylvia, die dort ein schönes Einfamilienhaus hat, war uns wieder behilflich die Spaghetti für die Teilnehmer aufzukochen. Diese wurden in der Garage des Hauses von den ankommenden Brevettanten genossen.
Sie waren die ersten bei der Labe, bereits um 10:45 Uhr. Dieses Jahr sind wir früher losgefahren und wurden nicht so wie im Vorjahr von den schnellen Fahreren überrascht.
Sale Savel-Andreas Reiter-Peter Kneidinger-Franz Krump-Alexander Pillinger
Weitere Fotos von den Teilnehmern/innen von der Labe findet ihr auf meinem Google Foto Konto – Ihr könnt diesen gerne anklicken, Fotos herunterladen aber auch Kommentare zu den einzelnen Fotos hinzufügen.
Eigentlich war bis zu diesem Zeitpunkt ein optimales Radlwetter – nicht zu heiß und nicht zu kalt. Einige Teilnehmer/innen nächtigten in Böheimkirchen. Auch sie und all jene die vor 06.30 Uhr im Ziel in Haid ankamen, waren von der Schlechtwettermafia fast ungefährdet davon gekommen.
Bei der Abfahrt der „Schläfer“ in Böheimkirchen, ab ca 0500 Uhr, war es noch trocken, doch dies änderte sich eine Stunde später. Vier gaben bereits in Böheimkirchen oder danach auf. Gerald Mayr hatte leider auf der naßen Fahrbahn, den Ochsensattel bei ca km 400 runter, leider Pech. Er stürzte und verletzte sich an der Hand. Klaus Rinner gab in Mariazell, km 423 auf.
In Mariazell wurden in Hof des Hotel Himmelreich Lunchpakete, Trinkwasserkanister etc., für die „nächtlichen Durchfahrer“ vorbereitet.
Auch im Wirtshaus zur Gerti, in Dürnbach, war der Stempel und Wasser für die Durchfahrer deponiert. All jene die unter Tags dort vorbeikamen konnten sich ja laut Speisekarte versorgen.
Bereits um 04:10 Uhr kamen erwartungsgemäß die üblichen Verdächtigen, also nach 22 Stunden und 10 Minuten, in Haid an.
Leider wurde das Foto der Erstfinisher vernebelt. Weitere Fotos wie bereits beschrieben auf meinem Google Foto Konto.
Somit war das Finisherresultat vom offiziellen Starttag mit 20 Teilnehmern/innen etwas mager. 4 sind bereits einen Tag zuvor und 4 eine Wochende zuvor gestartet und haben auch gefinisht. Somit ist der derzeitige Finisherstand auf 28 Teilnehmer/innen.
Herzliche Gratulation an all jene die diesen landschaftlich schönen, unbd abwechslungsreichen, schwierigen 600km Brevet geschafft haben.
Mein Garmin zB zeigte im Ziel über 5900 Hm an. Doch die Höhenmeter differieren zwischen 5500 – 5900 Hm.
600 km Brevet nachholen
Ich lasse die Homologation des Brevets noch einige Zeit offen, somit haben all jene die es nicht geschaft haben oder aus Termingründen nicht teilnehmen konnten, die Möglichkeit den Brevet nachzuholen.
Gratulation auch jenen, die sich nun den Titel eines Superrandonneur 2025 bzw Superrandonneurin 2025 erworben haben. Diese Auszeichnung erhält man, wenn man in einem Jahr einen 200-300-400-600 km Brevet gefinisht hat. Die Superrandonneure/innen, werden beim Abschlußbrevet am 6.9.2025 mit einer Urkunde und Laudatio meinerseits geehrt.
Nun stehen die intensiven Vorbereitungen für den 1.000 km Brevet an, bei dem 42 Teilnehmer/innen am Start stehen werden.
Ich hoffe dabei auf gutes Wetter.
Gerne freue ich mich auch auf eine Wiedersehen beim 200km Abschlußbrevet mit Start und Ziel bei der Sporthalle der Mittelschule in Haid.
48 Starter aus nah und fern erschienen zum offiziell ausgeschriebenen Brevettermin am Samstag den 24. Mai 2025, bei der Sporthalle der Mittelschule in Haid. Die Hauptstartzeit war um 06:00 Uhr.
Bereits einige Tage zuvor habe ich mit Leo Schachinger und Helmut Wenigwieser, aber auch Reinhard Kumpfhuber hat aus Termingründen mit Stephan Wöckinger den 400 km Brevet bereits vor dem offiziellen Termin erledigt.
Der Start war vorbereitet, ab 04:45 sperrte ich den Eingang der Sporthalle auf und wartete auf die ersten Teilnehmer. Die Brevetkarten und eine obligatorische Banane lagen bereit. Mit wenigen Ausnahmen waren mir die Gesichter der ankommenden Starter/innen nicht unbekannt. Es waren auch wieder einige „Dauerbrenner“ dabei. Vermutlich kommen sie eh nur wegen Edith und mir, denn ich könnte mir keinen anderen Beweggrund vorstellen.
Es ist doch nicht ganz normal 400km am Stück mit dem Fahrrad zu fahren. Meine Annahme kann natürlich auch auf einen Irrtum basieren und die sogenannten „Dauerbrenner“ sind eigentlch Brevetsüchtig.
Die Strecke
Bereits um 05:00 Uhr starteten 7 Teilnehmer und 2 Teilnehmerinnen.
Um 05:30 Uhr fuhr eine weitere Gruppe, 8 Männer und eine Frau los. Hier waren auch 2 Brevetteilnehmer und eine Teilnehmerin aus dem benachbarten Tschechien dabei.
Um 06:00 Uhr war dann die Hauptstartzeit, die sich folglich nur mehr auf 31 Teilnehmer beschränkte.
Obwohl ein Brevet kein Rennen ist sind immer wieder sehr schnelle Brevetfahrer dabei. Natürlich versuchen „die Schnellen“ baldigst wieder im Ziel zu sein. Wenn sie dann noch zu 10. sind, ergibt das auch eine entsprechende Dynamik, die das Herunterspulen der 400km, trotz kurzen Pausen bei den Kontrollstellen und etwas länger bei der Labestelle, zu einer einer nicht normalen Brevetausfahrt macht. Trotzdem Hut ab, sie kamen unfallfrei und sich ordnungsgemäß im Straßenverkehr verhaltend, nach Sage und Schreibe 12 Stunden und 59 Minuten wieder in Haid an.
Ich kam gerade mit dem Auto von der Labestelle am Kronberg zurück und konnte punktgenau das Finisherfoto (2 fehlen) machen.
Kontrollstelle Gasthaus Karl in Pöndorf km 196,9
Netter Empfang der Randonneure mit einem von den Kindern angefertigten Transparent.
Labestelle am Kronbergkm 238,9
Reinhard Kumpfhuber war mir behilflich die Labe für die ankommenden Radler/innen vorzubereiten. Es gab wieder eine natürliche Suppe, belegte Brote, Kuchen, Cola, sowie Saft für die Trinkflaschen.
Nun waren es nur mehr 161 km bis zum Ziel. Der Weg führte weiter auf der Westseite des Attersee – Mondsee dann links über den Scharfling zum Wolfgangsee. Die nächste und letzte Kontrollstelle war dann die Turmöl Tankstelle nach Bad Ischl bei km 296.
Durch das Weißenbachtal zum Attersee, die Ostuferseite entlang. Bei manchen wurde es bereits finster, die ersten waren hingegen schon im Ziel.
Bereits am Dienstag vor dem offiziellen Start machten Leo Schachinger den Streckentest. Dieser brachte die Erkenntnis, den Routenverlauf von von Straßwalchen nach Oberdorf am Inn zu ändern. Die Abfahrt einige Kilometer nach Obertrum in Richtung Schlössl, erschien uns aufgrund von Aspaltschäden zu gefährlich.
Ein weitere Erkenntnis gewann ich aufgrund von 25 km Mehr und viel Zeitverschwendung, dass der Mitfahrende ebenfalls die Strecke auf seinem Garmin ladet und auch sein Handy auf laut stellt. Denke auch, dass jedes Handy einen Lautstärkenregler haben sollte. Daher kamen wir erst auch kurz vor Mitternacht wieder beim Kirchenwirt in St.Georgen im Attergau an.
Trotz all der Mißgeschicke litt die Freundschaft nicht darunter. Fehler können passieren, soferne sie einen Lerneffekt erzielt haben, sind sie selbstverständlich auch verzeihbar.
Am höchsten Punkt auf 1.370 Meter, war das Schwerste der Strecke endlich geschafft.
Zum offizellen 300 km Brevet
49 Teilnehmer, davon 4 Frauen fuhren am Samstag, den 3.5. 2025 los um die 307 km des 300km Brevets zu absolvieren.
Bereits um 0600 Uhr startete eine größere Gruppe
Um 0700 Uhr dann der Rest der angemeldeten Teilnehmer
Nach erfolgtem Start der 300km Fahrer, ging ich mit weiteren Teilnehmern auf die 200 km Strecke.
Bereits am Ostermontag waren die Rentner Gang (Hermann Leitner, Leo Schachinger, Helmut Gfrerer, Heinz Enz, Alexander Vonbank) und ich unterwegs, um die 300er Strecke zu checken und regelkonform zu finishen. Wir waren mit guter Laune super unterwegs und hatten immer unterhaltsamen Gesprächsstoff. Kurt Ahrer und Petra luden uns in Altmünster bei der offiziellen Labestelle km 162 zur Labung ein. Es gab Nudelsuppe, Kuchen und Kaffee. Auch hier hatten wir noch viel Spaß und der Schmäh kam nicht zu kurz.
Leider erlitt unsere schöne 300er Ausfahrt ca.20km nach der Labestelle einen aprupten Stimmungsbruch.
Schwerer Sturz – Achtung Abfahrt Großalmstraße zum Attersee!
Nach der Labestelle km 162 führt die Strecke über die sogenannte Großalmstraße von Altmünster zum Attersee. Ca 20 km danach, bei der letzten Abfahrt nach Steinbach zum Attersee, in der letzten leichten Rechtskurve, kam Hermann, ohne Fremdverschulden folgenschwer zu Sturz. Er wurde mit dem Rettungs Hubschrauber ins KH Gmunden geflogen. Ein trauriges Ende einer kameradschaftlich, netten 300km Rentnergangausfahrt. Hermann erlitt dabei 9 Rippenbrüche und einen Schulterblattbruch. Leider hat er 6 Tage danach noch immer Probleme mit dem Atmen und liegt noch immer auf der Intensivstation. Voraussichtlich wird er in den nächsten Tagen auf eine normale Station verlegt werden.
Lieber Hermann, gute Genesung! Wir werden sicher noch in diesem Jahr gemeinsam wieder ausfahren.
Nachdem der Hubschrauber landete setzten wir unsere Fahrt fort, denn wir hatten ja noch mehr als 100 km zu fahren. Auch war Regen angekündigt. Wir kamen kurz nach 22:00 Uhr in Haid an, hatten aber keine Lust mehr auf unser Finish anzustoßen, den einer von uns sechs fand sein Finale im Krankenhaus.
Ich habe dies jetzt ausführlicher beschrieben, nicht nur weil Hermann mein Freund ist, sondern um uns alle wieder zum Nachdenken anzuregen, was die Gefährlichkeit unseres geliebten Sports betrifft.
Nun zum offiziellen 300 km Brevet.
Einleitend erinnere ich wieder mal daran, dass wir keine Rennveranstaltungen organisieren, sondern dass es einzig und alleine meine Aufgabe ist, als Repräsentan, bzw Präsident von Randonneurs Autriche, Mitglied vom Audax Randonneurs Mondiaux Welterverband, die vorgeschriebene Jahresserie in Form von 200-300-400-600 Brevets zu organiseren. Brevets sind eindeutig keine Rennen, sondern haben lediglich ein Zeitlimit, auf einer vorher festgelegten Strecke mit Kontrollstellen. Therotisch kann es ein Opa mit 80 Jahren noch schaffen eine Brevetserie zu absolvieren und Superrandonneur des jeweiligen Jahres werden. Ich habe ja noch 11 Jahre bis dahin und meine es zu schaffen. Erlaubt sind alle Fahrräder, auch Sonderfahrräder, die mit Muskelkraft fortbewegt werden. Zeitfahrmaschinen sind bei den Brevets in Österreich nicht erlaubt.
Brevetstart
Es starteten 40 Teilnehmer beim offiziellen Termin des 300 km Brevets vor dem Naturfreundehaus am Puckingersee. Die Startzeit war mit 07:00 Uhr vorgegeben. Einige starteten ab 06:00 Uhr bereits vor der großen Meute.
Die Stimmung am Start war gut, obwohl es zuvor noch leicht nießelte und die Straßen auch noch bis Maria Neustift naß waren. Doch die Bedingungen besserten sich zunehmend und es wurde wieder ein schöner Brevet mit zufriedenen Finishern.
Um 09:00 Uhr war der offizielle Start des 200km Brevets. 23 Teilnehmer starteten ebenfalls vor dem Naturfreundehaus und begaben sich auf die schöne vorgegebene Strecke. Auch 4 weibliche StarterInnen waren dabei. Die Wetterverhältnisse waren bereits um einiges besser, als beim Starttermin des300 km Brevets.
Obwohl es bei beiden Routen unterschiedliche Streckführungen gab, trafen sich manche 200er Teilnehmer mit den 300km Startern, sowohl bei der Kontrollstelle in Leonstein, als auch der Kontroll- und Labestelle in Altmünster.
In bewährter Manier haben Kurt mit Petra und Sabine die Randonneure der zwei Strecken bewirtet. Fotos siehe oben. Es ist sicher in den meisten Ländern der Welt nicht üblich, dass bei Brevets Labestationen angeboten werden.
Ja, aber ohne Mithilfe von Freunden wäre die Organisation der Brevets noch stressiger, als es ohnehin schon ist. Überhaupt, wenn binnen kurzer Zeit mehrere Fahrer im Ziel ankommen.
Bereits um 05:45 Uhr waren Edith und ich beim Naturfreunde Haus in Pucking. An dieser Stelle herzlichen Dank an den Obmann der Puckinger Naturfreunde, Gerald Gindelhuber, der in der Not einsprang und uns die Benützung des Naturfreundehauses gestattete.
Nachdem alle Starter sich auf der Strecke befanden , hieß es für mich Urkunden drucken. Anschließend fuhr ich noch eine 60 km Runde mit meinem Fahhrad. Um 16:00 Uhr waren wir wieder im Naturfreundehaus. Die Spaghetti bzw. das Sugo wurde warm gemacht. Wir waren bereit für die FINISHER.
Die ersten 200 km Starter kamen um 17:05 Uhr zufrieden von ihrer Tour zurück.
Bereits um 17:15 finishten die ersten zwei 300 km Starter. Erwartungsgemäß waren es Franz Scharler und Alexander Pillinger.
Stellvertretend für alle weiteren Finsisher ein Foto einer größeren Gruppe. Wobei fünf davon im rot-weiß-roten Randonneurstrikot unterwegs waren. Ja so lobe ich es mir, wenn die Teilnehmer dem Anlaß gemäß gekleidet sind.
Auf Rücksicht darauf, dass es sehr mühsam ist, jedes einzelne Foto vom Handy auf den PC zu bringen, diese dann wieder einzeln auf 40-45 KB zu verkleinern, habe ich jetzt alle Foto auf meinem Google-Foto Konto geparkt und mit der Homepage verlinkt. Siehe Fotos oben. Auch ist unser Homepagespeicherplatz begrenzt und somit spare ich Platz für weitere Brevetberichte.
Edith und Christine, die beiden fleißigen Bienen, waren in der Küche des Naturfreundehauses voll beschäftigt. Auch gebührenden Dank an, Gerald Minichshofer, der mir beim Listeneintrag, Abstempeln der Brevetkarten und Übergabe der Breveturkunden behilflich war.
Jeder Finisher erhielt im Ziel Spaghetti serviert. Es war mitunter sehr unterhaltsam.
Es wurde für Edith und mich wieder ein sehr langer Tag. Unsere Starter aus Polen kamen erst kurz nach Mitternacht ins Ziel. Bis alles sauber gemacht und zusammengeräumt war, zeigte der Uhrzeiger bereits auf 1:30 Uhr. Wir sind zwar nicht km lang mit dem Rad unterwegs gewesen, jedoch genauso müde, wie unsere Starter.
Wiederum können wir einen 300/200 Brevet abhaken, bzw abschließen.
Am nächsten Wochenende gehts dann weiter mit dem 200 km Brevet und 300 km Brevet Start und Ziel beim Kirchenwirt in St.Georgen im Attergau.
Samstag 3. Mai 2025 – 300 km Brevet Start: 07:00 Uhr und Sonntag, 4. Mai 2925 – 200 km Brevet Start: 07:30 Uhr
Sollte jener, der die Sidi Radschuhe am Samstag beim Naturfreunde Haus vergessen hat da auch starten wollen, so wird er ohne Schuhe Probleme haben.
Auch Handschuhe und ein Halstuch blieben beim 200er in Haid am 5.4. zurück.
Der am 5.6.2025 stattfindende 200 km Eröffnungsbrevet, mit Start und Ziel in Haid, bei der Sporthalle der Mittelschule, wurde bereits heute, am 3.4.2025 von der Rentner-Gang eröffnet. Die Überprüfung, der vorgegebenen 200er Strecke hat ein positives Ergebnis von 100 Prozent erbracht. Also, den Track, den ihr auf unserer Homepage runterladen könnt, siehe hier bei den Infos nach Brevet 200 km Haid – Randonneurs Austria ist einwandfrei. Auch hatte es zumindest heute keinen in Baustelle befindlichen Straßenasphalt gegeben. Sollte jemand am Samstag doch auf einen Waldweg oder eine Schotterstraße kommen, so hat er sich verfahren.
Heinrich Enz-Alex Vonbank-Ferdi Jung-Helmut Gfrerer-Hermann Leitner
Drei weitere durften mit einer Ausnahmegenehmigung bereits einen Tag vor dem offiziellen Start die Strecke meistern.
Andreas Kögler – Alexander Spindler – Bernhard Kufleitner
Wir sehen uns am Samstag und ich wünsche euch ebenfalls eine so tolle Ausfahrt, wie ich sie mit meiner Rentner-Gang hatte.
Auf los gehts los – Samstag, 5.4.2025 – ich war bereits um 06:30 Uhr am Startort und sichtigte schon mehre Fahrzeuge am Parkplatz vor der Sporthalle. Zu meiner Unterstützung als Parkplatzeinweiser kam auch dann ein Einheimischer, namens Reinhard Krämer, der mir bei der Einweisung der zahlreich ankommenden Fahrzeuge sehr behilflich war. Somit wußte jeder wo er ein „Coche“ (ist das spanische Wort für Auto) parken durfte.
Reini Krämer war mir auch behilflich, am Vortag das Randonneursbanner mittels Kabelbinder zu befestigen. Es ist überlicherweise für die Finisherfotos gedacht.
Es sollte ein wunderschöner Tag werden, obwohl trotz Sonnenschein der Temperaturpegel, um 07;00 Uhr Ansfeldner Ortszeit, sich die 4 Grad Celsius Plus nicht zu überschreiten wagte. Doch die Hoffnung auf Wärme stirbt zuletzt, den es waren ja bis zu 19 Grad Celsius von der Wetterprofetin Christa KUMMER, mit dem Wehrmutstropfen am Nachmittag könnte es zu regnen beginnen, angesagt. Schau ma mal, wie es werden wird.
Die Teilnehmer waren auf mehrere Startgruppen aufgeteilt (07:00-07:30-08:00-08:15).
Hier sind sie die ersten Starter um 07;00 Uhr, die nach Erhalt der Brevetkarte und einer obligatorischen Banane sich beim Organisator zur Abfahrt aufstellten.
Der Randonneurschef bei der Ansprache vor dem jeweiligen Start.
Ein Frühstarter (Andreas Stifter)
Eine weitere Frühstartergruppe mit dem Oldboy „Johann Strauß-Vater“, mit Madame Angelika Le Brun, Leo Schachinger und Markus Panny
Um 08:00 Uhr versammelte sich die Gruppe der ersten Hauptstartzeit. Durch die Schattenwerfende Sonneneinstrahlung, die uns offensichtlich Ludwig der XIV (Sonnenkönig) sandte, war es gar nicht einfach eine passende Aufnahmestellung zu finden.
10 Minuten später machten sich 4 weitere auf die Socken, nachdem ein Reifenschaden zu beheben war.
Die letzte Gruppe startete um 08:15 Uhr
Auch ein schnelles Velomobil war am Start.
Nun sollten 92 Starter am Weg sein.
Inwischen hat unser Kärntner Haubenkoch, Meinhart Frieser, bereits ab 04.30 Uhr morgends Sugo für unsere Brevets gekocht. Leider hatten wir ja diese Woche ein ziemliches Kärntner Trauma in Linz. Sowohl unsere Black Wings verloren im Halbfinale gegen den KAC, als auch mein LASK gegen den WAC im Halbfinale im Österreichischen Fußballcup. Wehrmutstropfen lediglich – Edith und ich müssen dann am 1. Mai 2025 nicht nach Klagenfurt zum Finalspiel.
Auf gehts in Richtung Großalmstraße rüber zum Atterseet
Die Tankstelle Rinner in Oberwang, bei km 107,
ist eine beliebte Einkehrmöglichkeit, die von mehreren Teilnehmer angefahren wird. Grund dafür sind die dort erhältlichen, frisch zubereiteten Pofesen.
Lass dir die Pofese schmecken LEO!
Rauf gehts zum Kronberg
Da hinauf fühlt es sich aus meiner Sicht wie 600 Höhenmeter bergauf an, doch es sind bedeutend weniger.
Labestelle und Kontrollstelle bei km 120 am Kronberg mit Blick auf den Attersee
Die Feuerwehr stellt uns seit vielen Jahren das Zeughaus für die Labestelle zur Verfügung.
Labestellen ChefHermann Leitner, der bereits einige Tage zuvor mit der Rentnergang den 200er Brevet absolvierte, bereitete gemeinsam mit Carmen und HaraldSchoger, die Labestelle vor. Die Teilnehmer wurden mit belegten Broten, Kuchen, Cola, und Saft für die Trinkflaschen bedient. Natürlich gab es auch die obligatorische Suppe mit Einlage. Die drei sind ja schon ein bewährtes eingespieltes Team. Herzlichen Dank für eure Mithilfe.
Wer es bis hierhin geschafft hatte, gibt nicht mehr auf. Es sind ja nur mehr 40 km bis zum Ziel. Außerdem war an diesem Tag ein Wegbeschleuniger namens starken Rückenwind ein zusätzlicher Motivator.
Hier ein Foto vom Sturzpiloten, der bereits nach 15 km einem Teilnehmer hinten auffuhr und zu Sturz kam. Ich erhielt von Stefan Aufischer einen Anruf über diesen Vorfall und er meinte, dass Josef nicht mehr weiterfahren sollte. Gerhard Lindner blieb bei ihm und die beiden fuhren nach einiger Zeit gemeinsam weiter. Im Ziel meinte der Verunfallte auf meine Befragung, ihm fehle eine Viertel Stunde an Erinnerungsvermögen. Er könne sich an nichtsmehr erinnern.
Dass sagte ich früher auch immer zu meiner Frau, wenn ich früh morgens, nach ausgiebigen Feiern nach Hause kam, auf die Frage:“ wo warst Du solange!“
Aber was sind schon eine Viertel Stunde im langen Leben des Josef Buresch, die ihm fehlen. Er ist immerhin schon länger als 60 Jahre am Leben.
Darum widme ich ihm auch ein Foto als Erinnerung an die 2. Kontrollstelle in Stadl Paura.
Aber Spaß beiseite – Gott sei Dank gab es keine weiteren Vorfälle.
Die erfolgreichen Finisher
Die Sphagetti waren noch am köcheln, als bereits nach sechs Stunden die ersten drei Finisher im Ziel ankamen.
Vorerst möchte ich den fleißigen Mädels im Buffett der Sporthalle meinen Dank vermitteln. Sie vorersorgten die ankommenden Finisher mit Spagetti Bolognese und Getränke.
Sabine – Edith – Christine
Alexander Karl – Patrick Thurner – Franz Scharler
Danach ging es Schlag auf Schlag, den der Rückenwind sorgte für mehr Energie in den Beinen.
Zwischendurch wieder mal mein Helfer und meine Helferinnen
Gerald-Sabine-Christine-Edith
Ester Bucher u Christoph Leister mit dem Tandem
Leo Schachinger-Johann Strauß-Angelika Le Brun-Fritzenwallner Michael
Markus Göschl-Gerhard Lindner-Josef Buresch-Stefan und Heidelinde Bitesnich
Weitere Finisher die zu einem späteren Termin fuhren!!!!
Peter Kirjoe und Sonja Axmann
Pia Grasich und Helmut Witt
Kamil Dedicus aus Tschechien angereist!
Es war wieder mal ein 200 km Brevet mit vielen Finishern, schönem Wetter und guter Stimmung im Ziel. Somit hatten wir einen gelungenen Eröffnungsbrevet.
Das Foyer der Sporthalle hat sich als alles bietender Startort (Buffet mit genügend Platz für die Ausspeisung, Duschen…….). Leider steht es für den nächsten 300 /200er Brevet nicht zur Verfügung. Wir haben die Räumlichkeit dann wieder für den 200 km Abschlussbrevet gemietet.
Liebe Randonneure und Teilnehmer/innen bei den Brevets von Randonneurs Autriche.
Auch im Jahr 2024 waren wir wieder sehr fleißig und haben gemeinsam viele Kilometer bei den Brevets erradelt. Einen Bericht über das in Kürze endende Jahr findet ihr, soferne euch diverse Weihnachtsfeiern nicht all zuviel Kraft geraubt haben diesen zu finden und aufnehmen zu können, über diesen Link vom 200km Abschlussbrevet auf unserer Hompage.
Die Zeit schreitet ja unaufhaltsam weiter, kaum hat man sich aus organisatorischer Sicht eine Verschnaufpause verschafft, verbreiten sich die Gedanken und Überlegungen über die Planung immer mehr in meinem Tagesablauf. Es gibt eben immer wieder Überraschungen und wie in vielen anderen Dingen im Leben hat etwas was fixen Bestand hatte keine Gültigkeit mehr.
Seit dem Jahre 2006 organisierten wir die Brevets in der FUSSL Tennishalle und hatten auch die Möglichkeit, die dazugehörende Küche benutzen zu dürfen. Nun wurde die Halle an den OÖ-Tennisverband verkauft. In habe vor einigen Tagen ein konstruktives Gespräch mit dem neuen Verantwortlichen für die Halle geführt. Es schaut gut aus, dass wir auch künftig für einige der Brevets die Halle, allerdings eingeschränkt, nutzen können.
Es sind nun auch neue Pächter im Lokal, weshalb wir die Küche nicht mir selber betreiben dürfen und daher höhere Unkosten entstehen wenn wir das Essen nicht mehr selber organisiern. Aber ich glaube, dass wir auch mit dem neuen sympathischen Pächterpärchen gut harmonieren werden.
Auch habe ich vor einigen Tagen erfahren, dass wir für den 300/200er am 26.4. die Sporthalle der Schule nicht nutzen können, da an diesem Tag eine Turn Landesmeisterschaft stattfindet und deren Benutzungsansuchen vor meinem Ansuchen einlangte.
Daher sind in der Sporthalle der Schule nur der 200km Eröffnungsbrevet am 5.4. und der 200km Abschlussbrevet am 6.9.2025 geplant.
Natürlich sind die beiden Brevets 300/200 am 3. und 4.5.2025 in St.Georgen fix.
Die restlichen Brevets wollen wir von der Fussl – Tennishalle planen.
Die Termine sind ja schon seit Oktober auf unserer Homepage, auch die Anmeldung ist bereits freigeschaltet.