1000 km Brevet 2026

19. – 22. Juni 2026

Alle Jahre wieder ist Weihnachten und Neujahr, jedenfalls nicht der 1000 km Brevet von Randonneurs Autriche.

Der erste 1.000km Brevet wurde am 3. Juli 2009 gestartet und vorwiegend im zwei Jahresrythmus fortgesetzt.

Hier ein Rückblick zu den Einleitungstext von der alten Homepage. Ich hoffe irgendwann Zeit zu finden und in mühsamer Kleinarbeit die Berichte der alten Homepage wieder herstellen zu können.

Der Rückblick auf 2009

Erster 1000 km Haid – Glockner – Haid Superbrevet.

Länge: 1002 km

Höhenmeter: Mehr als 11000 m

Berge/Hügeln: Postalm, Großglockner, St.Margarethen/Abtei, Soboth, Alpl und ein paar kleine Schmierer  

Startort: Tennishalle Haid, Salzburgerstraße

Startzeit: 3. Juli 2009, 0500 Uhr

Wetter: ca 20 Grad, bewölkt (erstmals starker Regen ab Attersee – 76 km) 

19 Starter bei einem einzigartigen 1.000 km Brevet, der erstmals in Österreich veranstaltet wurde.

Es sollte für alle Teilnehmer etwas ganz Besonderes und ein für alle Ewigkeit in Erinnerung bleibendes Event werden. Möglicherweise war dieser von mir als erster 1.000 km Haid – Großglockner Superbrevet  getaufte 1.000 km Brevet auch der erste und letzte Tausender, zumindest für die nächsten 3 Jahre. Es gibt leider schon ein Überangebot an derartigen Radsportveranstaltungen, sodass es schwierig ist in Unwissenheit der Teilnehmeranzahl auch entsprechend planen zu können. Der Aufwand und die Erwartungshaltung ist einfach sehr hoch ist.

Wir werden jedenfalls für die nächsten Jahren mit Sicherheit unsere Energie für die Brevetserie 200km, 300km, 400 km und 600 km aufwenden. Kann mir aber auch vorstellen einen 600er Brevet konform dem ersten Teil der Tausenderstrecke (Start und Zielort Haid über Postalm, Großglockner und andere Gemeinheiten) zu veranstalten.

Thomas Stindl, der gemeinsam mit mir für die Streckenplanung des Tausender verantwortlich war, meinte ja schon wieder, da könnten wir ja die Nockalm mit einbauen.

Ehrlich gesagt hatte ich im Vorfeld  aufgrund der Schwierigkeit der Gesamtstrecke große Bedenken. Ich spielte schon mit dem Gedanken, die „Soboth“ über Slowenien zu umfahren. Ich wurde jedoch von der Steirer Randonneurs Fraktion über die Bedeutung, dieser meiner Meinung äußerst lästigen, 12 km langen Bodenerhebung, anders belehrt. Scheinbar ist für die Steirer Radfahrfreaks diese Soboth, die ich bisher nur durch die Rundfunkdurchsagen:“ Achtung Autofahrer, Schneekettenpflicht auf der Soboth!“ kenne, eine Heiligkeit. 

Jetzt, nachdem 15 Teilnehmer diesen Bewerb mit Bravour bestanden haben, nehme ich mir heraus zu behaupten, es war einfach so in Ordnung. Die Rückmeldungen den Finisher waren positiv. 

Weiter gehts mit der Gegenwart – das Jahr 2009 ist längst Geschichte.

Zum 10. mal organisieren wir diesen schwierigen Brevet und wieder fanden sich zahlreiche Mutige und eine Mutige sich dazu anzumelden und tatsächlich zu starten. Das Teilnehmerlimit von 50 Startern war ja bereits im März voll, wir waren sogar um einige darüber. Ab wie immer habe ich wieder zuviele Pokale angefertigt und Urkunden ausgestellt, denn das Teilnehmerfeld schrumpfte auf 42, aus unterschiedlichen Gründen. Nachdem ich ja selbst organisatorisch auf der Strecke bin muß ja alles im Vorhinein vorbereitet werden.

Google Foto-Link Ferdinand

Die Vorweg Informationen dazu auf unserer Homepage beim 1000 km Brevet

Die Teilnehmerliste

Am Vortag des Startes, Donnerstag, den 18. Juni 2026 fanden sich ab 1700 Uhr die Teilnehmer beim Naturfreundehaus Pucking ein, wo ab 1800 Uhr das Spaghettiessen angesagt war.

Anschließend gab es einige organisatorische, mündliche Informationen meinerseits. Leider ließ unpünktliche Anreise einiger Teilnehmer keinen perfekt geplanten strukturellen Ablauf zu.

Nach 1900 Uhr konnten wir zur fotografischen Darstellung der Teilnehmer/in, vor dem 1000 km Banner schreiten.

Die meisten haben es gelesen, dass ich ersuchte, für das Teilnehmer Foto das österreichische Randonneurs Trikot anzuziehen. Es gibt aber immer wieder Ausnahmen, die eben Mail und Information für unwichtiges Wissen halten. Natürlich wer keines hat, da auch 5 Teilnehmer aus Germany und 2 aus Ungarn dabei waren, der ist von meiner Rüge nicht betroffen.

Der Hauptstart erfolgt morgen am 19.6. um 0500 Uhr. Ein paar werden etwas früher losfahren um rechtzeitig, Vorgabe ist 19.30 Uhr, am Hochtor vom Großglockner zu sein.

Vorerst ging die Fahrt in westliche Richtung, der Wind paßte, zum Attersee und den Mondsee, die im Uhrzeigersinn durch das Tunnel nach Mondsee führte.

1. Kontrollstelle in Mondsee – km 99

In Mondsee bei der SHELL-Tankstelle (Abzweigung Richtung Thalgau), wurden die Teilnehmer von Harald UCHANN erwartet. Es wurden ihre Brevetkarten abgestempelt. Außerdem stand Wasser für die Trinkflaschen zur Verfügung. Bereits jetzt nach 3 – 4 Stunden Fahrzeit wurde jedem bewußt, dass es ein heißere Tag werden würde, auch wenn die Temperaturen zwischen 0800-0900 Uhr noch sehr Fahrradtauglich waren.

Ein elendiger „Schmierer“ mußte nach Thalgau in Richtung Wiestal bergauf befahren werden. Doch dann ging es dem Wiestalstausee ziemlich flott entlang, da viel bergab, nach Hallein. Dort plante ich die Strecke ja um. Die stark befahrene Bundesstraße wurde kurzer Hand eleminiert. Der Track führte in Hallein über die Salzach Brücke teilweise dem Fluß stromaufwärts entlang Richtung Golling.

2. Kontrollstelle in Golling – km 147

Auch hier gab es eine Änderung der Kontrollstelle. Da die vorerst geplante Kontrollstelle in Bischofshofen schwer mit dem Auto erreichbar gewesen wäre (es mußten die für die Labestelle notwendigen Nahrungsmittel und Getränke entladen werden), habe wir die Kontrollstelle in das Vereinshaus von Golling verlegt.

Dazu nahm ich mit den beiden Brevetneulingen aus Golling, Christine und Reinhard HUBER Kontakt auf und sie ermöglichten uns die Benützung des Vereinshauses mit dem angrenzenden großen Parkplatz als Labestelle. Außerdem waren sie mit und Gerhard behilflich bei der Versorung der ankommenden Brevetteilnehmer.

Auch der Bürgermeister von Golling, Martin Dietrich, kam auf Kurzvisite und empfing mit uns die ersten Teilnehmer.

Gerhard Lindner, Ferdinand, Bürgermeister, Nina und Reinhard Huber

Die erste große Gruppe nach ihrer Labung und vor der Weiterfahrt

Weiter ging die Fahrt Richtung Bischofshofen, über Lend kurz wieder der Salzach entlang, nach Bruck an der Glocknerstraße, Fusch und zur Mautstelle –

bald war zu sehen.

Mit 3.798 Meter über dem Meeresspiegel – der höchste Berg Österreichs, mit der Weltbekannten Großglockner Hochalpenstraße, die unsere Teilnehmer befahren durften, aber eigentlich mußten.

Und wenn man glaubte am Fuschertörl auf 2428 Meter Höhe ob zu sein und Freudensprünge machte, der irrte, denn der Glockner war noch nicht geschafft.

es ging wieder auf 2.262 Meter hinunter zur sogenannten Fuscherlacke und neuerlich Berg hoch zum Hochtor auf 2.504 Meter.

4. Kontrollstelle Hochtor – Großglockner km 347

Nun war es geschafft – die Glocknerkönige und eine Glocknerkönigin wurden am Hochtor von Hermann Leitner und Rudi Peyreder empfangen und mit Cola und belegten Broten versorgt.

Leider setzte die Hitze allen zu und es gab bereits 3 Ausfälle zu vermelden. Auch unser schnellster Randonneur Severin Zotter meinte, dass er noch nie solange auf den Glockner bergauf brauchte.

Hat man sich bergauf geschunden, so ist es abwärts auch nicht so einfach – auch wenn der Spruch „Wer bremst verliert“ im Rennradjargon sehr oft gebräuchlich verwendet wird, kommt man nicht umhin mit beiden Händen die Bremshebeln immer wieder fest zu betätigen. Mit dem Fazit, dass einem die Handgelenke ein Signal senden – wir können nicht mehr, bitte lass uns pausieren.

Nach Heiligenkreuz kommt das Mölltal, welches vermeintlich eh flach sei. Doch man soll sich nicht täuschen, ein paar kleine Bodenerhebungen gibt es da schon. Wenn der Wind aus der richtigen Richtung bläst, wäre es ja nicht so schlimm.

Einem ist das Navi ausgefallen und er konnte dem Straßenverlauf vom Glockner bis zur Kontrollstelle in Spittal an der Drau, zur Eishalle ohne mich anzurufen wo das sei finden.

Hingegen kam einer nach Mitternacht an, der trotz Navi die Kontrollstelle nicht fand, mich anrief und ich ihn mit dem Auto zur Kontrollstelle lotste. Ja, Langstreckenfahren macht mitunter auch „deppert“ (nicht im Sinne von blöd). Den jeder hatte ein foliertes Verzeichnis mit den Adressen der Kontroll- und Schlafstellen dabei. Man kann Leute fragen oder aber auch die Adresse im Handy eingeben. Aber auch ein Dankeschön wäre danach sehr angebracht. Selbstverständlichkeit sollte man nicht immer voraussetzen.

3. Kontroll- und Schlafstelle Spittal an der Drau km 347,8

Franz Joseph Bürger war es wieder, der uns die Kontrollstelle bei der Eishalle ermöglichte und auch die Turnmatten für die Schlafstelle in den 4 Kabinen der Eishockeyhalle auslegte. Auch war im Kiosk des angrenzenden Fußballplatzes vom SV Spittal ein großer Kühlschrank mit alkoholfreien Getränken und Bier für uns vorbereitet. Ebenfalls eine Kaffeemaschine.

Foto mit Franz Joseph vom 2. Juli 2022 vor der Volksschule Spittal a.d.Drau

Das Nudelgericht mit veganer Sosse und Fleischsosse war vor dem Kiosk platziert. Benjamin half Gerhard und mir bei der Ausgabe der Getränke und des Essens.

Nachdem die für manche kurze Nachtruhe ein Ende fand, versammelten sich gegen 0500 Uhr einige der Teilnehmer zur gemeinsamen Weiterfahrt in Richtung Villach. Natürlich gab es davor beim Kiosk ein kleines Frühstück.

Gerhard und ich durften wieder das Gepäck der Teilnehmer einladen. Auch hier hatten wir wieder das Rätsel mit 2 Gepäckstücken die nicht mit Namensschilder versehen waren.

Während sich einige die Nacht um die Ohren schlugen und bereits die weiteren Kontrollstellen in Villach, Lavamünd, Oberpurklau hinter sich hatten, begann für die „Schläfer“ nach 347 km der zweite Tag ihres 1000 km Brevets.

Das größte Hindernis „der Glockner“ war bezwungen, die Soboth bei km 495 durfte umfahren werden. Nicht so wie bei den früheren 1000er Brevets, da war noch sie Postalm eingebaut und auch die Soboth Pflicht. Ich selbst durfte es in dieser Form zwei mal genießen.

8. Kontrollstelle und Schlafstelle in Kaindorf bei Hartberg km 671

Schon seit dem ersten 1.000km Brevet im Jahre 2009, war die Kontrollstelle beim Gasthaus Steirerrast, bei meinem Freund Karl Jagerhofer, denn ich anno dazumals in Gran Canaria kennenlernte, geplant. Er war immer behilflich für eine Schlafstelle entweder im Turnsaal der Volkersschule oder im 1. Stock der Disco „Buona Sera“ zu sorgen.

Dieses Mal sollten wir im großen Turnsaal die Turnmatten auflegen. Leider wußte er nichts von einem Tischtennsturnier, welches nicht vor 2100 Uhr zu Ende sein sollte. Da ohnehin weniger als die Hälfte der Teilnehmer diese Schlafmöglichkeit auswählten, war auch der kleine Turnsaal ausreichen. Doch mußte dass Turnier unterbrochen werden, da wir vom großen Turnsaal die Matten in das Erdgeschoss schleppen mußten. Nach anfänglichen Stress löste sich alles in Wohlgefallen auf.

Die Kontrollstelle war in der Gaststube vom Steirerrast, wo die ankommenden Teilnehmer entweder „a la carte“ oder bereits vorbereitete Spaghetti aßen.

Da gleichzeitig eine Hochzeit stattfand, kümmerte sich Karl persönlich um die Bewirtung der Teilnehmer.

Obwohl jeder eine folierte Übersicht der Kontrollstellen bei sich hatte und es auch in der Vorbesprechung angesprochen wurde, dass der Turnsaal 500m entfernt ist und die Kontrollstelle ausschließlich im Gasthaus etabliert ist, fuhren manche direkt „umsonst“ vorerst zur Schule.

Ja so ist es nach 2 Tagen und 671 km ist nicht mehr alles so funktionell wie vor dem Start. Da fällt mir wieder der Spruch ein, was Langstreckenfahren aus einem macht………

Nachfolgende 2 Fotos – Teilnehmer nach kurzem Aufenthalt in der Gaststube und vor ihrer Weiterfahrt.

Auch in der großen Garderrobe der Volksschule bereiteten wir ein kleines Frühstück vor. Danach starteten „die Nächtiger“ gegen 0500 Uhr Früh zum letzten Abschnitt des Tausender. Es waren noch gut 325 km zu bewältigen.

Währenddessen waren die beiden Alexander (Pillinger und Karl) bereits im Ziel. Es war vorweg vereinbart, dass sie sich im Naturfreundehaus zur Ruhe begeben. Edith führt um 0800 Uhr die Finisherehrung – Übergabe Pokal und Urkunde – mit den beiden durch.

Fortsetzung folgt!!!!!!!!!!!!!!!!!!

600 km Brevet Juni 2026

Die Teilnehmerliste

Informationen zum Brevet (ändern sich jährlich)

Und immer wieder stellt sich am Start heraus, dass manche des Lesens von Informationen nicht mächtig sind!

Google Fotolink Ferdinand

Heute am 6. Juni 2026 war es wieder soweit, der 600 km Brevet wurde gestartet und eine Vielzahl der Brevetteilnehmer werden die klassische Brevetserie von 200 – 300 – 400 und 600 km vollenden und somit den Titel eines Superrandonneurs verdientermaßen erwerben. Die Ehrung der Superrandonneure erfolgt nach dem 200 km Abschlussbrevet am 6. September 2026 im Zuge der Abendveranstaltung.

Ich habe einigen aufgrund der Menge von Anmeldungen die Erlaubnis erteilt, dass der 600er Brevet einige Tage zuvor und auch danach gefahren werden darf, damit nicht eine Übermenge an Startern zum offiziellen Termin losfahren.

Bereits Mitte Februar langten ca 90 Anmeldungen per Mail ein, weshalb ich diese Ausnahme für den 600km Brevet schloss. Bei noch mehr Teilnehmern würde die Qualtität der Organsation Teilnehmer nur bedingt das gewohnte Level erfüllen.

Allerdings flatterten bis zur Stunde der Wahrheit, also dem tatsächlichen Start, ohnehin insgesamt 16 Absagen (DNS) herein und durch Vor- und Nach Fahrer reduzierte es sich dann tatsächlich auf ein organisatorisches angenehmes, Starterfeld.

Um 04:15 Uhr läutete auch für mich der Wecker, um 04:45 war ich am Startort, wo sich bereits 4 Teilnehmer einfanden.

Es waren dann am 6. Juni 2026 insgesamt 54 Starter und 6 Starterinnen, die hauptsächlich zur Hauptstartzeit um 060:0 Uhr losfuhren.

Penaltystrafe oder Peitschenhiebe

Ein paar machten sich nach vorausgegangener Abmeldung etwas früher „auf die Socken“.

Ein paar „Strolche“ fuhren unerlaubt früher los, vorallem waren da drei Schnelle dabei, die dann natürlich Stress machen, weil sie früher als geplant zur Labestelle kommen, wo wir die Spaghetti vorbereiten.

Auch werden sie noch früher, Frühmorgens am Sonntag in Haid ankommen und mir alten Mann, der sie im Ziel empfängt, wichtige Minuten an Schlaf meines ohnehin schon mit Ablaufdatum versehenen Lebens rauben.

Entweder ich gebe euch bei der Labestelle eine Viertel Stündige Penaltystrafe, indem ich euch Handschellen, besser wären Fußfesseln, anlege, oder lasse euch im Ziel auspeitschen.

6 Teilnehmer hatten die Erlaubnis bereits am Vortag im Bereich von Tulln/Tullnerfeld loszufahren. Sie nächtigten in Haid und kamen ebenfalls um 06:00 Uhr zum Start. Bei einer Sollzeit von 40 Stunden geht sich diese Herangehungsweise auch aus. Einige haben bereits gefinisht, siehe Teilnehmerliste.

Ja, Ausnahmen bestätigen bestehende Regeln oder man nennt es auch organisatorische Flexibilität.

Auch heute haben wir 27 Starter die durchfahren wollen, der Rest buchte ein Zimmer im Bereich von Böheimkirchen – Kalte Kuchl.

Die erste Kontrollstelle war in Rainbach bei der Bäckerei Scherb, km 75. Hier wurden die Teilnehmer von Verena und Harald Friesenecker (beide Paris-Brest-Paris Finisher) empfangen. Sie hatten Wasser dabei und stempelten die Brevetkarten ab. Diese Maßnahme war notwendig, da ja im Vorfeld mit fast 90 Startern gerechnet wurde.

– ein Kettenriß –

Auch dass kann passieren gut das ein Teilnehmer nachkam, der ein Kettenglied bzw einen Kettennieter dabei hatte und die Fahrt konnte kurz vor der Kontrollstelle in Rainbach fort gesetzt werden.

Labestelle in Langegg 19 bei Silvia

Da die Ankunftszeiten beim 600km Brevet eklatant auseinanderklaffen (04:35 – 20:00 Uhr) ist es nicht möglich auch im Ziel Spaghetti anzubieten. Daher hat es sich bewährt dies zur Kontrollstelle in Langegg nach 147km zu verlagern. Denn die meisten der Teilnehmer haben zu diesem Zeitpunkt bereits das Auffüllen ihrer Speicher dringend notwendig. Wir haben keine Kosten und Mühen gescheut euch hier mit Spaghetti und Getränken zu versorgen. Manche benötigten sogar einen Nachschlag – ob sich dass auch in Form von Trinkgeld zu Buche geschlagen hat, ich denke schon!

Die Meisten schätzen ja unseren Aufwand und tragen auch stolz das österreichische Randonneurs Nationaltrikot.

Hier sind die zwei fleißigen Bienen bei der Essenausgabe – Edith und Silvia

Von allen, die bei von der Labe- und Kontrollstelle in Langegg losfuhren, wurde ein Foto gemacht. Die Fotos wurden in der jeweiligen persönlichen Urkunde eingearbeitet. Übrigens, der Zeitaufwand für die Urkunden betrug 4 Stunden.

Weiter ging es nach Richtung Horn und Gars im Kamp wo die nächste Kontrollstelle bei der Pizzeria Gars die nächste Kontrollstelle bei km 242 befindlich war.

K 5 – km 421 Hotel Himmelreich – Mariazell

Eine weitere wichtige, für all jene die in der Nacht durchfahren ist die Kontrollstelle in Mariazell. Hier haben wir für die Meisten, die sich die Nacht um die Ohren schlugen Lunchpakete in Form von Käse- und Wurstsemmerl und Banane vorreserviert. Vince, der Pächter hat alles wie vereinbart in der Garage im Hof vorbereitet und auch die Lunchpakete mit Namen versehen.

K 7 Dürnbach Restaurant Pessl, km 561

Obwohl Gerti nicht mehr die Pächterin dieses Restaurantes ist und nunmehr Kathi nach einer vorausgegangen Besprechung es uns ermöglicht auch weiterhin diese Örtlichkeit zu nutzen. Vorallem war es auch wichtig, dass sie die Wasserkanister füllte und auch den Stempel für die Durchfahrer im Gastgarten deponierte. Auch hatte ich vorher eine Teilnehmerliste hinterlegt um zu wissen wer schon da war oder sich noch auf der Strecke abmühte.

Die Reihen haben sich schnell gelichtet, nicht nur dass sich die prall gefüllte Teilnehmerliste bereits vor dem Start beachtlich verringerte, es gab auch während der Fahrt 10 DNF, also „did not finish“. Nicht mal bei Schlechtwetter hatten wir so viele Ausfälle, wo bei es nur bei einem wegen technischen Defekt an einer Weiterfahrt nach 170km scheiterten. Bei allen anderen war es großteils körperliche und gesundheitliche Probleme. Ja,eine 600er Strecke ist halt nicht mit „ich gehe schnell mal Zigaretten holen“ erledigt. Sie kann unendlich lang werden, wenn die Beine nicht mehr wollen und die Umwelteinflüsse den Kopf blockieren. Ich würde ja auch gerne unter 23 Stunden wie unsere drei Schnellen fahren können, denn dann würden sich die Leiden auf der Strecke, aber natürlich auch die Freude Radfahren zu dürfen, verringern.

Wenn man natürlich knapp unter der erlaubten 40 Stunden Finisherzeit ankommt, hat man mehr von Leid und Freud. Es ist aber trotzdem Kopfsache, ob das eine oder andere, das Negative oder Positive, an einem 600km Brevet überwiegt. Auch wenn es ersteres wäre, so könnt ihr alle darauf stolz sein euch Finisher einer schönen 600 km Brevet Strecke in Österreich zu sein.

Wer noch dazu alle 4 klassischen Brevetstrecken in diesem Jahr absolviert hat, den beglückwünsche ich somit auf das aller Herzlichste.

Finisher laut Teilnehmerliste

So nun steht noch in wenigen Tagen die Organisation des 1000km Brevets vor der Tür. Dieser hat aber keinen Einfluß auf den Superrandonneur, da ist ja wie beschrieben nur 200-300-400-600 km erforderlich.

Die 10. Auflage des 1000km Brevets wird nun wirklich die letzte sein. Es ist organisatorisch einfach zu viel Aufwand und Risiko.

Sichert euch jetzt schon den Startplatz für den 200km Abschlussbrevet am 5.9. und der am Abend stattfindenden Abendveranstaltung.

Die Superrandonneure 2026

Es sind bereits 41 Superrandonneure, einige haben noch die Möglichkeit die Liste zu vervollständige – Die Ehrung erfolgt im Rahmen des Abschlussbrevets!

Wer eine Superrandonneursmedaille bestellen möchte bitte melden, die muß ich Ende Oktober gesammelt in einer Liste mit den gefinishten Brevets nach Paris schicken.

AIGNER Friedrich – 2020 Hollabrunn, NÖ

ALTHALLER Daniel – 4400 Steyr, OÖ

AXMANN Sonja – 4211 Steyregg, OÖ

BURESCH Josef – 2202 Enzersfeld, NÖ

DASTL Mario – 4222 Langenstein, OÖ

FRIEDRICH Markus 4060 Leonding OÖ

FRIESENECKER Harald – 4204 Reichenau, OÖ

GOLSER Andre – 5020 Salzburg, S

GUFLER Berta – 6233 Kramsach, T

KARL Alexander – 4891 Pöndorf, OÖ

KAST Stefan – 4501 Neuhofen, OÖ

KERSCHBAUMMAYR Engelbert – 1140 Wien

KNEIDINGER Peter – 4142 Hofkirchen, OÖ

KREUNDL Andreas – 4400 Steyr, OÖ

KRUMP Franz – 2352 Gumpoldskirchen, NÖ

LANGMAIER Thomas – 2201 Gerasdorf, NÖ

MALLINGER Robert – 4553 Schlierbach, OÖ

MARSCHALL Bernhard – 8043 Graz, Stmk

MAYR Gerald – 4851 Gampern,  OÖ

NEUHUBER Jürgen – 1160 Wien

PARGFRIEDER Alfred -4040 Linz, OÖ

PEINBAUER Rene – 1030 Wien

PFARL Sabine – 3400 Klosterneuburg, NÖ

PILLINGER Alexander – 4880 St.Georgen i.A., OÖ

REITER Andreas – 4671 Aichkirchen, OÖ

RIGO Manuel – 1020 Wien

RINNER Harald – 3370 Ybbs,NÖ

ROITHMAIR Stefan – 4600 Wels, OÖ

ROSSMANN Erwin – 4040 Linz, OÖ

ROTHBACHER Mattias – 5700 Zell am See, S

SAVEL Sale – 1130 Wien

SCHATZL Barbara – 4081 Hartkirchen, OÖ

STADLER Wolfgang – 7063 Oggau, B

STEFAN Diana – 4053 Ansfelden, OÖ

STÖGER Jan – 4624 Pennewang, OÖ

VOGTENHUBER Paul – 4190 Bad Leonfelden,  OÖ

WEICHSELBAUM Rene – 1030 Wien

WENIGWIESER Helmut – 4311 Schwertberg, OÖ

WILD Andrew – 4891 Pöndorf, OÖ

WÖCKINGER Stephan – 4400 Garsten, OÖ

ZECHNER Andreas – 8063 Eggersdorf, Stmk


400 km Brevet 23.05.2026

Ein Teilnehmerrekord bahnte sich an, weshalb ich die Anmeldung für den 400er bereits vor einem Monat schließen ließ.

Die Teilnehmerliste

google Foto Link Ferdinand

Doch wie immer, in den letzten Tagen mehrten sich die Absagen aus unterschiedlichen Gründen. Aus organisatorischen Gründen ist es natürlich wertvoll zu wissen, wen jemand nicht starten kann. Zwei fanden es nicht der Mühe wert ihr Nichterscheinen mitzuteilen.

Somit lichteten sich die Reihen von erwarteten weit über 90 Teilnehmer/innen auf 73 tatsächlichen Startern. Unerwartet nahmen mehr als die Hälfte das Angebot bereits um 0500 Uhr zu starten an, weshalb dann um 0600 Uhr dementsprechend weniger in den Startlöchern scharrten.

Leider hatten zwei bereits nach 20 km zufolge einen Unfalles, der dieses Mal nicht im Krankenhaus seine Fortsetzung hatte, nicht mehr die Möglichkeit den Brevet zu finishen. Sie mußten mit den nicht mehr fahrbereiten Rennrädern wieder vorzeitig zurück zum Startort, wo sie bedauerlicher weise kein „happy end“ fanden.

So nun wieder zu dem erfreulichen des mitunter anstrengenden 400 km Brevet, nicht nur für die Teilnehmer sondern auch für die Organisatoren.

Die Hauptstartzeit für den 400er war mit 0600 Uhr geplant. Für die nicht so schnellen Fahrer besteht immer die Möglichkeit etwas früher zu starten. Überraschenderweise nahmen mehr als die Hälfte die 0500 Uhr Startzeit in Anspruch.

Es war auch hell und hatte auch nicht mehr die morgendlich kalten Temperaturen wie bei den vorausgegangen Brevets. Es wurde folglich auch ein schon sommerlicher Tag und man konnte die schöne Strecke genießen.

Um 0530 Uhr gestartet – die zwei befreundete Pechvögel kam nur 20 km weit.

Die 0600 Uhr Startgruppe

Die Labestelle am Kronberg bei der Freiwilligen Feuerwehr ist angerichtet!!!!

Liesi unterstützte mich bei der Vorbereitung der Labestelle und Versorgung der Teilnehmer mit Suppe und Sontigen.

Wie beim 200km Eröffnungsbrevet durften wir auch beim 400er das Feuerwehrhaus als Labe und Kontrollstelle nutzen.

300 und 200km Brevet Haid 1.5.2026

Teilnehmer 300 km Brevet

Teilnehmer 200 km Brevet

google-Foto-Link Ferdinand (Start und Ziel)

Fotos von Ahrer Kurt Labe -auf google Foto Link Ferdinand

Fotos von der Strecke v. Valentin Ecker – auf google Foto Link Ferdinand

1. Mai = Staatsfeiertag

Ja, auch am Staatsfeiertag sind unsere Randonneure/innen unterwegs.

Wir hatten die klassische 300 km Brevetstrecke über Maria Neustift und zur Kontroll- und Labestelle bei Kurt Ahrer in Altmünster im Programm. Danach ging es zum Attersee – Mondsee – Attersee und hoffentlich mit Rückenwind zurück nach Haid.

Obwohl schon tagelang Schönwetter angesagst war, reduzierte sich die Starteranzahl um mindestens 10 Teilnehmer. Die Anmeldung war ja schon längere Zeit geschlossen, da wir gemeinsam mit dem 200 km Brevet bereits weit über 100 Anmeldungen hatten.

Edith bei der Brevetkartenausgabe

Bereits um 06:00 Uhr hatten wir einige Früherstarter für den 300er Brevet.

Weitere Teilnehmer um 06:30 Uhr

Um 07:00 Uhr erfolgte der Hauptstart.

200 km Brevet 1.5.2026

Gleichzeitig wurde der 200km Brevet, der über Leonstein auch zur Labestelle in Altmünster führt angeboten. Möglicherweise werden die 300er und 200er Teilnehmer irgenwo zusammentreffen, mit Sicherheit aber bei der Labestelle in Altmünster. Schau ma mal, ob nicht die schnellen 300er Fahrer früher im Ziel sind als einige der 200km Teilnehmer.

Der Hauptstart der 200 km Teilnehmer war um 08:30 Uhr. Ein paar fuhren bereits etwas früher los.

Natürlich vergewisserte man sich beim Wegfahren mit Blick auf das Navi ob alles läuft

Wir hatten insgesamt fünf Kontrollstellen und eine Labestelle, siehe auch Informationen zum 200/300 km Brevet auf unserer Homepage!

Die Kontrollstelle in Leonstein und die Labestelle in Altmünster, sowie die letzte in Stadl Paura, natürlich auch im Ziel die Sporthalle der Schule in Haid war für beide Strecken gleich.

Die Labestelle in Altmünster betreute Petra Gebeshuber und Kurt Ahrer.

Sie sind immer ein sehr wertvolle Unterstützung beim 300 km Brevet.

Die fleißigen Helferinnen, die für die Zubereitung der Spaghetti und Getränkeausgabe zuständig waren – Danke ihr Lieben!

Große Entlastung für mich und Dank den beiden

für die Bearbeitung der Brevetkarten und Ausgabe der Urkunden bei Ankunft der Finisher!

Die grandiosen Finisher (siehe auch google Fotos)

Auch wenn es in den frühen Morgenstunden lediglich 4 Grad Plus am Thermometer anzeigte, schien die Sonne von Beginn an vom Himmel und es wurde im Laufe des Tages auch wärmer.

Somit hatten wir jetzt nach dem 200 km Eröffnungsbrevet am 11.4., dem 300/200 km Brevetwochenende vom 25.-26.4. in St.Georgen im Attergau und dem 200/300 am 1. Mai 2026, drei regenlose Brevets. In der Hoffnung daß das Wetterglück weiterhin wohlwollend auf unserer Seite bleibt, sehen wir dem 400 km Brevet am 23.5.. also in 3 Wochen mit Spannung entgegen.

Auch wird uns die 3-wöchige Organisationspause gut tun.

Beim 300 km Brevet kam 59 „strahlende Finisher“ an. Leider hatte Alexander Hörth in Gmunden einen Unfall und mußte eine Nacht im Krankenhaus verbringen. Ja, der Schienenstrang der Tramway wurde ihm zum Verhängnis. Es gab dort noch zwei weitere Stürze, die jedoch glimpflicher verliefen.

Ich habe jetzt die Strecke umgeplant und man kommt nicht mehr zum Traunsee runter und zu dem für Radfahrer gefährlichen Schienenstrang in Gmunden. Viele Jahre sind wir dort gefahren und es passierte nie etwas. Doch nun mußte ich nach 3 Stürzen reagieren, denn in der Gruppe fahrend ist das enorme Hindernis leicht zu übersehen.

Beim 200 km Brevet finishten alle 39 Starter.

Im Ziel gab es dann die obligatorischen Finisherfotos und natürlich Spaghetti.

Ich danke allen Helfer/innen für das Mitwirken bei der gelungenen 300km Brevetausfahrt.

Ich lasse die Homologation noch eine Weile offen. Sollte jemand den Brevet noch nachholen wollen ersuche ich um Mitteilung.

300/200 km Brevetwochenende in St.Georgen i.A. – Kirchenwirt

gleich mal der google-Fotolink

Teilnehmerliste 300 km Brevet

Teilnehmerliste 200 km Brevet

Bereits einige Wochen vor dem Brevetstart – 300 km Brevet am 25. April 2026 und 200 km Brevet am 26. April 2026, mußte ich die Anmeldung für den 300er schließen, da die Infrastrukur (Duschen im Zielobjekt) nicht für das 100er Teilnehmerlimit nur bedingt vorhanden ist. Es war ja auch möglich den 200er bereits am selben Tag des 300er zu fahren.

Am Samstag waren beim 300 km Brevet 77 Teilnehmer/innen am Start, zwei konnten leider nicht finishen.

Ebenfalls starteten 11 Teilnehmer/innen am Samstag die 200 Strecke.

Im Ziel gab es dann ein Nudelgericht mit Salat.

Am Sonntag fuhren 39 Starter/innen los. Auch dieser Tag bescherrte uns Sonnenschein vom feinsten. Im Ziel wurden die Finisher mit einer Gulaschsuppe belohnt.

Ich weiß noch nicht, ob ich noch Zeit finde den Bericht entsprechend weiter zu bearbeiten.

Ich lasse mal folgendes stehen:

“ super Wetter – traumhafte Brevetstrecken – grandiose Finisher/innen – bravo Kirchenwirt ”

stellvertretend für alle Finisher/innen ein Foto vom Brevetneulingspaar aus Golling

200km Eröffnungsbrevet 2026

Teilnehmerliste

Infos zum 200km Brevet

google-fotos

105 Starter beim 200km Eröffungsbrevet am 11.April 2026

Startort: 4053 Haid/Ansfelden, Sporthalle der Mittelschule

Startzeiten: 07:00-07:30-08:00-08:15 Uhr

Bei Außentemperaturen von 2 Grad im Plus, durfte ich die ersten Teilnehmer auf die Strecke schicken. Leider ließ der Bodennebel die Sonne nach Haid/Ansfelden nicht durch, dies betraf allerdings auch die weiteren Orte auf der vorgeplanten klassischen 200er Brevetstrecke. Nach etwa zwei Stunden siegte die Sonne gegen den Nebel, genauso wie am Vortag der LASK gegen die Bullen aus Salzburg.

Auch wenn es dadurch etwas wärmer wurde, von sommerlichen Temperaturen waren wir noch weit entfernt. Zumindest war es trocken. Der Lichtblick also – kein Regen und viele tolle Brevetfahrer/innen.

Von den 21 Jahren, ja seit 2006 organisieren Edith und ich mit einigen Helfern, die Brevets in Haid/Ansfelden, gäbe es viel zu berichten. Brevets, die mitunter von Schlechtwetter geprägt waren und die Teilnehmer Unmenschliches leisteten mußten. Brrrrrr mich beutelt es jetzt noch ab, wenn ich daran denke – Starkregen-Schneefall-klirrende Kälte. Natürlich wenn ausgiebig Schmiergeld für Wettergott „Petrus“ zur Vergügung stand, hatten wir auch manchmal 20 Grad Plus, Sonnenschein und Rückenwind bei Hin- und Rückfahrt.

Im Laufe des Tages wurde es etwas wärmer und ich durfte bei den Zielankünften vorwiegend freudig strahlende Gesichter beim Randonneurs Autriche Banner fotografieren.

Auch wenn es für viele eine routinierte Angelegenheit war die 203 km runter zu spulen, ist es trotzdem immer wieder eine nicht zu unterschätzende Kraftprobe und eine Leistung, auf die jeder stolz sein kann. Einer der Teilnehmer erzählte mir bei seiner Ankunft, dass seine weiteste Strecke bisher etwas über 80 km war. Da hat er aber seinen persönlichen km Rekord ziemlich in die Höhe geschraubt. Wenn ich richtig gerechnet habe, er hat sich um 160 Prozent gesteigert.

Herzliche Gratulation den 103 Finishern!

ein Startfoto ist leider eingefroren. Tut mir leid!

weitere Finisher

Eigentlich haben wir für diesen 200er Brevet bereits ein paar Finisher mehr, siehe Teilnehmerliste unterstehend, die das Schönwetter um Ostern und die bereits seit 2 Monaten geschlossene Anmeldung nutzen, um ebenfalls in den Genuß der schönen Strecke und Homologierung eines 200 km Brevets zu kommen.

Weiters organisierte ich für Dienstag den 7.4. eine nicht mehr arbeiten müssende Rentnergang, die ebenfalls vor dem offiziellen Termin, bei etwas wärmeren Frühtemperaturen starteten und finishten.

Leider konnte ich diese Gruppe nicht anführen, da ich am Karfreitag mit einer Straßenlaterne Bekanntschaft gemacht hatte, zu Sturz kam und mein 95kg Lebendgewicht mit dem linken Ellbogen abfangen hatte und mir dabei das Gelenk zertrümmerte. Noch am Abend wurde der Arm operriert.

weitere Finisher:

Vorbereitungen

Natürlich war es folglich nicht so einfach bei den Vorbereitungen als auch am Tag des Brevets mit dieser ungewollten Behinderung.

Um eine perfekte Organisation abzuliefern bedarf es einiges an Vorbereitungshandlungen. Einkauf der Getränke, Essen für die Labestelle, Sugozubereitung für normal Essende und für Vegetarier, Bearbeitung der Starterlisten, Brevetkarten ausdrucken, Finisherurkunden ausdrucken etc.

Sehr wichtig ist es auch, Freunde zu finden, die uns beim Organisieren helfen. Eine Labestelle verwaltet sich nicht von selbst, auch die Spaghetti werden nicht von Zauberern zubereitet und ausgeschenkt.

Auch mußte im Foyer der Sporthalle die Tische und Sesseln aufgestellt und die Getränke eingekühlt werden. Dabei halfen uns am Vortag, Reini Krämer, Rudi Steindler, Stefan Aufischer, Erwin Rossmann und seine Frau, Peter Kneidinger.

An dieser Stelle herzlichen Dank an alle die mitgeholfen haben.

Die Labestelle am Kronberg

Seit sehr vielen Jahren dürfen wir das Feuerwehrdepot am Kronberg für unsere Labe und Kontrolle nutzen. Dank dem Feuerwehrkommandanten Christian Schachl, der jedes Mal zur Stelle ist, um das Depot aufzusperren.

Gertraud und Hermann Leitner holten Getränke und Essen bei uns zu Hause ab und fuhren damit zum Kronberg. Dort wartete bereits Gabi Hermanutz. Später kamen auch Heidelinde Bitesnich, Leo Schachinger, Gerhard Lindner und Herbert Brückler dazu.

Es wurde eine Suppe zubereitet und eine Suppeneinlage bereitgestellt. Wurst sowie Kräuter und Liptauerbrote und Kuchen angeboten.

weitere Fotos von der Labe siehe im Google Fotolink oben.

Die erfolgreichen Finisher

Nach den vier Starts 07:00-07:30-08:00-08:15Uhr wurden die Sachen für die Labe vorbereitet, Starterliste und Urkunden überarbeitet, Sugo und Nudeln abgeholt. Um 13.:30 Uhr waren wir wieder bei der Sporthalle. Edith und Krispin Hable halfen mir. Edith bereitete das Essen in der Küche vor, wo sie dann auch von Christine Dullnigg und Sabine Kalteis unterstützt wurde. Bei der Menge Starter war eine gut durchdachte Ablauforganisation sehr wichtig. Der körperlich und geistig fittere und um Lichtjahre jüngere Krispin, wickelte die Eintragung der Zeiten in der Liste, Bearbeitung der Brevetkarten ab. Danch übergab er sie den Teilnehmern.

Ich pendelte immer wieder zwischen Hallenfoyer und Banner hin und her, um die Finisher zu empfangen und ein Siegerfoto zu machen. Auch waren einige an der österreichischen Randonneurswäsche interessiert, zumal es auch neue Radhosen im schwarzen Design gab.

Bereits um 14:15 Uhr, sie starteten um 080:0 Uhr, kamen die ersten Finisher. Es sind ja eh meist die gleichen Verdächtigen, die sich auch die ersten Startplätze für die Übernahme der köstlichen Spaghetti sicherten.

35 Minuten später ging es Schlag auf Schlag bis zu den letzten Finishern.

Dieses Mädel und die 3 Burschen machten den 200 km Brevet zum Abschluss komplett.

Bereits um 18:14 Uhr machte ich das letzte Finisherfoto. Wir waren noch nie so früh fertig.

Weitere Finisherfotos siehe google foto oben.

Wieder hatten wir einen reibungslosen 200 km Brevet, sowohl als Organisatoren als auch als Teilnehmer, erfolgreich gemeistert. Lediglich 2 Teilnehmer mußten aufgeben. Die Homologisierung werde ich noch ein wenig Z offen lassen. Somit kann noch jemand diesen Brevet eigenständig nachholen.

Unsere Gedanken sind bereits beim Organisieren des 300/200km Brevetwochenende in St.Georgen im Attergau, Start und Ziel beim Kirchenwirt.

Der 300er ist bereits ausgebucht, nahezu 100 Teilnehmer. Es wird halt a bissl eng beim Duschen und der Essensausgabe.

Wir freuen uns auf ein Wiedersehen.

Ferdinand Jung

Weihnachtspost 2025

Liebe Randonneure und Teilnehmer/innen bei den Brevets von Randonneurs Autriche.

Das Jahr 2025 geht dem Ende zu und wir blicken mit Zuversicht auf das neue Jahr 2026, includiert der Hoffung auf das Ende des Krieges nahe unserer Grenze und einem wirtschaftlichen Aufschwung in Österreich und Europa.

Wir lassen uns nicht unterkriegen und werden auch im Jahr 2026 die Brevetserie in Österreich mit Startort Haid/Ansfelden, sowie auch den 200er und 300er Brevet mit Startort beim Kirchenwirt in St. Georgen in Attergau in bewärter Weise duchführen.

Über das Jahr 2025 habe ich ja ausführlich beim 200 km Abschlussbrevet im Rahmen der Superrandonneure/innen Ehrung berichtet.

Der Höhepunkt der Brevetsaison 2025 war der 1.000 km Brevet, siehe Bericht auf unserer Homepage.

Eigentlich habe ich moniert, den 1000er nicht mehr zu organisieren. Da die Absolvierung eines 1000er im Jahr 2026 für die Voranmeldung für Paris-Brest-Paris von Bedeutung sein kann, habe ich mich überreden lassen, neuerlich diesen organisatorischen Aufwand zu betreiben. Der tatsächliche Startort in Haid ist noch nicht abgeklärt, bin aber zuversichtlich auch hier Nägel mit Köpfen machen zu können. 1000km Brevet Haid ab 2026 – hier könnt ihr auf unserer Homepage die Änderungen nachlesen.

Mir scheint, je älter man wird um so schneller schreitet die Zeit unaufhaltsam weiter. Kaum ist die Brevetsaison im September abgeschlossen, flutsch ist die kurze organisatorische Verschnaufpause auch schon wieder vorüber und das Kopfzerbrechen mit der Organisation für das Jahr 2026 ist auch zugegen bei meinem persönlichen Tagesablauf.

Leider hat ja in der schnelllebigen Zeit nicht mehr alles vorhanden geglaubtes so recht Beständigkeit und man muss immer wieder Neuplanungen mit dem Startort, Kontrollstellen und vielen anderen Dingen der Organisation einkalkulieren.

Die Startorte für die 200-300-400 km Brevets in der Sporthalle der Mittelschule und Kirchenwirt in St.Georgen im Attergau sind fix.

Für den 600 und 1000er ist der Startort in Haid noch nicht fix abgeklärt und daher offen.

Die Termine sind ja bereits seit Mitte Oktober fix auf unserer Homepage ersichtlich. Die Anmeldungen sind freigeschaltet und es haben sich schon einige angemeldet. Hier könnt ihr auch die Starterlisten einsehen.

Betreffend Paris-Brest-Paris habe ich hier die Neuigkeiten geparkt.

Es gibt auch eine Homepage vom Randonneursweltverband Audax Mondiaux der auch den Kalender der im Jahre 2026 stattfindenden weltweiten Superbrevets ab 1.200 km beinhaltet.

Wir sind ja (7 Österreicher) 2025 den Super Brevet Scandinavia 2025 gefahren. Es war eine wunderschöne Veranstaltung, die uns von Dänemark über Schweden zum Ziel nach Norwegen führte.

Interessante, unserem Brevetkalender angepaßte internationale Superbrevets könnt ihr in diese Kalender einsehen. Vielleicht, soferne mir der 1000 nicht zu anstrengend wird, juckt auch mich wieder im Juli oder August einen 1.200er zu fahren. Was soll man sonst im Sommer tun!

Ich wurde von Veranstalter in Florenz gebeten euch über den Superbrevet Florenz – Rom – Florenz am 18.8. zu informieren. Wird sich bei mir ned ausgehen, da ich am 23.8. den 70er mit meiner Familie feiern darf. Es ist auch interessant, dass genau am 23.8.2027 für mich um 05.15 Uhr der Startschuß für meine 8. Paris-Brest – Paris Teilnahme fällt.

Interessant für mich ist 1.200 km Brevet Ronde Alienor d Aquitaine, der vom 5.7. – 9.7.2026 mit Start und Ziel nahe Bordeaux statt findet. Er steht nicht im internationalen Kalender, wird aber offiziell gewertet.

So nun will ich euch nicht länger aufhalten sondern zum Kern meiner Message kommen:

Edith und ich wünschen euch frohe

Weihnachten

sowie

ein gutes Neues Jahr 2026

Jedenfalls freuen wir uns auf ein Wiedersehen beim Eröffnungsbrevet in Haid.

Ferdinand Jung

200km MV-Abschlussbrevet 2025

90 Teilnehmer und 5 Teilnehmerinnen starteten am Samstag, den 6. September 2025, zwischen 07:00 und 08:30 Uhr, vor der Sporthalle der Mittelschule in Haid.

Die Teilnehmer

Film vom Teilnehmer Andreas Herrig

Dieser Mühlvierter 200 km Brevet, wie wir in benennen, wurde erstmals am 14.09.2013 organisiert und war seitdem jedes Jahr der Saisonabschluss. Soeben habe ich die Teilnehmerliste aus dem Jahre 2013 studiert und festgestellt, dass von den damals 48 Finishern in diesem Jahr nur mehr 4 davon diesen schönen Brevet fuhren. (Thomas Baumgartner, Paul Unhold, Paul Vogtenhuber, Ferdinand Jung).

Starter Foto-Link von Ferdinand Jung hier könnt ihr die Foto in Original runterladen.

Google-Foto Link Peter Kiroje

Google-Foto Link von Andreas Herring

Um 07:00 Uhr machten sich die ersten Teilnehmer auf den Weg.

5 Minuten später -die nächsten fünf! Auf wen sie wohl gewartet haben ?

5 Minuten vor dem Hauptstart 08:00 Uhr

Eine Gruppe um Stefan Aufischer (links außen) und dem Tschechen im Österreicher Trikot, Danilo Kulakov (rechts außen).

Um die Menge der Hauptgruppe um 08:00 Uhr aus Verkehrstechnischen Gründen zu zu entlasten, wurde diese Gruppe nach vorausgegangener Absprache vorher losgeschickt.

Um 08:00 Uhr radelten die eingeteilten Teilnehmer los!!!!

Um 08:12 wurden diese vier 200km Anwärter auf die Reise geschickt.

Gleich darauf, startete auch Fred Hofbauer mit seinen Mitfahrern/in.

Der zweite Hauptstart um 08:30 Uhr

Wie bereits angeführt, die Fotos findet ihr allesamt in besserer Qualität über den am Beginn angeführten Foto-Link. Da könnt ihr sie auch herunterladen.

Hier die Strecke

Ein 200er Brevet der mühlviertlerische Gemeinheiten in sich hat. Ab Kilometer 50 geht es „auffi und obi“. Die Hügeln klingen aber nach dem letzten Anstieg nach St.Veith, also nach ca 145 km ab und enthalten nur mehr erholsame eben angelegte Straßen. Erholsam allerdings nur, wenn man dass hiefür notwendige Tempo wählt und nicht zum Rennfahrer mutiert.

Insgesamt hat die Strecke um die 2400 Höhenmeter. Ich bin ja bereits den Brevet am Donnerstag gefahren und mein Garmin 1040 Solar zeigte am Ende 2.463 Höhenmeter an, die sich wie beschrieben großteils zwischen km 50 und km 150 ansammelten.

Ferdinand und Werner bei km 113 – Feuerwehrhaus Schenkenfelden

km 74,2 ist die 1.Kontrollstelle in St.Leonhart bei Freistadt

Unser Freund Doktor Michael Aigner stellte wieder seine Ordinationsräumlichkeiten im Gemeindamt St.Leonhart bei Freistadt zur Verfügung und betreute auch die Kontrollstelle mit einer kleinen Stärkung.

Pia in Begleitung von 6 Männern bei der Cola-Pause vor dem Gemeindeamt.

Es ist für eine Brevetorganisation sehr hilfreich, wenn in der heutigen Zeit, wo der Egoismus bei den Menschen immer vordergründiger wird, sich immer wieder Leute finden, die uneigenützig für die Allgemeinheit Gutes tun.

Da sitzen sie gemütlich vor dem Gemeindamt in St.Leonhard, die Nr. 3, der österreichischen Brevetszene, Reini Kumpfhuber und die Nr. 4, Stephan Wöckinger, in charmanter Begleitung Bildmitte.

Bei dieser Kontrollstelle sollten schon über 1.000 Höhenmeter am Tacho stehen. Bei mir waren es 1.045 Hm.

km 112,8 -2.Kontrollstelle Feuerwehrhaus Schenkenfelden

Seit dem Jahr 2013, anfänglich noch im alten Feuerwehrfeuerwehr neben der Kirche im Ortszentrum von Schenkenfelden, dürfen wir seit einigen Jahren das in Fahrtrichtung außerhalb vom Ort neu errichtete Feuerwehrdepot für unsere Labestelle benützen. Dank dafür gebührt der FF. Schenkenfelden, insbesondere dem Kommandanten Josef Ganhör.

Das Buffet ist angerichtet.

Auch dieses Mal war Verlaß auf meine Helfer vom 1.000km Brevet, (Harald Schoger und Gerald Minichshofer, sowie Rudi Peyreder). Ja ,Rudi zog es vor, anstatt mitzuradeln bei der Labestelle hilfreich zu sein.

km 171, 7 – 3. Kontrollstelle Gasthaus Dieplinger, an der Donau

Wer immer Lust hat holt sich hier nicht nur den Stempel, sondern kauft sich ein Getränk und freut sich des Lebens.

Es ist ja auch nicht mehr weit ins Ziel: Ediths Spaghetti warten auf euch.

Es sind ja nicht mehr ganze 30km bis dahin, vorerst der Donau entlang bis Ottensheim und dann durch das Mühlbachtal über Pasching und Traun nach Haid zum Ausgangspunkt.

Bis auf einen Starter haben alle die schöne 200km Brevetstrecke erfolgreich gefinisht.

Die erfolgreichen Finisher

Abendveranstaltung + Ehrung der Superrandonneure

Die Superrandonneure 2025

Fototermin 19:00 Uhr mit den Superrandonneure 2025

(all jene die in diesem Jahr die komplette Brevetserie 200-300-400-600 fuhren). Sie sind in der Teilnehmerliste rot markiert.

Der Pokal mit der Medaillenserie 2023-2027 – SR-Medaille fehlt noch

Um ca 19:30 Powerpointvortrag mit Rückblick auf die Brevetsaison 2025
9 x Brevets 2025

200 km am 25.04. –  112 Finisher (10 Frauen)Sporthalle Mittelschule Haid

200 km am 26.04. –  23  Finisher (4 Frauen)  im Rahmen vom 300km Brevet 300 km am 26.04. –  49 Finisher (4 Frauen) – Pucking NF- Labe Ahrer K.

300 km am 03.05. –  48 Finisher (5 Frauen) – St.George GH Kirchenwirt

200 km am 04.05. –  28 Finisher (6 Frauen) – St.Georgen GH Kirchenwirt

400 km am 24.05. –  60 Finisher (6 Frauen)Sporthalle Mittelschule Haid

600 km am 07.06. –  41 Finisher (5 Frauen) – Tennishalle Haid Labe km 148

1000 km -20.05.- 36 Finisher (3 Frauen) Pia Grasich–Berta Gufler–Sabine Pfarl

200 km am 06.09. – 97 Finisher  – Abschlussbrevet Sporthalle Mittelschule Haid

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•4 x   200 km Brevet – 260 Finisher +  52.000km
•2 x   300 km Brevet –    97 Finisher =  29.100km
•1 x   400 km Brevet –    60 Finisher =  24.000km
•1 x   600 km Brevet –    41 Finisher =  24.600km
•1 x 1000 km Brevet –    36 Finisher =  36.000km•
•                          gesamt 494 Finisher = 165.700km        
Österreichs Brevetrangliste seit 1999

die ersten 10 der Rangliste

Name Anzahl Brevets 200km-300km-400km-600km-1.000km

  1. Jung Ferdinand 139 58 32 25 21 3
  2. Gfrerer Helmut 110 42 28 17 18 5
  3. Kumpfhuber Reinhard 87 38 21 12 12 4
  4. Wöckinger Stephan 86 33 21 14 14 4
  5. Pillinger Alexander 81 31 22 13 11 4
  6. Pilz Johannes 70 23 14 13 14 6
  7. Friedrich Markus 67 28 11 9 13 6
  8. Scharler Franz 67 23 20 11 9 4
  9. LANGMAIER Thomas 66 23 14 12 12 5
  10. VOGTENHUBER Paul 64 22 13 13 13 3
    • SCHACHINGER Leo 64 26 16 11 11 0
Saisonhöhepunkt 1.000 km Brevet

Hervorgehoben wurde als Saisonhöhepunkt der 1.000 km Brevet, der durch mehrere Bundesländer und über die Paßstraße des höchsten Berg Österreichs, dem Großglockner führte.

Siehe Bericht dazu auf unserer Homepage

Inhalt des Vortrages war auch der 1.200 km Superbrevet am 15.8.2025 in Skandinavien, an dem 7 Teilnehmer aus Österreich vertreten waren.

Ferdinand Jung-Fabrizio Ferrari-Andreas Schröder-Krispin Hable-Leo Schachinger-Robert Janisch-Sabine Pfarl-Thomas Langmaier

Traumhaft seitens der Wetterbedingungen war dieser Superbrevet, der am 15.08.2025 um 0500 Uhr in Hirtshals, Dänemark gestartet wurde, nach Schweden führte und in Kristiansand, Norwegen nach 1.200 km endete.

Unwahrscheinlich, bei dem auf 4 Tage aufgeteilten Brevet, gab es keinen Tropfen Regen. Tagestemperaturen zwischen 25-30 Grad Celsius. Dies war eine Novität beim SBS 2025.

Von den 70 gestarteten Teilnehmern aus 16 Ländern finishten 59 Starter. 7 Österreich waren dabei, leider mußte Leo Schachinger am 3. Tag aufgeben.

Hier der Link zum SBS2025

Die Ehrungen

Vor den Ehrungen gab es eine Pause, da die bestellten Pizzas angeliefert wurden.

Diese wurde von Reinhard Kumpfhuber, Berta Gufler und Sabine Pfarl genutzt, den Organisatoren (Edith und Ferdinand Jung) in Form einer Blumenübergabe an Edith und 2 Tragerl Zillertaler Dopinggetränke (Biere) an Ferdinand für den unermüdlichen Einsatz zu danken.

Reinhard kleidete seine Danksagung in einer berührenden Rede. Danke dafür!

Ja, seit dem Jahr 2006 organisieren wir Brevets mit dem Start- und Zielort in Haid. Es war immer sehr aufwendig Labestellen auf der jeweiligen Brevetstrecke zu betreuen und die Finisher mit vorgedruckten Urkunden und Spaghetti zu versorgen.

Nun zu den Ehrungen der Superrandonneure 2025

Alle jene die in einem Jahr die Brevetserie 200-300-400-600 erfolgreich finishen, erlangen den Titel eines Superrandonneur oder einer Superrandonneurin. 2025 waren es insgesamt 4 weibliche Randonneurinnen.

Diana Stefan aus Ansfelden und Thomas Baumgartner aus Traun, OÖ

Sie waren immer gemeinsam unterwegs

Die 4 Superrandonneurinnen 2025 mit dem Randonneurspräsidenten

Diana Stefan – Pia Grasich – Berta Gufler – Sabine Pfarl

Stefan Aufischer aus Neuhofen, OÖ

Karl Heinz Kastner aus Schwertberg, OÖ

Robert Mallinger aus Schlierbach, OÖ

Helmut Wenigwieser aus Schwertberg, OÖ

Andreas Stifter aus Wiener Neustadt, NÖ

Helmut Witt aus Nürnberg, DE

Alexander Karl aus Pöndorf, OÖ

Harald Rinner aus Ybbs, NÖ

Josef Buresch aus Enzersfeld, NÖ

Karl Wazlavek aus Langenzersdorf, NÖ

Andrew Wild aus Pöndorf, OÖ

Rene Weichselbaum aus Wien

Horst Wallner aus St.Florian, OÖ

Markus Friedrich aus Leonding, OÖ

Paul Vogtenhuber aus Bad Leonfelden, OÖ

Peter Kneidinger aus Hofkirchen, OÖ

Franz Scharler aus Kramsach, Tirol

Stephan Wöckinger aus Garsten, OÖ

Reinhard Kumpfhuber aus Gunskirchen, OÖ

Krispin Hable aus Geboltskirchen, OÖ

Ferdinand Jung aus Haid-Ansfelden, OÖ

Es war wieder einmal eine sehr gelungene Verstaltung, die mit dem Start des 200 km Brevets ab 0700 Uhr begann und einen würdigen Abschluss mit den Ehrungen der Superrandonneur und Superrandonneurinen fand.

Alle Jahre wieder kommt nicht nur der Weihnachtsmann sondern auch der Brevetsaisonabschluß hat sich etabliert.

Das neue Brevetjahr 2026 startet mit dem 200 km Eröffnungsbrevet am 11. April 2026 Sporthalle Mittelschule Haid.

Weiters steht der Termin für das Brevetwochenende mit Startort St. Georgen im Attergau fest. 300 km Brevet am 25.4. und 200 km Brevet am 26.4.

Vermutlich wird der obligatorische 300 km Brevet in Haid Sporthalle Mittelschule am 1. Mai 2026 stattfinden.

Die Strecken bleiben auch nächstes Jahr gleich wie 2025.

Ob es 2026 einen 1.000 km geben wird, steht in den Sternen!!!!!

Fix werden die gesamten Termin spätestens Mitte Oktober 2025 auf unserer Homepage zu finden sein.

Edith und ich wünschen euch eine schöne Brevetfreie Zeit und wir freuen uns auf ein Wiedersehen im nächsten Jahr.

Euer Randonneurspräsident

Ferdinand Jung

1.000 km Glockner Brevet 2025

Zum 9. Mal wurde dieser 1000 km Brevet, der über den höchsten Berg Österreich führt, organisiert.

Informationen dazu hier

Fotos Gerhard Lindner

Am Donnerstag, den 19. Juni 2025, ab 17:00 Uhr trafen Teilnehmer aus nah und fern bei der Tennishalle in Haid, Salzburgerstraße 28, ein.

Die Teilnehmerliste

Übergabe der Brevetstempelkarte, Roadbook etc., sowie ein Gruppenaufnahme in der Tennishalle.

Ferdinand bei der Ausgabe der Brevetkarten und Roadbooks

Gruppenbild 1000 km Starter/innen in der Tennishalle

Fotos

Beim Spaghettiessen im Freien, vor der Tennishalle wurden die wichtigsten Informationen über den gesamten Ablauf an die anwesenden Teilnehmer/innen vermittelt.

Danke liebe Sabine und Edith für die Zubereitung und Ausgabe der köstlichen Spaghetti.

Der Start erfolgte pünklich am Freitag, den 21. Juni 2025, um 05:00 Uhr. Es waren 3 weibliche und 37 männliche Starter, die den 1.000km Brevet in Angriff nahmen.

5 Teilnehmer starteten eine halbe Stunde früher

Auf los gehts los, der Start ist freigegeben

1. Kontrollstelle Feuerwehr Winkl Scharflinghöhe km 99

Die erste Kontrollstelle war bei der Feuerwehr Winkl nach der Scharflinghöhe bei km 99. Ein Zehntel der Strecke war geschafft. Harald und Gerald empfingen die Teilnehmer bei der Labe.

Danke Alexander Hausjell von der freiwilligen Feuerwehr Winkl, St.Gilgen, dass wir das Objekt für unsere Brevetfahrer nutzen durften.

Bei der Kontollstelle 1 wurde den Teilnehmern freigestellt, ob sie über sie über die Postalm nach Bischofshofen und weiter Richtung Großglockner in Kauf nahmen oder die etwas leichtere Variante wieder bergab zurück am Mondsee und über das Wiestal nach Hallein und weiter in Richtung Bihofen fuhren.

Die erleichterte Strecke über das Wiestal sollte etwas langsameren Teilnehmern das zeitgerechte Erreichen der Sollzeit 20:00 Uhr am Hochtor (Großglockner) ermöglichen. Es gibt behördlich Vorgaben die das Befahren der Großglockner Hochalpenstraße während der Nachtzeit zeitlich limitieren.

Doch tatsächlich wird diese behördliche Vorgabe unterwandert. Die „wahnsinnigen“ Porschefahrer fuhren schon während des Tages zahlreich und unnötig Motoraufheulend die Straße bergauf und bergab. Sie befanden sich somit innerhalb der beiden Mautstellen und lieferten sich in den späten Abstunden Rennen auf der Großglockner Hochalpenstraße.

Einer unserer Teilnehmer mußte aufgrund zweier gebrochener Speichen viele Stunden in einer Radwerkstatt verbringen und konnte erst in den Abendstunden den Glockner in Angriff nehmen.

2. Kontrollstelle St.Martin am Tennengebirge – Tankstelle Hirscher km 163

Doch zuerst ging für all jene, die über die Postalm fuhren zur 2. Kontrollstelle bei der Tankstelle Hirscher in St.Martin am Tennengebirge bei km 163.

Die Tankstelle befindet sich 500 Meter nach der Ortstafel auf der linken Seite. Danach ging es ca 7 km bergab nach Niedernfritz wo sie links auf die B99 einbogen. Leider war ein mehrere Kilometer langer Fahrzeug Rückstau in Richtung Hüttau, da nach 2stündigen Stau auf der Autobahn viele auf die Bundesstraße auswichen. Bei km 181,7 verlief die Strecke links wegführend auf die B 159 in Richtung Bischofshofen. Hier traf man wieder auf all jene, die die Ausweichroute über das Wiestal nahmen.

3.Kontrollstelle – Schwarzach im Pongau Markthalle – km 199

Christian Repaski, der auch schon mal das legendäre Paris-Brest-Paris erfolgreich beendete, machte es wieder möglich, dass wir in der Markthalle der Gemeinde Schwarzach im Pongau, eine Labestelle errichten durften.

Er selbst betreute die Labestelle und ich mußte lediglich Harald und Gerald mit den Getränken und Essen für die Labestelle schicken.

Leider ist einige Kilometer nach der Labe die Abfahrt von der stark befahrenen B311 nach Lend wieder gesperrt, weshalb ich die Route direkt von der Labe über das sogenannte Ausgleichsbecken plante. Dies bedeutete, dass die Teilnehmer mehr als 250 Höhenmeter absosvieren mussten . Ich hoffe, ihr habt es genossen.

Ein Foto des sogenannten Ausgleichsbecken in Scharzach im Pongau

Leider sind keine aktuellen Fotos vorhanden. Ich traf Christian 1 Woche später, als ich meine Tour von Haid nach Bruck an der Glocknerstraße machte und am nächsten Tag von Bruck über den Glockner nach Millstatt am See fuhr.

Ferdinand Jung mit Christian Repaski, wir trafen uns in Bischofshofen. Das 2. Foto vor den Gasteiner Wasserfall bei Lend.

Die Glocknerköniginnen und Glocknerkönige

4. Kontrollstelle nach dem Hochtortunnel am Großglockner km 262

Harald Schoger und Gerald Minichshofer, die auch die Labe und Kontrollstelle bei der Feuerwehr Winkl bei km 99 betreuten, erwarteten die Glocknerkönige nach dem Hochtortunnel auf einer Passhöhe von 2504 Meter über den Meerespiegel.

262 km waren absolviert und der schwierigste Teil des 1.000km Brevet erledigt.

Harald und Gerald mit der mobilen Labe und Kontrolle

Weitere Fotos von Gerald in den beiden folgenden Links

Fotolink der Glocknerkönige

Fotolink von Gerald Minichshofer

5. Kontrollstelle-Schlafstelle-Spittal an der Drau – Sportarena – km 361

Ferdinand Jung und Franz Joseph Bürger, dahinter Andreas Reiter und Alexander Karl

Franz Josef Bürger, ist schon seit der dritten 1.000 km Brevetveranstaltung mein Organisator für die Labe- und Schlafstelle in Spittal an der Drau, nachdem die vorher genützten Örtlichkeiten in Obervellach nicht mehr möglich waren.

Im Vorfeld gab es leider das Problem, dass die Gemeinde Spittal an der Drau, kurzfristig die Benützung der Volksschule als Labe- und Schlafstelle im Turnsaal verwehrte. Aus Haftungsgründen, sei es nicht mehr möglich. Eigentlich unverständlich, denn wir hatten diesen Turnsaal bei den letzten sechs Tausender Brevets benutzen dürfen und es lief immer reibungslos ab. Trotz allem danke, dass wir 6 x für die müden Radler dort ein Schlaflager errichten durften.

Nun eine Woche vor dem Start ein neues Objekt zu finden, war nicht so einfach. Franz Josef bemühte sehr etwas passendes zu finden. Der Sportplatz in Amlach wäre eine Möglichkeit gewesen. Edith und ich begutachteten gemeinsam mit ihm das Objekt, welches zwar ein Gebäude mit Küche, Duschen und WC, hatte allerdings der Schlafplatz wäre eine seitlich offene Asphaltstockbahn gewesen. Es wäre ein Notlösung gewesen, die allerdings bei Schlechtwetter, als nicht so geeignet erschien. So meinte Franz Josef vielleicht könne er bewerkstelligen, dass wir die Eisarena in Spittal an der Drau nutzen dürfen.

So war es dann auch. Am Dienstag vor der Start vermeldete er die frohe Botschaft. Wir dürfen die 4 Kabinen der Eisarena, wo sich normalerweise die Eishockeyspieler umkleiden und duschen, benutzen. Auch war am angrenzenden Fußballplatz ein Buffettgebäude das für die Ausschank von Getränken und der Spaghetti geeignet war.

Die Getränke, das Essen, Kaffeemaschine stellte er zum Unkostenpreis zur Verfügung. Auch besorgte er die Turnmatten die wir gemeinsam in die Kabinen trugen.

Edith und ich luden dann auch das Gepäck vor dem Kabineneingängen ab. Wieder waren welche dabei, die offensichtlich den ganzen Hausrat von daheim mitnahmen.

Herzlichen Dank Franz Joseph Bürger für deine jahrelange Treue, Mithilfe und Organisation der Schlafstelle in Spitall an der Drau.

Das waren die Luxusschlafplätze in einer der vier Kabinen der Eisarena. In jeder Kabine konten sich 6 Personen ausrasten.

Edith und auch Gerald halfen mir noch bei der Ausschank. Sie fuhr dann mit Harald zurück nach Hause, wo sie um 03.00 Uhr ankamen.

Gerald blieb bei mir, somit hatte ich weiterhin eine Mithilfe.

Bereits ab 04:00 Uhr morgens kamen die „Ausgeschlafenen“ zum Buffett, wo es noch Nudeln vom Abend, Kaffee, Tee und Kuchen gab. Die letzten Teilnehmer verließen noch vor 05:00 Uhr das Areal und fuhren in Richtung Villach weiter.

Gerald und ich räumten auf, verstauten die Taschen wieder im Fiat Talento und weiter ging die Reise Richtung 2. Schlafstelle in Kaindorf.

6. Kontrollstelle VILLACH BP Tankstelle Maira Gailerstr. 28b – km 401

Nach bereits 40 km erreichten sie die nächste Kontrollstelle. Hier brachten wir einem der Teilnehmer seine beiden gefüllten Trinkflaschen nach. Offensichtlich war er noch nicht ausgeschlafen.

Ein kurzer Zwischenstopp in Magdalensberg, bei meinem Sohn Robert und seiner Freundin Marina war angesagt. Hier bekamen wir ein leckeres Frühstück mit Eiern von seinen frei laufenden Hühnern.

7. Kontrollstelle Lavamünd Hüttenwirt – km 507

In Lavamünd oblag den Teilnehmer selbst zu entscheiden, ob sie über die beschwerliche 10 km bergauf führende Soboth fuhren oder der Drau entlang über Davograd nach Eibiswald.

Strecke Lavamünd über die Soboth nach Eibiswald

Strecke Lavamünd – Davograd – Eibiswald

Teilnehmer auf der Soboth

8.Kontrollstelle – Oberpurkla Radhotel Schischek – km 607

Die Abfahrt nach Eibiswald trug zur Regeneration bei. Auch bot sich folglich landschaftlich ein schönes Bild rund um die Weingegend von Gamlitz. Die weitere Fahrt Richtung Oberpurklau verlief eher flach.

9.KONTROLLSTELLE – Kaindorf GASTHAUS Hotel Steirerrast + 2. Schlafstelle – km 682

Bereits zum 9. mal ermöglichte uns mein Freund Karl Jagerhofer eine Schlafstelle in Kaindorf. Wir durften wieder die Turnhalle der Volksschule, die 500 Meter vom Gasthaus-Hotel Steirerrast entfernt ist, nutzen. Die ankommenden Teilnehmer lotse Gerald immer wieder zum Turnsaal, wo wir bereits am Nachmittag die Turnmatten auslegten. Auch die Fahrräder konnten im Gebäude der Schule sicher abgestellt werden.

Die meisten Teilnehmer kamen vor 20:00 Uhr zur Kontrollstelle ins Gasthaus und konnten somit noch „a la carte“ essen. Für alle später ankommenden Fahrer bestand die Möglichkeit sich mit einem Nudelgericht zu stärken. .

In einer großen Garderrobe wurde das Frühstücksbuffett vorbereitet. Spätestens 05:00 Uhr waren wieder alle auf der Strecke, die die Nacht in der Turnhalle verbrachten.

10. Kontrollstelle Schwarzau im Gebirge – bei Andrea – Rauraklalm – km 791

Andrea war kurzfristig sofort bereit wieder eine Kontrollstelle für den 1000er Brevet zu machen. Danke für deinen unermüdlichen Einsatz.

Sie warten auf ihre Bestellung!

11. KONTROLLSTELLE – Mariazell – km 843 Hotel Himmelreich

Wie beim 600km Brevet haben wir auch beim 1000km Brevet schon Jahre lang die Option der Kontrollstelle im Hotel Himmelreich.

Bei der Hitze war es von Vorteil, sich rechtzeitig um den Wasserhaushalt zu kümmen. Hier wurde ein Brunnen Richtung Wildalpen entdeckt.

12. Kontrollstelle – Dürnbach – km 971 Wirtshaus zur Gerti

Nun hatten wir die letzte Station erreicht. Bis zum Ziel war es ist nicht mehr w. Nur noch ein paar „Schupfer“, die sicherlich so manchen so richtig Freude bereitet hatten.

Gerti ist stets um uns bemüht. Für unsere „schlaflos fahrenden Teilnehmer“ deponiert sie während der Nachtstunden immer einen Stempel und stellt einen Wasserkanister bereit.

Nach etwas mehr als 1.000 km wurde das wohl ersehnte Ziel erreicht. In den Hintergrund traten nun die Strapazen und Mühen, die jeder Einzelne mit Sicherheit verspürte. Es überwog Stolz und Freude für dass was nicht alltäglich ist und auch nicht jeder schaffen würde.

Unsere 1000 km Brevet Superheldinnen und Superhelden

Finisherfotos zum runterladen

Alexander Karl aus Pöndorf

kam als erster um 04:35 Uhr in Haid an und meisterte den 1000 km Brevet in 47 Stunden und 35 Minuten. Bravoooooooo Karl!

Markus Friedrich aus Leonding

Auch Markus war schlaflos unterwegs und war bereits um 07:45 Uhr im Ziel. Er ist ein sogenannter Dauerbrenner bei den Brevets in Österreich. Immerhin liegt er an 7.Stelle der ewigen Tabelle der Brevetfinisher. Es war auch sein sechster 1.000 km Brevet.

Johannes „Joe“ Pilz und Peter Kneidinger

Sie verbrachten einige Stunden schlafend in einer privaten Unterkünft. Joe finishte seinen 6. 1000 km Brevet. Peter hat seinen zweiten Tausender erfolgreich gefinisht.

Friedbert Thiess

Der aus Rostock kommende Allgemein Mediziner radelte wieder obligatorisch mit seinen Sandalen. Die 1. Schlafstelle in Spittal an der Drau nutzte er, bei der 2. Schlafstelle in Kaindorf fuhr er nach ein paar Stunden Schlaf weiter.

Der Wiener Sale Savel nutzte keine der Schlafstelle und er rastete überall und nirgendwo

Die weiteren Finisher nützten die angebotenen Schlafstellen in Spittal an der Drau und Kaindorf

Andreas Reiter aus Aichkirchen, OÖ.

Ein schneller Fahrer, der auch sehr relaxt im Ziel ankam.

Auch sie waren ein sehr tolle Truppe. Wer war hier der Hahn im Korb? 2 Mädels und 4 Männer! Alexander und Franz sonst immer als erster im Ziel nutzten dieses Mal die Schlafpausen, denn sie wollen demnächst beim Race across Germany starten und sich dort einen Podestplatz holen. Tolle Leistung auch von Berta und Sabine, sie sind ja beide auch Superrandonneurinnen. Thomas Langmaier finishte bereits seinen fünften Tausender Brevet, Alexander Pillinger und Franz Scharler schafften es auch schon viermal.

—-Michael Zeilinger – Berta Gufler – Franz Scharler – Sabine Pfarl —-Thomas Langmaier- Alexander Pillinger

Der deutsche Maik Reichardt, der längere Zeit in Salzburg lebte, aber da nun sein Asyl in Österreich abgelaufen ist, wieder zurück in seine Heimat radeln mußte. Er fuhr ja einige Brevets bei uns. Schau ma mal, ob ich ihm seine Aufenthaltsgenehmigung bei Randonneurs Autriche verlängern werde:-)

Alfred Ollary, ein Slowake, dem der 1.000 km Brevet für den Randonneur 10000 fehlte und somit nun die notwendig Distanzen für diese Auszeichnung kompletierte!

Ein Voralberger, ein Wiener, ein Salzburger, ein Oberösterreich (aus England), ein Niederösterreich und ein Deutscher. Also, ein Nationenpakt aus verschiedenen Bundesländern und Staaten. Friedlich vereint und glücklich strahlend, mit dem verdienten 1.000 km Pokal bei der Finisher Fotoaufnahme.

—–Aron Papp – Florian Schmerlaib – Andre Golser – Andrew Wild—– Alexander Eder – Jan Doering

8 Männer eine Frau kamen von der letzten Etappe (Wirthaus zur Gerti) gemeinsam ins Ziel nach Haid zur Tennishalle. Normalerweise immer gemeinsam das Team um Niko Mellauner und Daniel Ehrl, mit Gerald Krottendorfer, Georg Stratil-Sauer, Fred Hofbauer. Pia Grasich fühlte sich bei ihrer dritten Teilnahme eines 1.000 km Brevets offensichtlich wohl im Begleitschutz der ebenfalls erfahrenen Brevetfahrer. Thomas Langmaier nahm 5 x und Gerhard Lindner 3 x teil. Sie sind in der ewigen Brevetrangliste weit vorne plaziert. Weiters am Foto der Ungar Tamas Pinter und der Wiener Wolfhard Drabek

Zur der Treml Connection (die drei Herren in der grau-schwarz-rosa Radbekleidung) gesellte sich Stefan Lachinger dazu. Thomas Treml finishte bereits seinen 4. 1.000 km Brevet.

Stefan Lachinger – Thomas Treml – Manuel Wallnöfer – Robert Jäger

Andreas Stifter aus Wiener Neustadt. Er erreichte nach Sonnenuntergang das ersehnte Ziel. Mit 66 Stunden und 20 Minuten war aber auch er noch weiter unter der Sollzeit von 75 Stunden.

Stefan Polak aus der Slowakei. Um 01:00 Uhr war er in Haid. Das Foto machten wir in der Früh vor dem normalen Brevetbanner.

Stefan war mein Sorgenkind, denn er war immer sehr viel fotografierend und Strecken begutachtend unterwegs. Ich wußte nie, wann er zu den zwei Schlafstellen kommen würde und dadurch dezimierte sich meine Schlafenszeit.

Nachbesprechung in der Tennishalle mit gut gelaunten Finishern

ENDE GUT – ALLES GUT – KEINE UNFÄLLE – LAUTER SYMPATHISCHE TEILEHMER/INNEN

36 Finisher

beim 9. Haid-Großglockner-Haid 1.000km Brevet.

Herzliche Gratulation den 3 Finisherinnen und 33 Finishern!

Es war nun die 9. und letzte 1.000 km Haid – Großglockner Brevetorganisation.

Wir hatten ein Super Wetter, grandiose Teilnehmer/innen, sowie ein für euch gut versorgendes Organisationsteam. Es gebührt sehr wohl den Finishern als auch allen Helfern Lob und Dank für den gelungen 1.000km Brevet.

600km Brevet 2025

Per 7.6.2025, Pfingstsamstag, war der 600km Brevet terminisiert.

Vorweg der Fotolink

Die Teilnehmerliste

Allgemeine Infos zum 600km Brevet auf unserer Homepage

Der Start war um 06:00 Uhr bei der Fussl-Tennishalle in 4053 Haid, Salzburgerstraße 28.

Trotz horrender Schmiergeldzahlung an die Wettermafia, hielten sich die dafür Verantworlichen nicht an die ausgemachte Schönwettergarantie. Auch wenn der Samstag noch halbwegs gutes „Radlwetter“ bescherrte, verregnete es den Sonntag total. Leider mußten dies all jene büßen, die sich bei km 337 in Böheimkirchen ein Zimmer nahmen. Bekanntlich hat man ja 40 Stunden für die 600km Brevetdistanz Zeit. Somit geht es sich auch aus, einige Stunden Schlaf einzuplanen. Relativ glimpflich kamen all jene Finisher davon, die vor 07:00 Uhr morgens in Haid, bei der Fussl-Tennishalle finishten.

Ja, der Samstag wurde in den diversen Wettervorhersagen noch mit schönem Wetter beworben, weshalb ein paar Schlaue, beim Randonneurspräsidenten die Genehmigung für einen Start am Freitag, den 5.6.2025 einholten.

Noch besser war das Wochenende zuvor. Denn aus organisatorischer Sicht muß ich ja die Brevets immer im Vorraus bestreiten. Dabei leistete mir Alexander Vonbank Gesellschaft. Wir fuhren bei sommerlichen Temperaturen bis km 378 zur Cold Kitchen (Kalte Kuchl) und nahmen und vergönnten uns dort einige Stunden Schlaf. Auch am Sonntag hatten wir tolles Wetter. Der schöne 600km Ausflug mit Alexander endete um 17:15 bei mir zu Hause, wo uns Edith eine Jause servierte.

Bist ned „Gscheid“, des is so weit! Immer wieder Mariazell

Sabine Pfarl und Thomas Langmaier starteten gleichzeitig mit uns, allerdings in Tulln.

Zurückkommend auf den offiziellen Brevet-Start und den schlechten Wetterprognosen für den Sonntag, merke ich an, dass dadurch das Startfeld reduziert wurde und daher nur mehr 27 Teilnehmer/innen die schöne Strecke in Angriff nahmen. 17 davon planten durchzufahren, der Rest hatte sich vorwiegend in Böheimkirchen im Livin ein Zimmer reserviert.

Labestelle und Kontrollpunkt 2 bei km 146,7 in Langegg, Haus Nr. 90

Am Start war es noch trocken. Edith und ich fuhren dann mit dem Auto nach Langegg, wo wir die offizielle Labestelle bei km 146 vorbereiteten.

Unsere Freundin Sylvia, die dort ein schönes Einfamilienhaus hat, war uns wieder behilflich die Spaghetti für die Teilnehmer aufzukochen. Diese wurden in der Garage des Hauses von den ankommenden Brevettanten genossen.

Sie waren die ersten bei der Labe, bereits um 10:45 Uhr. Dieses Jahr sind wir früher losgefahren und wurden nicht so wie im Vorjahr von den schnellen Fahreren überrascht.

Sale Savel-Andreas Reiter-Peter Kneidinger-Franz Krump-Alexander Pillinger

Weitere Fotos von den Teilnehmern/innen von der Labe findet ihr auf meinem Google Foto Konto – Ihr könnt diesen gerne anklicken, Fotos herunterladen aber auch Kommentare zu den einzelnen Fotos hinzufügen.

Eigentlich war bis zu diesem Zeitpunkt ein optimales Radlwetter – nicht zu heiß und nicht zu kalt. Einige Teilnehmer/innen nächtigten in Böheimkirchen. Auch sie und all jene die vor 06.30 Uhr im Ziel in Haid ankamen, waren von der Schlechtwettermafia fast ungefährdet davon gekommen.

Bei der Abfahrt der „Schläfer“ in Böheimkirchen, ab ca 0500 Uhr, war es noch trocken, doch dies änderte sich eine Stunde später. Vier gaben bereits in Böheimkirchen oder danach auf. Gerald Mayr hatte leider auf der naßen Fahrbahn, den Ochsensattel bei ca km 400 runter, leider Pech. Er stürzte und verletzte sich an der Hand. Klaus Rinner gab in Mariazell, km 423 auf.

In Mariazell wurden in Hof des Hotel Himmelreich Lunchpakete, Trinkwasserkanister etc., für die „nächtlichen Durchfahrer“ vorbereitet.

Auch im Wirtshaus zur Gerti, in Dürnbach, war der Stempel und Wasser für die Durchfahrer deponiert. All jene die unter Tags dort vorbeikamen konnten sich ja laut Speisekarte versorgen.

Bereits um 04:10 Uhr kamen erwartungsgemäß die üblichen Verdächtigen, also nach 22 Stunden und 10 Minuten, in Haid an.

Leider wurde das Foto der Erstfinisher vernebelt. Weitere Fotos wie bereits beschrieben auf meinem Google Foto Konto.

Somit war das Finisherresultat vom offiziellen Starttag mit 20 Teilnehmern/innen etwas mager. 4 sind bereits einen Tag zuvor und 4 eine Wochende zuvor gestartet und haben auch gefinisht. Somit ist der derzeitige Finisherstand auf 28 Teilnehmer/innen.

Herzliche Gratulation an all jene die diesen landschaftlich schönen, unbd abwechslungsreichen, schwierigen 600km Brevet geschafft haben.

Mein Garmin zB zeigte im Ziel über 5900 Hm an. Doch die Höhenmeter differieren zwischen 5500 – 5900 Hm.

600 km Brevet nachholen

Ich lasse die Homologation des Brevets noch einige Zeit offen, somit haben all jene die es nicht geschaft haben oder aus Termingründen nicht teilnehmen konnten, die Möglichkeit den Brevet nachzuholen.

Gratulation auch jenen, die sich nun den Titel eines Superrandonneur 2025 bzw Superrandonneurin 2025 erworben haben. Diese Auszeichnung erhält man, wenn man in einem Jahr einen 200-300-400-600 km Brevet gefinisht hat. Die Superrandonneure/innen, werden beim Abschlußbrevet am 6.9.2025 mit einer Urkunde und Laudatio meinerseits geehrt.

Nun stehen die intensiven Vorbereitungen für den 1.000 km Brevet an, bei dem 42 Teilnehmer/innen am Start stehen werden.

Ich hoffe dabei auf gutes Wetter.

Gerne freue ich mich auch auf eine Wiedersehen beim 200km Abschlußbrevet mit Start und Ziel bei der Sporthalle der Mittelschule in Haid.

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