Brevet Notfallsplan Corona Virus

Liebe Brevetteilnehmer/innen,

nun kommt das versprochene Mail zur aktuellen Situation betreffend Brevettermine von Randonneurs Autriche.

Am 29.3. wären wir zum ersten 200km Brevet gestartet, leider wird damit und mit weiteren Terminen nix. 

Eigentlich habe ich mir überlegt, mich mit den bereits eingelangten Unkostenbeiträge ins Ausland abzusetzen. Nachdem allerdings die ganze Welt von diesem Virus betroffen ist, habe ich mich wieder auf eine meiner Tugenden (Ehrlichkeit) besonnen und ich bleibe euch in Österreich erhalten. Wir werden es gemeinsam ausstehen und zuversichtlich in eine ungewisse Zukunft blicken. Keine Bange, es brauch sich keiner um sein “Gerstl” Sorgen machen und wir werden eine faire Lösung finden. Ich möchte aber jetzt nicht alle einzelnen Beträge zurück überweisen, sondern mich dann im Herbst damit auseinander setzen, wenn klar ob wir doch, wenn auch zu einem späteren Zeitpunkt im Herbst einige Brevets organisieren werden können und ich weiß, wer gefahren ist oder nicht. Sollte jemand jetzt schon wissen, dass er 2020 keinen Brevet mehr fahren möchte, bitte schreibt mir und ich führe die Rücküberweisung durch.

Noch vor einigen Wochen war ich zuversichtlich und der Meinung, dass wir Mitte April wieder im üblichen Umfang bei den geplanten Brevets losfahren können. Doch dies erscheint mir jetzt als unwahrscheinlich und ich denke es wird  mindestens noch 2 Monate dauern. Aus diesem Grunde werden wir einen Notfallplan – Brevet als Einzelstarter genehmigen –  den ich nachstehend erklären werde.

Ja es ist schade, wenn der übliche Ablauf nicht stattfinden kann und die zeitraubende Planung umsonst war. Durch den weltweiten Corona Virus ist eine nicht kalkulierbare Ausnahmesituation entstanden. In erster Linie steht die Gesundheit im Vordergrund und ich denke manche von uns haben auch andere Sorgen, als an das Brevet Fahren zu denken. Es wird sicherlich für einige nicht leicht werden, wenn sie mit finanziellen Einbußen und Existenzängsten zu kämpfen haben. Ich wünsche euch jedenfalls allen, dass ihr durchhaltet, in der Hoffnung, dass wieder bessere Zeit auf uns zukommen und ihr alle gesund bleibt.

Outdoorsport:    

Wie ihr ja wisst, gibt es Länder, wo man maximal 1 km von zu Hause aus im Freien unterwegs sein darf. Auf Gran Canaria und in Spanien zB, war schon ab dem 15. März 2020, absolut jeder Outdoorsport strengstens verboten. Edith und ich sind am 19.3. nach Hause geflogen, haben unser Auto dort gelassen und sind jetzt in 14-tägiger Heimquarantäne. Bei uns in Österreich ist es noch erlaubt, alleine mit dem Fahrrad, auf begrenzte Dauer unterwegs zu sein. Da es zeitlich limitiert ist, können wir auch derzeit noch keinen “Einzelbrevet” empfehlen. Wer fährt verantwortet für sich selbst, ob er gesundheitlich und körperlich in guter Verfassung ist. Bitte jene die bereits angemeldet sind, leistet auch keine Unkostenbeiträge bis die Situation geklärt ist. Es ist aber jetzt auch noch nicht möglich, voraus zu sehen, was sich in nächster Zeit ereignen wird. Wir müssen daher von Monat zu Monat schauen. 

Ich hoffe, dass wir zumindest den 1000er am 19.6. durchbringen. Betreffend der 400er und 600er müssen wir auch noch zuwarten.  

Notfallsplan: 

Dieser ist für alle gültig, die sich bereits auf den jeweiligen Starterlisten befinden, oder im Vorjahr bei uns 2018 oder 2019 einen Brevet gefahren sind. 

Ich ermächtige jeden der möchte, einen Brevet als “Einzelfahrer” zu absolvieren, sofern keine gesetzlichen Beschränkungen dagegen sprechen.

Ihr müsst, oder sollt nicht zum offiziellen Startpunkt kommen, sondern ihr könnt direkt irgendwo auf der vorgegebenen Strecke einsteigen. Falls jemand zu weit von seinem nähest gelegenen Einstiegspunkt zu einer der vorgegebenen Brevetstrecken wohnt, ist es nicht sinnvoll mit dem Auto dahin zu fahren. Also genehmige ich auch wenn jemand mit dem Rad von zu Hause zu der ihm nahe gelegenen Einstiegsstelle fährt und seine Kilometer mit einrechnet und nur einen Teil der Brevetstrecke fährt. Dies gilt vorerst mal für einen 200 km und 300 km Brevet und jeweils nur einen Brevet aus der Serie pro Person.

Als Beweis schickt ihr mir den gefahrenen Track und ich trage euch dann vorerst mal als gefinisht in der Starterliste des 200 km Brevet vom 29.3. ein und den als Einzelfahrer absolvierten 300 km Brevet in die Starterliste vom 1.5.2020 ein. Die Startliste des 29.3. und 1.5., wird dann mit einem späteren Datum datiert und zur Homologation beim Randonneurs Weltverband (BRM) zur Homologation eingereicht.

Also die OÖer und NÖer, haben die Möglichkeit des 200 km Brevet mit Startort Haid, die Salzburger den 200er Brevet mit Startort St. Georgen, die Steirer den 200er mit Startort Kaindorf, die Burgenländer und Wiener den 200er mit Startort Weiden am See usw., die Tiroler und Vorarlberger müssen flexibel handeln, ev. auch eigene Strecke suchen.

Unkostenbeitrag:

5,– Euro für die Bearbeitung und Homologisierung. Wer eine 200er Medaille möchte + 8,– Euro. Dieser Beitrag bezieht sich ausschließlich auf diese Ausnahmesituation und vorerst für einen 200er Brevet. 

Warum ist dieser Notfallsplan nur für den oa. Personenkreis gültig. Ich weiß jetzt nicht wie es die anderen Länder handhaben. Ich möchte aber jetzt auch nicht eine Unzahl von Brevetfahrern aus dem Ausland für diesen Notfallsplan mit einschließen, da es eine individuelle Maßnahme von Randonneurs Autriche ist. Ich ersuche auch keine Werbung dafür in den diversen Medien zu machen.

Ich hoffe, wir können ab September wieder normale Brevets veranstalten und wir werden dahingehend Termine für eine Brevetserie 200/300/400/600 verlegen, so ferne auch der 400 und 600er nicht möglich sein wird.

Leider kann ich nicht jetzt schon Termine ausschreiben, weil keiner weiß wie es wirklich in nächster Zeit ausschaut.

Bleibt gesund und Hoffnungsvoll!

Liebe Grüße an Alle

Edith und Ferdinand

Infos für Brevetneulinge

Für all jene, die sich erstmals bei einem der Brevets von Randonneurs Autriche anmelden einige Informationen. Sollten noch Fragen auftreten, ersuche ich diese an die Mailadresse ferdinand.jung@liwest.at zu richten.

Anmeldung

Ich ersuche alle Erstanmelder um eine kurze Vorstellung ihrer Person und wie ihr auf unsere Brevets aufmerksam geworden seid. Nach der Anmeldung werdet Ihr in den Mail-Verteiler aufgenommen und erhaltet dadurch einige Tage vor unseren Veranstaltungen letzte Infos via E-Mail (bcc). Bitte gebt mir Bescheid, falls ihr keine Mails erhaltet.

Die Teilnahme erfolgt auf eigenes Risiko. Die StVO ist unbedingt einzuhalten. Sehr wichtig ist auch, dass ihr bei der Anmeldung anführt: Mit oder ohne Medaille. Die Medaille kostet 8 EUR und wird im Ziel mit einer Finisher Urkunde übergeben.

Der Haupt Start- und Zielort ist 4053 Haid/Ansfelden, Salzburgerstraße 28 (FUSSL Tennishalle)

Vor dem Start

Jede/r Teilnehmer/in muss in das Buffet der Tennishalle kommen und sich zum Start anmelden. Hier wird die Brevetkarte, welche bei den Kontrollstellen abgestempelt und mit Uhrzeit versehen werden muss, bei Bedarf ein foliertes Roadbook und eine Banane übergeben. Toiletten und Duschen sind vorhanden.

Der Start

5 Minuten vor der Startzeit versammeln sich die Teilnehmer/innen beim Banner vor der Einfahrt zur Tennishalle (Höhe Musikschule) . Hier werden letzte Information ausgegeben und Startfotos geschossen. Der Start erfolgt pünktlich.  Bei einem größeren Teilnehmerfeld gibt es Blockstarts. Die Startzeiten sind vorab auf der Startliste ersichtlich. Jeder Brevet ist auf 100 Teilnehmern begrenzt

Verpflegung

In der Regel gibt es bei den Brevets mit Startort Haid eine Labestelle entlang der Strecke. Zusätzlich im Ziel Spaghetti und Kuchen. Ausgenommen sind einige Zusatz Brevets, welche bei der Terminübersicht mit einem Stern versehen sind.

Im Ziel

Von den eintreffenden Gruppen werden Fotos beim Banner nahe dem Eingang zur Tennishalle gemacht. Nachdem die Brevetkarte im Tennisbuffet abgegeben wurde wird ein Foto des Finishers gemacht. Nun kann das Fahrrad im Auto verstaut werden. Die Brevetkarte wird kontrolliert und die Zeit in der Teilnehmerliste eingetragen.

DA WÄRE NOCH ETWAS Es wird ersucht nicht mit verschwitzer oder nasser Radhose auf den Sitzpolstern Platz zu nehmen. Bitte vor dem Essen Duschen! Bevor ihr eure Heimreise antretet, werden euch Brevetkarte, Urkunde und die bestellte Medaille übergeben.

HIER FINDET IHR EURE HOMOLOGATIONNUMMER Zeitnah nach dem Brevet kommt meist ein kurzer Bericht mit Fotos auf unserer Homepage. Auf der Teilnehmerliste findet ihr eure persönliche Homologationsnummer, die auf der Brevetkarte im vorgesehen Feld eingetragen werden muss. Diese wird vom BRM (Brevets de Randonneurs Mondiaux) weltweit fortlaufend gespeichert.

Homepage

Unsere Homepage wurde 2019 neu kreiert. Hier findet Ihr eine Übersicht über Termine, Starterlisten und vieles mehr. Die Brevetanmeldungen und Einzahlungen werden nicht automatisch übernommen, sondern müssen händisch nachgetragen werden. Wer sich mehrere Tage nach seiner Anmeldung nicht auf den jeweiligen Startlisten findet oder seine bereits getätigte Zahlung nicht mit einem ok versehen sieht, wird gebeten dies via E-Mail mitzuteilen – ferdinand.jung@liwest.at).

Auf der Homepage findet Ihr auch einen Link zur alten Homepage.
Hier findet ihr Berichte und Interessantes zu den Veranstaltungen der Jahre 2006 bis 2018.

Brevetstrecken

Die vorgegebenen Routen sind unbedingt einzuhalten. An jeder Kontrollstelle ist die Brevetkarte abzustempeln und die Uhrzeit einzutragen. Die TRACKS findet Ihr bei den jeweiligen Brevets auf der Homepage. Leider wurde GPSies an Alltrails verkauft und das Ganze ist etwas anders gestaltet. Ihr müsst Euch bei Alltrails anmelden, wobei Eure alten Zugangsdaten von GPSies gültig sind. Nun könnt Ihr bei Alltrails die Tracks kostenfrei herunter laden. Um selber Strecken planen zu können muss ein Abo abgeschlossen werden.

200km Abschlussbrevet mit SR und PBP Ehrungen

Der letzte Brevet einer langen Saison wurde am Samstag, den 7. September 2019 gestartet. Leider war das Wetter der Spaßverderber des Tages. Trotzdem hatten wir 61 Finisher. Die Labestelle wurde in Schenkenfelden in das neue Feuerwehrhaus verlegt, weshalb es eine Streckenänderung gab und nunmehr nicht mehr über Bad Leonfelden nach Zwettl gefahren wurde.

Als Brevetorganisator ist es mir bedauerlicherweise nicht mehr möglich, bei Events mit vielen Startern gleichzeitig zu organisieren und mitzufahren. So musste doch am Samstag der Start, die Labestelle in Bad Leonfelden, die Zielankunft und in der Folge die Abschlussfeierlichkeit im Rathaussaal in Haid vorbereitet und organisiert werden. Wie gerne wäre ich doch auch am Samstag bei einem von Regen geprägten 200er mit euch mit gefahren. So musste ich bei kitschigen 27 Grad und Sonnenschein diesem 200er bereits am Mittwoch in Angriff nehmen.

Mit dabei waren: Hermann Leitner, Gerhard Reisinger, Erwin Meindl und Ferdinand Jung.

Dieser “Vorausfahrt – Brevet” fand einen gemütlichen Ausklang in Josis Cafe in Traun.

Der Start 200 km Brevet 7.9.2019

Die Startunterlagen werden ausgegeben.
Die Niemöllers, Lorenz und Manja fuhren als erste los!
Um 07:30 Uhr – der erste offizielle Start.
Um 08:00 Uhr wurde die zweite Startgruppe auf den Weg geschickt.

Sabine war mir beim Aufbau der Labestelle im geräumigen Feuerwehrdepot behilflich. Es gab heiße Suppe, Tee, Cola, belegte Brote und Kuchen. Zwischendurch schrieb ich die Urkunden für die Finisher.

Bei der Labe- und Kontrollstelle vor dem Feuerwehrhaus Schenkenfelden

Ab 19:00 Uhr wurde die Veranstaltung in den Rathaussaal in Haid verlagert. Hier gab es gleich mal ein Buffett für die ca 80 – 90 answesenden Personen. Nach der Begrüßung aller Anwesenden und den Ehrengästen, Bürgermeister Manfred Baumberger, sowie seinem Stellvertreter und Sportstadtrat Christian Partoll, als auch dem Meister der Langstreckenszene, Wolfgang Fasching, startete ich den Jahresrückblick auf die vergangene Saison.

Rückblick Brevetjahr 2019

200 km am 23.03. – 28 Finisher

200 km am 30.04. – 43 Finisher

200 km am 06.04. – 87 Finisher (offizieller Eröffnungsbrevet mit Labe + Spaghetti im Ziel)

300 km am 13.04. – 27 Finisher

200 km am 14.04. – 15 Finisher

300 km am 20.04. – 60 Finisher

200 km am 27.04. – 14 Finisher (Start und Ziel St. Georgen im Attergau)

300 km am 01.05. – 37 Finisher ( Start und Ziel St. Georgen im Attergau)

300 km am 04.05. – 24 Finisher (Start und Ziel Weiden am See, Burgenland)

200 km am 05.05. – 7 Finisher (Start und Ziel Weiden am See, Burgenland – Dreckswetter!!!!)

400 km am 11.05. – 68 Finisher (26 DNS-6 DNF)

600 km am 18.05. – 64 Finisher (19 DNS – 4 DNF)

400 km am 30.05. – 22 Finisher

600 km am 01.06. – 12 Finisher

600 km am 20.06. – 33 Finisher 685km (West-Ost, Bregenz nach Weiden, 17 DNS

200 km am 07.09. – 61 Finisher (Abschlußbrevet 25 DNS – 2 DNF)

Jahresbrevetstatistik

7 x 200 km – 285 Finisher = 57.000 km

4 x 300 km – 148 Finisher = 44.400 km

2 x 400 km – 90 Finisher = 36.000 km

3 x 600 km – 109 Finisher = 65.400 km

gesamt – 632 Finisher =247.000 km

Ehrung der Superrandonneure

Als nächster Programmpunkt kam die Ehrung der Superrandonneure 2019, all jener, die bei PBP nicht dabei waren oder finishten. Natürlich waren auch alle jene die PBP finishten Superrandonneure.

Geehrt wurden als Superrandonneure, namentlich lt. Foto:

(Bgm. Manfred Baumberger) -Alexander Pillinger – Florian Atzlesberger – Ronald Kahr – Patrick Katzinger – Lorenz Niemöller -Pierre Kopppensteiner – Klaus Gruber – Franz Scharler – Klaus Rinner – (Sportstadtrat Christian Partoll) – (Edith Jung) – knieend:

Helmut Witt – Eduard Cahunek – Peter Kneidinger – (Ferdinand Jung) – Johannes Weixelbraun

Nach einer Pause, gab es ein interessantes, ausführliches und amüsant geführtes Interview zwischen Wolfgang Fasching und dem Randonneurspräsidenten Ferdinand Jung. Das Hauptthema war Faschings kürzlich absolvierter Weltrekord von Gibraltar zum Nordkap.


Gibraltar to Nordkap neun Länder, 10 Tage 20h 47min, ein Rekord

Der Höhepunkt des Abends war die Ehrung der Paris – Brest – Paris Finisher.

Die erfolgreichen Finisher PBP 2019 mit Wolfgang Fasching

Reinhard Kumpfhuber, Wolfgang Riepl, Dietmar Pasqualini, Ronald Kager – Harald Friesenecker – Gerhard Lindner – Stephan Requart – Helmut Gfrerer – Leopold Schachinger – Christian Repaski – Horst Wallner – Robert Janisch – Konrad Rinnerberger – Andrej Torbicz – Ferdinand Jung – Thomas Langmair – Wieland Schwinger – Karl Mitteregger – Bernhard Stauder – Johann Strauß – Johannes Pilz – Alexander Vonbank – Markus Friedrich – Faruk Kujundic – Josef Startlinger – Stefan Bitesnich – Werner Radl – Friedrich Aigner – sowie die Damen Heidelinde Bitesnich und Pia Grasich

Die beiden Damen sind nach Christa Hainzl-Fellhofer (2011), die beiden nächsten Frauen, die Paris – Brest – Paris finishten. Somit haben es aus österreichischer Sicht erst 3 Frauen geschafft.

Heideline Bitesnich und Pia Grasich – Edith übergibt die Finisher Urkunden

Herzliche Gratulation den Finishern und Finisherinnen!!!!!

Fotos:

Brevet by Lorenz Niemöller

Abendveranstaltung by Lorenz Niemöller

Finisherliste

Vorschau auf 2020

Der 200 km Eröffnungsbrevet findet am 4. April 2020 statt.

Das Highlight der Saison wir der 1000 km Brevet über die Großglockner Hochalpenstraße sein. Termin 19. Juni 2020.

Die Brevets im Burgenland finden am 1.5., 300km und am 3.5. 200 km statt. Wir werden beim 300er 2 Varianten anbieten. Eine davon ist Start in Haid und Ziel in Weiden am See, soferne Enzos Bistro wieder zur Verfügung steht und die 2. Variante ist die bereits bestehende Strecke wie 2019, mit kleinen Abänderungen.

St. Georgen im Attergau, voraussichtlich 200 km am 18.4. und 300 km am 9.5.

Beim 600 km Brevet müssen wir betreffend Zimmer bei km 317 (Gasthaus Messerer) eine andere Alternative suchen, da das Gasthaus keine Zimmer mehr vermietet. Danke für die langjährige Zusammenarbeit.

Edith und ich wünschen euch einen schönen Winter und freuen uns auf ein Wiedersehen im Jahr 2020.

Liebe Grüße

Ferdinand Jung

West – Ost Brevet – Bregenz am Bodensee nach Weiden am Neusiedlersee – 686km

Startfoto vor dem Festspielhaus in Bregenz. Los ging es um 05:00 Uhr. 4 Teilnehmer starteten eine dreiviertel Stunde früher.
Anmerkung: Das Foto wurde von Walter Navratil gemacht. Er wollte selbst teilnehmen, aber die zuverlässige ÖBB hatte sein Rennrad trotz Reservierung (Wien – Bregenz) im Jänner dieses Jahres nicht mitgenommen. Sie nehmen ja nur 5 Räder mit. Obwohl 2 andere Reisende erst gestern die Reservierung machten hat die ÖBB diese bevorzugt und den Walter eliminiert. Trotzdem ist er nach Bregenz angereist. Ein Skandal was sich unsere Bahn da leistet.

Es waren ja ursprünglich einige mehr an Teilnehmern angemeldet. Ich möchte jetzt aber hier auf das Thema der Absagen nicht eingehen. Doch manche machen es sich schon sehr einfach.

So blieben 34 Teilnehmer übrig, die sich auf Großteils mit der Bahn auf den Weg nach Bregenz begaben. Für die meisten Teilnehmer konnte ein Zimmer im Gasthaus Linde gebucht werden und somit waren sie bis auf ein paar Ausnahmen auch am Vortag um 18:00 Uhr bei der Fahrerbesprechung im Gastgarten des Gasthauses anwesend. Es gab wieder als letztes Abendmal vor dem West – Ost Abenteuer, das obligatorische Spaghettiessen.

Hier noch ein Foto vor der Abreise in Haid, wo mir Roni behilflich war die Utensilien zu verladen. Edi, der auch mitfuhr, fotografierte uns.

Hier schon ein paar Bilder von den ersten 40 km.

Bei km 104 machte der Chef persönlich die Labestelle in Lechbruck. Gleichzeitig war es die erste Kontrollstelle. Die ersten 11 Teilnehmer kamen bereits um 08:25 Uhr dort an. Die Suppe war bereits zubereitet. Mahlzeit, die Herren!

Hmmmm, die Suppe scheint zu schmecken. Ja, es war doch ein Haubenkoch unterwegs.
Familie Reiser bei der K 1

In Obertrum bei km 309, war die 3. Kontrollstelle. Heidelinde Bitesnich organisierte hier eine Labestelle.

Die 4. Kontrollstelle bei der OMV in Stadl Paura kurz vor der Abenddämmerung.


Offensichtlich eine intensive Besprechung über was auch immer?!! Vielleicht erzählt er einen Mühlviertlerwitz.

436 km – hier in Haid haben die Teilnehmer zwei Drittel der Strecke geschafft. Es gab auch Spaghetti und die Möglichkeit sich auf den Turnmatten in der Halle auszuruhen. Einige länger, einige kürzer.

Die ersten kamen um 21:30 Uhr in Haid an, die letzten um 04:05 Uhr. Wer mathematisch ein bischen begabt ist, kann sich somit ausrechnen, wieviel Stunden die Erstankommenden gegenüber der Letzankommenden von der Ruhezeit her im Vorteil waren. Ab 05:30 Uhr gab es für 21 Teilnehmer Frühstück von Edith serviert.

Meine beiden Helfer bei der Labe – Kontoll- und Schlafstelle in der Tennishalle in Haid. Edith und Johann. So kam auch ich zu 2 Stunden Schlaf. Danke für die Unterstützung.


Stefan und Markus fuhren nach dem Essen weiter.

Beim Spaghettiessen in der Tennishalle.
Auch Christoph fuhr die Nacht durch.
Eine Gruppe bei der Weiterfahrt in der Früh in Haid
Markus Friedrich aus OÖ – auch er war schlaflos unterwegs.
3 die den West – Ost ohne Schlaf absolvierten – Richard Ivancsic aus dem Burgenland – der Deutsche Christoph Moder mit dem schnellen verbauten Liegerad und Stefan Seidl aus OÖ.
Als die “7 Zwerge” kann man sie nicht bezeichnen, denn dafür waren sie zu schnell unterwegs. 6 Oberösterreicher und ein Niederösterreicher – Reinhard Kumpfhuber, Joe Pilz (NÖ), Josef Starlinger (ein waschechter Mühlviertler, was an der Aussprache deutlich zuzuordnen ist), Wieland Schwinger, Bernhard Stauder, Ronald Kahr und Edi Cahunek.
Gerd Wohfromm mit Helmut Gfrerer
Hannes Klessinger aus Regensburg
Horst Watzl – Friedrich Aigner – Rudi Peyreder – Klaus Rinner – Daniel Ehrl – Fred Hofbauer und der Tiroler Dietmar Pasqualini
Die Niederösterreicher Gang – Andrezj Torbicz, Helmut Hehn, Hannes Pfisterer und Gerhard Andres. Ein OÖler mit dem Italia Trikot (endlich hat er jetzt auch ein Österreich Randonneurstrikot erworben) hat sich dazwischen gestellt.
Reiser – Vater und Sohn, sie waren die letzten Finisher kurz nach 22:00 Uhr in Weiden am See vor Enzos Bistro – herzliche Gratulation
Hier ein Großteil der erfolgreichen Finisher – bravissimo

Und hier sind die erfolgreichen Finisher namentlich samt Homologationsnummer angeführt.

400km und 600km am 30.5. / 1.6.2019

Klaus hat den Start versäumt und durfte den Brevet von hinten aufrollen.

17 Starter auf dem Weg den letzten 400 km Brevet in dieser Saison zu finishen. 5 Teilnehmer durften nach Genehmigung einen anderen Starttermin wählen. Somit hatten wir ein Ergebnis von 22 Finisher für diesen 400 km Brevet.

Auch wenn es für diese Jahreszeit etwas zu kühl war, durften sich die Teilnehmer auf einen regenfreien Brevet freuen.

Hier die Finisher:

Wie immer waren Franz und Alexander die ersten. Während ich dieses Foto per WhatsApp erhielt, war ich mit Stefan Requat noch bei der Kontrollstelle in Bad Ischl, also 100 km dahinter.
Die nächsten 6 Finisher dank Ronnys Selfie wunschgemäß dokumentiert.
Karl, dem am 11.5. wetterbedingt das Finishen versagt blieb, hat nun auch seine Qualifikation für PBP 2019 in der Tasche. Er kam mit Klaus und Michael ins Ziel.
Stefan, der ebenfalls seinen 2. 400er gemeinsam mit mir fuhr, waren die letzten, der erfolgreichen Finisher. Die Geisterstunde war bereits angesagt. Aber wir kamen furchtlos ins Ziel. Stefan hatte dieses Mal sein schnelles Rad dabei.
Patrick und Peter – Gratulation

Finisher 400km am 30.5.2019

600 km Brevet am 1.06.2019

12 Finisher bildeten den Abschluss der normalen Brevetserie. Ein 600er, der West-Ost, ist ja noch ausständig.

Die vier Schnellen starteten um 06:00 Uhr.
Bei der letzten Kontrollstelle “Wirtshaus zur Gerti”.
Zu viert fuhren sie um 05:00 Uhr weg – zwei gaben auf. Klaus und Horst waren die ganze Tour gemeinsam unterwegs.
Walter aus Wien gemeinsam mit Martin aus Deutschland.

Finisher 600km am 1.6.2019

600 km Brevet – PBP Quali erfüllt – Superrandonneur 2019

Am 18.05.2019, endlich wieder mal Schönwetter, waren 68 Teilnehmer beim 600 km Brevet in Haid am Start. Die Startzeiten waren mit 06:00 Uhr und 07:00 Uhr eingeteilt.

Die Vorbereitungen vor den Start waren wieder mal intensiv. Der Einkauf, Urkunden drucken und beschriften, Starterkarten beschriften, Anhänger für den Gepäckstransport aufgebaut. Ein langes und hartes Wochenende stand im Brevetplan.
Die 06:00 Uhr Starter
Die schnelle Truppe um 07:00 Uhr
Sehr erfreulich, dass schon so viele Teilnehmer in der rot – weiß – roten Randonneursdress am Start stehen.

Nach 77 km kam beim Gasthaus Maurer in Rainbach die erste Kontrollstelle. Die zweite Kontrollstelle folgte in Langegg. Hier war zugleich auch eine Labestelle, nach 148 km. Sylvia, Edith und ich waren bemüht, die Teilnehmer zu versorgen.

Bisher gab es hier immer Spaghetti. Aufgrund der hohen Teilnehmeranzahl war es jedoch nicht möglich eine Verköstigung in dieser Form zu verabreichen. Dafür gab es Suppe, belegte Brote und Kuchen.
Hier die “Kumpfi-Gang” bei der 3. Kontrollstelle bei der Pizzeria Milano in Horn. 235 km sollten hier am Tacho stehen. Auch gab es Riesenpizzas und 1 Cola um 5,– Euro.
Horst und Karl, sehr nachdenklich.
Auch bei km 317 – für viele eine Schlafstelle – es war die 4. Kontrollstelle, gab es Treibstoff.
6 Teilnehmer machen sich nach einer kurzen Einkehr beim GH Messerer wieder bereit zur Weiterfahrt. Ihr Vorhaben war ja den Brevet ohne zu schlafen durch zu fahren.

Mei, schauts da gemütlich aus. Für viele unvorstellbar, dass sie alle gerade 317 km gefahren sind und nach ein paar Stunden Schlaf im Gasthaus Messerer in Michelnbach ihre Reise über Mariazell nach Haid fortsetzten. Es waren ja nur mehr 283 km am Plan.

5. Kontrollstelle im Hotel Himmelreich in Mariazell.

Da sind die ersten Finisher, die um 04:30 Uhr wieder in Haid waren und die 600 km Strecke wieder mal in einer super Zeit absolvierten.

“Die vier” -Wieland, Josef, Reini und Stephan. Die PBP Qualifikation ist geschafft.
Die zwei im blauen Gwandl aus dem Salzburger Landl, in der Mitte der Gerhard aus NÖ. Auch sie haben sich nun für PBP qualifiziert. 200-300-400-600 km Brevet.
Der Günther aus Linz war auch schlaflos unterwegs.
Hier kamen bei Jeff die Emotionen zu Tage. Das Leiden hatte ein Ende. Die Freude über das gemeinsam Erlebte und gegenseitige Hilfeleistung stand bei dieser netten Truppe im Vordergrund.
Und nochmals ein Foto beim obligatorischen Audax Randonneurs Autriche Banner. Auch sie haben die PBP Qualifikation geschafft und den Superrandonneurstitel 2019 erworben.
Horst, der PBP Neuling hatte es auch geschafft, wie Thomas und Ronald, die bereits 2015 PBP Erfahrungen gesammelt hatten.
Auch hier eine nette Truppe aus dem Wiener Raum. Sie sind ja gerne mit Nostalgie Rädern unterwegs.
Ja, die zwei Hausis! Zwei Brüder, die durch dick und dünn gehen. Karl durfte sie bei der letzten Etappe begleiten.
Die harten Burschen aus Tirol! Naja einer kommt ja aus dem westlichsten Bundesland Österreichs. Jedenfalls, vier lustige Burschen, die gerne nach Haid kommen.
Heidelinde mit ihren Obertrumern (Gerhard, Stephan, Werner) – sowie Johann, Leo, Konrad und Andrej. Alle 8 haben die Qualifikation für PBP nun erfolgreich abgeschlossen. Der Gelbe (Andrej) startet allerdings für sein Heimatland Polen.
Stephan und Faruk, auch sie wollen nach Paris.
Stephan war der letzte Finisher um 21:00 Uhr.

Hier noch ein paar Bilder von der Strecke.

Insgesamt haben 64 Starter diesen 600 km Brevet gefinisht. Lediglich 4 Starter mussten aus unterschiedlichen Gründen aufgeben. Auch wenn viele Kilometer lang Gegenwind vorwiegend Wegbegleiter war, konnten wir mit dem Wetter für dieses Wochenende sehr, sehr zufrieden sein. Viele der Teilnehmer haben nun die Brevetserie 200-300-400-600 erfolgreich gefinisht und somit auch ihre Qualifikation für Paris – Brest – Paris erfolgreich bestanden. Somit ist der Grundstein für die Reise nach Paris und Absolvierung dieses Brevetklassikers gelegt. Die Planung kann gemacht werden. Wer fährt mit wem, wie gestalte ich meine Anreise, wo mache im auf der 1220 km Strecke meine Ruhephasen. Für einige ist es ein Abenteuer, da sie erstmals PBP in Angriff nehmen. Andere wieder können auf ihre Erfahrung von vorherigen Teilnahmen aufbauen. Auch ich freue mich auf dieses Event am 18. bzw 19. August mit etwa 7000 Tausend anderen Startern. Ja – Paris wir kommen.

Da ich mit der Organisation des 600er voll ausgelastet war, werde ich diesen am 23.05. auf euren Spuren fahren. Am Feiertag, den 30.05. haben wir noch einen 400er und am 1.6.2019 noch einen 600er ohne Labe und Essen im Ziel. Ein paar müssen ja ihre Brevetserie noch vervollständigen.

Das weitere große Ziel wird am 20.6. der West – Ost Brevet, vom Bodensee zum Neusiedlersee. Leider hat sich das Starterfeld eh schon wieder reduziert und bereitet mir daher für die Zukunft verminderte Organisationsmotivation. Offensichtlich ist der Unkostenbeitrag zu nieder oder hat noch gar nicht bezahlt, sodass man leichtfertiger auf diese Event verzichtet. Ich kann mich noch gut an jene Personen erinnern, die beim Abschlussevent vom Ost – West schwärmten und jetzt gar nicht dabei sind.

Hier der Berichte von “Jeff” Heusser, der sich ja im Ziel sehr emotional bei seinen Begleitern bedanke (sh Titelbild), sowie von Gernot Turnowsky.

http://randonneure.at/2019/05/17/randonneure-austria-brevet-600km-mai-2019/

http://www.radzwilling.at/radtouren/2019-brevet-600

hier die Ergebnisse samt Homologationsnummern

http://wwwrandonneurs-austria.at/startlists_2019/Brev600_2019_05_18_startlist.htm

Nachtrag 600er

Da es einfach nicht mehr möglich ist, selbst bei einem gut besuchten Brevet teilzunehmen, muss ich manches Mal den jeweiligen Brevet vorher oder nachher alleine fahren. So geschehen jetzt beim Haupt 600er, der organisatorisch einiges abverlangte, durfte ich mir den Termin meines Startes für Donnerstag, den 23.05.2019 selber wählen. Es fand sich auch ein treuer Begleiter, der bis km 266 (Hadersdorf) mitfuhr und dann zur Vollendung eines 400er zurück in unsere gemeinsame Heimat nach Ansfelden radelte, wo er um 02:00 Uhr ankam.

Rudi und ich bei der 3. Kontrollstelle in Horn – Pizzeria Milano

Ich selbst setzte den Weg fort bis zu km 317 und genoss eine 6-stündige Schlafpause im Gasthaus Messerer. Mehr Schlaf braucht man in meinem Alter ohnehin nicht mehr, denn es ist ohnehin nicht mehr soviel Lebenszeit zu erwarten und die sollte man nicht mit Träumen oder Schnarchen unnütz vergeuden. Es ist doch sehr viel lebenswerter sich um 04:00 Uhr wieder auf die Strecke zu begeben, um die Kälte zu verspüren. Ja, ja die “Kalte Kuchl” hat nicht umsonst diese Namensbezeichnung. Zur Ablenkung wurden sehr, sehr viele Erinnerungen wach. Leute kamen mir in den Sinn mit denen ich hier oftmals beim 600er Brevet gemeinsam unterwegs war. Es fielen mir viele Episoden ein und ich vergaß aber nicht wiederum über den Sinn der Sache nach zu denken. Doch in Mariazell angekommen war die Welt wieder in Ordnung.

Die Welt war wieder in Ordnung.

Ohne Zwischenfälle, naja das Tempo war manchmal dem meines Alters angepaßt, kam ich nach Göstling, wo sich der Tankstellenpächter Herr Strauss über das Treffen sehr freute. Leider sehen wir uns im nächsten Jahr nicht mehr, da auch er in Pension geht. Herzlichen Dank für die zuvorkommende Unterstützung und offen halten der WC Anlage für die Nachtschwärmenden 600er Durchfahrer. Dieses Mal war sogar sein unersetzlicher Stempel erstmals in der Toilette. Ich hoffe, dass wir von den Nachfolgern ähnliche Unterstützung erhalten.

Danke Herr Strauß – so jetzt hatte ich nur mehr 100 km vor mir.

Auch die Wirtin bei der letzten Kontrollstelle erzählte mir ein paar Geschichten über die Teilnehmer vom Wochenende. Ich war aber leider zu müde, um alles richtig aufzunehmen und zu faul ein Foto zu machen. Meine Gedanken galten den beiden Anstiegen zum Riegel Wirt und dem hundselendigen “Schmierer” nach Aschach hinauf. Ich schaffte es und kam um 18:00 Uhr in Haid an. Somit habe auch ich die Qualifikation für PBP geschafft.

Die PBP Anmeldung ist seit 25.05. offen. Man kann sich jetzt schon fix anmelden, so ferne eine Voranmeldung getätigt wurde und auch die Bezahlung erledigen. Fehlende Brevets können nachgereicht werden. Meine Startzeit ist wie immer um 05:00 Uhr. Es wird die 6. Teilnahme werden. Meine Fahrradkontrolle ist am Sonntag um 10:00 Uhr. Um 11:00 Uhr werden wir ein Gruppenfoto machen.

400km Brevet Härtetest

Der erste 400 km Brevet am 11. Mai 2019 hätte die Hunderter Grenze erreicht, wenn dieser Brevet in einer überdachten Halle organisiert worden wäre. Doch dafür fehlen die finanziellen Mitteln, aber auch ein entsprechendes überdimensionales Gebäude.

Somit wurde dieser 400er zum Härtetest für die 74 Starter, die dann eigentlich bis 16:00 Uhr (km 241 Labestelle am Kronberg) noch annehmbare Bedingungen hatte. Allerdings wurde es danach für die meisten auf der Strecke befindlichen Teilnehmer eine sehr unangenehme Belastungsprobe.

Bis zur Labestelle (km 241) war noch relativ gutes Wetter, aber danach wurde es für die später ankommenden Teilnehmern ungemütlich. Auch wenn die Brevetorganisation immer wieder gute Rahmenbedingungen zu schaffen versucht (Labestelle – Duschen und Essen im Ziel, schöne Strecke), wird dass dann der Brevet in seiner Gesamtheit nicht so positiv beurteilt, weil einfach das Dreckswetter und die dabei erlittenen Kälte- und Nässequalen von den Annehmlichkeiten ablenken. Für das “Dreckswetter” ab Hälfte der Strecke kann ich keine Verantwortung übernehmen, auch wenn ich mit den Teilnehmern mitfühle und mich selber darüber ärgere, siehe auch DNS – Liste.

Als Trost möchte ich den Leidenden mitteilen, dass es in ganz Europa Schlechtwetter gab und an diesem Wochenende anders Orts 400er und andere Brevetdistanzen gefahren wurden und mitunter noch kälteren Temperaturen herrschten.

Es ist trotzdem sehr, sehr erfreulich, dass die DNF – Qoute sehr niedrig war und sich auf 6 Teilnehmer beschränkte. Wobei einer der Starter, Manfred N. aus NÖ, unfreiwillig beenden mußte, da er leider zu Sturz kam und sich dabei den Mittelhandknochen, sowie das Schlüsselbein brach. Er wurde im Krankenhaus Braunau behandelt (Handgips) und die OP Schlüsselbein sollte heute bereits in Wien erfolgen. Auch wenn nun für ihn der PBP Traum ein Ende hat, dass Leben geht weiter, in 4 Jahren ist ja die nächste und zwar die 20igste Veranstaltung von PBP.

Wir wünschen dem Manfred alles Gute, vielleicht sehen wir ihn ja bereits beim Abschlußbrevet am 7. September dieses Jahres wieder.

05:00 Uhr – die ersten Starter

06:00 Uhr – der Hauptstart

Abfahrt, dem schönen Wetter entgegen – oder sollte es anders werden?

  1. Kontrollstelle km 84 – Gasthaus Beham Taufkirchen an der Pram

2. Kontrollstelle km 131 – OMV Tankstelle in Braunau

Macht sich Gerd schon bei km 131 Gedanken wie das Wetter werden würde? Im Hintergrund ein Plakat vom Kaiser.

3. Kontrollstelle km 208 – Gasthaus Strobl Haslau

Um mich voll auf die Organisation des Brevets kümmern zu können, war ich bereits am Dienstag unterwegs. Drei “56er” Jahrgänge vor der 3. Kontrollstelle beim Gasthaus Stroblwirt. Hermann und Leo waren streckenweise treue Wegbegleiter.
Da hatte es einer eilig! Denke das Gerd hier nur zum Schein die Trinkflasche in der Hand hat und sich mit Sicherheit in der Gaststube ein Bier gegönnt hat, während Konrad seine Sachen sortiert.
Die 3. Kontrollstelle nach 208 km ist geschafft!

4. Kontrollstelle zugleich Labestelle – km 241 am Kronberg

Es war angerichtet! Verena und ich warteten gespannt auf die ersten hungrigen Brevetfahrer.
Während Christian seine Flaschen auffüllte, hatten seine Mitfahrer einen Fototermin mit Verena
Der Schnellzug mit Verena – im Hintergrund der “schnelle Helmut”, der eine Stunde früher startete.
Hier die schnelle Truppe vor der Abfahrt zum Attersee
Andy alleine unterwegs
Steirermans are very good, but not in holywood – sondern beim Brevet am Kronberg.
Eine bereits bewährte Fahrgemeinschaft, die sich auch dankenswerterweise um den verunfallten Mitfahrer und dessen Rad bis zum Eintreffen der Rettung kümmerte.
Auch sie waren schon wetterfest bekleidet, vor ihrer Weiterfahrt von der Labestelle.
Ja, es regnete bereits. Sie hatten sich hier bei der Labestelle umgezogen und einen längeren Aufenthalt vorgezogen. Doch die Regenwolken wurden dichter. Schaut da nicht einer finster, während die anderen lachen? Denke er ahnte Böses!
Günter mit “h”, vergesse es immer wieder auf der Urkunde, mit seinen immerwährenden Begleitern Albrecht und Esther. Ein Brevetneuling in Österreich, Philipp aus Köln gesellte sich zu ihnen.
3 Tiroler und 1 Vorarlberger – jeder hat einen anderen Dialekt . Doch ihre Landeshymne “Tirolerland du bist so schön, so schön, wer weiß ob wir es wiedersehen”, war passend zu den aufziehenden dunklen Wolken und Windböen.

Die 5. Kontrolle war in Bad Ischl und die 6. Kontrollstelle in Stadl Paura.

Hier sind die erfolgreichen Finisher, endlich ist es geschafft. Es war für viele “sauhart”!

Christian und Pierre, die beiden aus dem Salzburger Land und PBP Starter war bereits in der Nacht unterwegs und durften mit einer außerordentlichen Ausnahmegenehmigung starten!
Geduscht und umgezogen – endlich trockene Bekleidung. Alexander, Christian, Franz und Martin!
Patrick mit seiner Finisher Urkunde
eE war schon finster, durch den Verunfallten aufgehalten – sehr kameradschaftlich!
Joe und Berhard, zwei alte Bekannte…..
Na schau, keine Spur einer “Wetterkatastrophe” in den freudigen Finishern Gesichtern erkennbar.
Immer gemeinsam unterwegs, die 3 Tiroler und Alex der Ziehberger.
Österreich und Deutschland vereint – Michael Sch. aus Linz und Lexan S. aus München
Österreich mit Frankreich vereint – Ronald K. und Thomas L. aus Wien, mit Benjamin aus Frankreich (Bildmitte)
Helmut aus Deutschland mit dem St. Florianer Horst und Paul aus dem Mühlviertel
Jeff und Pia und nochmals mit Helmut, Horst und Paul mit ihren Urkunden.
Die Münchner Manja und Lorenz, mit unseren Freunden vom Tria Verein Obertrum, Stefan, Heide, Werner und Gerhard.
Stefan und Doktore Johannes beide aus Wien wurden mit gebührendem Applaus empfangen

Der gemütliche Ausklang im Tennisbuffet

An dieser Stelle vielen Dank an Edith und ihren Helferinnen für die Spaghetti und Bewirtung!!!!!

Scheinbar war der 400er doch nicht so arg, oder ist es die Freude endlich im Trockenen zu sein!
Auch hier zufriedene Finisher!
Alexander erklärte seinen Tiroler Freunden gerade dass es eh super war!
Pias Fingern waren eiskalt, da half ein warmes Fingerbad

http://www.radzwilling.at/radtouren/2019-brevet-400

Bericht und Fotos von Jeff

Fotos Niemöller

Ja, es war ein Härtetest für alle, zumindest in der zweiten Halbzeit. Trotzdem war es erfreulich, dass nur 6 Teilnehmer aufgeben mussten. Somit haben wir insgesamt 68 erfolgreiche Finisher für diesen 400 km Brevet. Ein paar müssen für die PBP Qualifikation noch den zweiten 400 km Brevet Termin am 30. Mai 2019 wahrnehmen. Leider sind ja jetzt schon aus unterschiedlichen Gründen ca 8 vorangemeldete Teilnehmer für PBP auf der Strecke geblieben. Diese können nach Rücksprache mit dem ACP auch nicht durch andere Österreicher ersetzt werden.

Doch nun Kopf nach vor, wir haben bereits am Samstag (18.05.2019)den 600 km Brevet mit vielen Startern. Dass Wetter soll sich schon am Freitag bessern und wir steuern wieder guten Bedingungen mit viel Sonne entgegen, auch wenn es noch nicht zum Baden geeignet sein wird. Unsere Vorbereitungen laufen auf Hochtouren und wir freuen uns auf ein Wiedersehen.

Euer Organisationsteam Edith und Ferdinand!

Finisher mit Homologisierung

Brevetpremiere im Land des Weines

300 und 200 km Brevet in Weiden am See

In Usbekistan, bei unserem Auslandsbrevet Abendteuer machten Enzo und ich Nägel mit Köpfen. Zumindest wurde mal der Termin fixiert und als Start- und Zielort Enzos Bistro in Weiden am See festgelegt. In der Folge wurde langwierig an den Strecken gefeilt, man wollte diese ja genau auf die vorgegebenen Distanzen von 200 bzw 300 km trimmen. Der 200er war gleich mal fertig. Beim 300er schien die erste Version aufgrund der vielen Höhenmeter nicht für alle geeignet. Nach mehreren Streckenänderungen war der 300 km Brevet, versehen mit 4 Kontrollstellen Brevet reif.

Die diversen Wettervorhersagen für das Wochenende, 4. und 5. Mai 2019 waren katastrophal, weshalb es viele Absagen gab. Einen Tag davor wurde das Schlechtwetter, zumindest im Osten Österreichs, etwas abgeschwächt.

300 km Brevet am Samstag, 4. Mai 2019

Um 0700 Uhr gingen wir vor Enzos Bistro an den Start.

Stephan R. mit zwei Liegeradfahrern aus Ungarn
Am Vortag bei der Anreise – ein schöner Regenbogen

Bilder von der 300er Strecke

1. Kontrollstell bei km 78 in Forchtenstein – ein ungarischer Liegeradfahrer
Ein 18 Prozentiger Anstieg zur 2. Kontrollstelle in Redlschlag Cafe Zapfel bei km 137
Csaba und Peter unserer ungarischen Teilnehmer bei der K 3 – A1 Tanke Deutschkreutz km 190

Hier die glücklichen Finisher

Alfred B, Joe P. und Manfred N.
Günther F., Gernot T., Stephan W. und Johannes W..
Die 2 Spezis Horst W. und Karl M.
Die “Hausi Brothers”
Die Doktores Johann und Peter mit dem Exildeutschen Gerd W.
Wenn der Vater mit dem Sohne……Hans und Hans
Die Helden des Burgendland 300er. Kurt K und Johann G., sie starteten als erster um 04:15 und waren 19:05 Stunden im Genuss der schönen Strecke. Insbesondere der nette 18% Anstieg zur 2. Kontrollstelle wurde anerkennend erwähnt.
Da kam noch ein Finisher – Stefan R. ein Brevetsaisonneuling aus Trumau.
Peter und Csaba starteten gemeinsam mit uns und finishten um 0130 Uhr. Mit den Liegeräder war es für sie bedeutend schwierige die Anstiege zu meistern. Glückwunsch den beiden Finishern.

Eigentlich waren die Bedingungen gar nicht so schlecht und so waren auch die Finisher freudig, als sie nach genau 300 km und etwas über 3000 Hm bei Enzos Bistro wieder ankamen. Die einen früher, die anderen später.

Hier noch ein Bericht vom Teilnehmer Gernot Turnowsky

http://www.radzwilling.at/radtouren/2019-brevet-300

Ja, leider bewahrheiteten sich die Prognosen und tatsächlich regnete es am Sonntag. Auch der Wind war stürmisch. Ausnahmsweise durften ein paar Teilnehmer auch am Vortag den 200er in Angriff nehmen. Somit gab es doch 3 Finisher mehr. Bei Schönwetter wären sicher 30 am Start gestanden.

Peter – Johann – Elsa – Georg – die Mutigen vom Sonntag

Dieses Brevetwochenende war zwar beim 300er wider den Wetterprognosen gut besucht, allerdings waren beim 200er erwartungsgemäß dann wenige Finisher. Dennoch werden wir im Jahre 2020 eine Wiederholung im Burgenland wagen, damit auch andere die schönen Routen und vor allem Enzos Gulasch kennenlernen. Wir danken den Teilnehmern die gestartet sind und Gratulieren zum Erfolg.

Wir sehen uns am Wochenende beim 400 km Brevet in Haid wieder. Hoffentlich haben die 90 Starter bessere Aussichten auf Sonnenschein.

Finisher 300 km

Finisher 200 km

Brevetwochenende St. Georgen

200 km Brevet am 27.04.2019

Um 08:00 Uhr starteten 12 Teilnehmer vor dem Gasthaus Kirchenwirt in St. Georgen. Ein Frühaufsteher (Kurt K.) begab sich bereits um 05:30 Uhr auf die Strecke. Dafür konnte einer der Teilnehmer erst um ca. 09:20 Uhr losfahren und er glich somit das Startzeitverhältnis aus. Aus Gründen der Organisationsverschwiegenheitspflicht darf ich auf die Verspätung nicht näher eingehen, gestehe aber, dass es mir auch schon mal bei einem Brevet in Deutschland passierte.

Doch nun zum eigentlichen Thema des 200 km Brevets in St. Georgen im Attergau. Ich darf auch hier in diesem Bericht erwähnen, dass wir beim Kirchenwirt, dem Wirtsehepaar Eva und Fredi, sowie den netten Servicedamen immer herzlich willkommen sind. Es ist nun der dritte 200 km Brevet, den wir mit diesem Startort organisieren.

Leider waren die Wettervorhersagen nicht auf Seite der Organisation, sowie der am Brevet interessierten und auch angemeldeten Teilnehmer. Somit waren lediglich 14 die sich diesen Vorhersagen widersetzten und starteten.

Unter den Startern waren auch zwei weibliche Teilnehmerinnen. Manuela, als ortsansässige, fuhr ihren ersten Brevet – Fiona, aus Passau, finishte im Vorjahr alle 4 Distanzen und wurde 2018 Superrandonneurin. Auch ihr Sohn und Ehemann nahmen am Brevet teil.

Eigentlich waren für mich die Wetterbedingungen anfänglich nicht so tragisch, wie mir aus dem Umfeld vermittelt wurde. Andererseits war ich ja dadurch vom Kopf her auf schlechte Bedingungen eingestellt und mit beheizten Stutzen und Handschuhen gut ausgestattet unterwegs. Ich war sogar darüber enttäuscht, dass es erst nach 50 km etwas zu nieseln begann, denn ich habe mir bereits am Vortag folgendes vorgestellt: Nach mehrfach gehörten Meldungen im Radio – “Bauern bangen wegen der Trockenheit um ihre Ernte!” Somit stellte ich mir vor, ich sei ein Landwirt mit vielen Feldern und bange um meinen Hopfen, Gerste (braucht man ja für das Bier), Erdäpfel ua. Ich wünschte mir daher sehr viel Regen!

2. Kontrollstelle in Kuchl Shell Tankstelle – natürlich a Leberkassemmerl!

Hier ein Auszug aus Kurt K. 177 Bildern, die er bei seiner Fahrt fotografierte

Und hier sind die erfolgreichen 14 Finisher

Beim Kirchenwirt gab es dann verdienterweise Spaghetti.

Da kommt Kurt….

Meist startet Kurt als Erster und kommt als Letzter an. Aber dieses Mal wurde er lediglich Vorletzter Finisher. Herzliche Gratulation!

Dieser Brevet hätte sich mehr Teilnehmer verdient!!!!

Herzliche Gratulation an alle Finisher!

300 km Brevet am 01.05.2019

4 Tage später, am Tag der Arbeit versammelten sich 38 Starter kurz vor 07:00 Uhr vor dem Kirchenwirt in St. Georgen im Attergau. Es war zwar noch nicht frühlingshaftwarm, jedoch die Sonne lachte vom Himmel und sollte im Laufe des Tages auch der Wegbegleiter der Brevetteilnehmer sein.

Die Brevetstrecke führte ja über die Innbrücke bei Oberndorf nach Bayern, vorbei an der 1. Kontrollstelle, km 71, in Teisendorf, über die bekannten Wintersportorte Rupolding und Reit im Winkl wieder zurück in das gelobte Land. Der 2. Zwischenstopp war die Kontrollstelle bei der A1 Tankstelle, km 139,6, vor der Abzweigung nach Waidring und danach vorbei am schönen Pillersee. Schön langsam wurde es für die Bergfahrer spannend, den die Anstiege nach Hochfilzen und zum Hochkönig waren zu meistern. Nach der anstrengenden letzten Bergauffahrt wurden die Brevetler mit einer rasanten schönen Abfahrt nach Bischofshofen belohnt.

Nach der Einkehr bei der 3. Kontrollstelle, auf der Shell-Tankstelle in Kuchl, km 244, war nur mehr das Wiestal mit ein paar lästigen “Schmierern” zu meistern und der Mondsee war bald erreicht. Der moderate Anstieg nach Oberwang war die Belohnung für einen schönen, gelungenen Brevet, der wieder in St. Georgen im Attergau, beim Kirchenwirt, finishte.

Hier sind die erfolgreichen Finsiher! Herzliche Gratulation!!!

Alfred B., Patrick K., Frederik Heidegger (jetzt haben uns die deutschen Freund mal einen schnellen ihres Landes geschickt), Franz Sch., Florian A., Markus F. und Alexander P.
Die “Flotten Fahrer” bei der Nachbesprechung.
Die 2 Freunde aus der Mondseergegend, Harald und Werner, mit Josef dem Mühlviertler und Michael dem Franzosen, der in Salzburg eine Ausbildung macht.
Edith beim Zubereiten der Gulaschsuppe.
4 bereits erfahrene Brevetler – Peter, Reinhard, Wieland und Stephan.
Berhard S. in der Mitte in der Randonneursdress – er feierte am Wochenende seinen Doktortitel
und war mit Günther F. und Markus L. unterwegs.
Stefan S., Rudi P., Ronald K., Karl M., Michael Sch. und Krispin Hable – auch sie hatten Spaß gemeinsam zu fahren.
Professore Helmut war wieder mal alleine unterwegs – auch ein gutes Training für PBP
Esther und Albrecht – 2 PBP Apsiranten aus Piding
Martin Sch. und Andreas G. zwei Brevetneulinge mit Horst W., letztere ebenfalls PBP Aspirant
2 vom Obertrumer Tria-Verein – Herbert B. und Markus G. aus dem Salzburgerland
2 PBP Aspiranten, Werner R. und Gerhard L., aus Obertrum
Wolfgang R., Harlad S. und Walter T., obwohl sie aus dem gleichen Bundeland kommen, haben sie Verständigungsprobleme. Offensichtlich redet man im Stubaital anders als im Zillertal und Landeck. Aber egal – echte Tiroler halt.

Die “Tiroler Buam” bildeten den Brevetabschluss der 37
Finisher. Lediglich ein Teilnehmer gab vorzeitig auf.

Nun geht’s weiter in das Burgenland, wo am Wochenende der 300 km am Samstag und der 200 km Brevet mit Start und Ziel in Weiden am See, bei Enzos Bistro, statt findet.

Najo und der 400er und 600er in Haid ist ja auch greifbar nahe.

Osterhasen 300er am Ostersamstag

Es hatte eigentlich mit dem Ostersamstag nichts am Hut, dass von den Teilnehmern so viele “Osterhasen” auf der 300er Strecke gesichtet wurden, denn die waren auch vorigen Samstag unterwegs und sie werden es vermutlich auch in nächster Zeit sein. Weil halt jedem bewusst war, dass Osterhasensamstag war, wurde Frau und Mann eben speziell auf deren Dasein besonderes Augenmerk gelegt.

Eigentlich sollten nicht die Hasen das Thema dieses kurz gehaltenen Berichtes sein, sondern die 56 Finisher und 4 Finisherinnen, hauptsächlich erwähnt werden, im Vordergrund stehen. All jene die freudig über das herrliche Wetter und ob der schönen Strecke in Haid wieder ankamen, gebührt große Anerkennung.

Um 07:00 Uhr starteten 63 Teilnehmer beim offiziellen 300 km Haupt Brevet mit Labestation in Almünster und Ediths Spaghetti im Ziel.

Schon am Start erfreute man sich des Sonnenscheins………..

3. Kontrolle und Labestelle in Altmünster

Um besser beobachten zu können war der Augenarzt in meiner Begleitung (Doc Augi)
Der Chef stattet dem Oberkontrolleur der privaten Labestelle und Kontrollstelle 3 in Altmünster, einen Überraschungsbesuch ab und spricht hiermit ein Lob für die Bemühungen aus.
Kurt und seine Petra waren sehr bemüht um das leibliche Wohl der Brevetteilnehmer
Endlich hat Stephan eine Ruhepause
Die stürmischen “Neun”, ein flotter Zug.
Hält da etwa “Pantani” ein Ansprache? Oder trifft er die Einteilung wer von den Fünf vorne fährt?
Kurt ein würdiger Kontrolleur und Stempler. Ja Ordnung muss. Wehe es fehlt ein Stempel in der Brevetkarte!
Pia mit Klaus im Vordergrund – vermutlich besprechen sie gerade die Herangehensweise wie sie die folgende, etwas bergauf gehende Großalmstraße bezwingen werden.

An dieser Stelle danke Petra und Kurt für die tolle Unterstützung bei der Labestelle in Altmünster.

Die erfolgreichen Finisher

Der Organisations Arbeitstag wurde lange. Die Ersten kamen bereits um 17:11 Uhr, also nach 10 Stunden und 11 Minuten in Haid an. Auf den letzten Finisher durften wir bis 23.30 Uhr warten.

Markus F. – Franz Sch. – Alexander P. – Florian A.
kniend: Peter K. – Joe P. – Stephan W. – Christian G. –
stehend: Wieland Sch., Markus F., Siegi O., Reinhard K., Patrick K., Stephan S.
Mario der schnelle Blitz aus Bad Schallerbach
Erwin K. – Christian S. – J. Starlinger – Thomas D.
Johannes Weixelbraun der ewige Einzelkämpfer
Pia in Begleitung von 9 weiteren Finishern – vorne Alexander B. – Paul V. – Pia G. – Edi C. – Josef H. hinten: Simon H. – Manfred F. – Klaus G. – Andreas St. – Lexan Süß
Harald F. – Esther B. – Albrecht Z.
Womöglich eine neue Freundschaft zwischen Linz und Graz – Michael Sch. und Roland Sch.
Werner Sch. – Jürgen P. – Manfred P. – Helmut W.
Die 2 Salzburger – auch sie wollen Paris – Brest – Paris fahren (Pierre K. und Christian R.)
Die Vier aus Mannersdorf und Umgebung (Gerhard A. – Hannes P. – Helmut H. – Andrzej T.)
Die Supertruppe mit 2 “Hasen” – Manja und Heidelinde – gemeinsam mit Lorenz – Wigbert – Stephan und dem Veteranen Johann.
Alle waren bereits längst am Heimweg als Marcus aus München um 2330 Uhr in der Halle eintrat. Gott sei Dank, man machte sich Sorgen um ihm. Trotz seiner zahlreichen Probleme freute er sich sehr darüber die Prüfung bestand zu haben. Somit hat auch er bereits 2 Grundsteine mit dem 200er und 300er für die Quali zu Paris – Brest – Paris gelegt.

Gratulation allen Finishern/innen!!!!

Auch Josef “Jeff” Heusserer, ein flotter Radler und fleißiger Fotograf, hat einen ausführlichen Bericht verfasst


So das wars, ein schöner, langer Tag mit vielen freudigen Teilnehmern.

Am 27. April starten wir um 0800 Uhr den 200 km Brevet und am 1. Mai 2019 den 300 km Brevet (0700 Uhr) beim Kirchenwirt in St. Georgen im Attergau.