106 Starter, darunter 9 weibliche Teilnehmer, fanden sich früh morgens bei der Sporthalle der Mittelschule in Haid/Ansfelden, Oberösterreich, ein.
Unterschiedliche Startzeiten, damit nicht allzugroße Gruppen enstanden, waren vorgegeben.
Bereits um 07:00 Uhr fuhren die ersten 10 Teilnehmer los.
Zur Wetterlage ist einfach und schlicht zu sagen, ein besseres Wetter zum Saisonstart seit dem Jahre 2006, als der erste 200 km Brevet in Haid gestartet wurde, gab es noch nie.
Ich erinnere mich noch bestens an 200er Brevets mit Temperaturen um die Null Grad, Schneefall, Graupelschauer und sonstige miese Bedingungen ,die Apostel Paulus (er soll ja angeblich der Wettergott sein) bescherrte.
Die zu erwartenden hohen Temperaturen, Sonnenschein und blauer Himmel, motivierten viele an diesem Brevet teil zu nehmen. Die 100 Teilnehmergrenze wurde geknackt und somit auch das Starterlimit erfüllt.
Auffällig ist, dass in diesem sehr viele sogenannte „Brevetneulinge“ eine Anmeldung wagen und, sich der Prüfung, diesen schönen 200er Brevet zu meistern, stellten.
Ich habe jetzt wieder die Großalmstraße in Richtung des Attersees, wie bei früheren Brevets, eingeplant, aber auch ab Weißkirchen, km 11, die Strecke bis Steinerkirchen, km 31 umgeplant.
Weitere Vorinformationen zu diesem 200km Brevet auf unserer Homepage
Vorerst gleich mal den Link zu allen Fotos (Danke Gerald Minichhofer), die Fotos sind auf Dropbox – bitte bald mal runterladen bevor der Link verblasst.
Um 07:00 Uhr die ersten 10 Starter:
Es ging dann Schlag auf Schlag mit mehreren kleineren Gruppen ab 07:30 Uhr
Um 08:00 Uhr erfolgte dann der Hauptstart
Für 08:15 Uhr Startzeit verblieben nur mehr 4 Teilnehmer
Und da haben wir noch 3 Nachzügler, die erst um 08:30 Uhr losfuhren
Auf gehts Richtung Attersee – am Kronberg bei km 119 ist die erste Kontrollstelle beim Feuerwehrdepot.
Hier werden die Teilnehmer/innen von Halina, Hermann und Harald erwartet und mit Suppe, belegten Broten, Kuchen und Cola bedient.
Die Labestelle ist bereits vorbereitet:
Um 11.30 Uhr waren bereits 4 Teilnehmer, die um 07:00 Uhr starteten, bei der Kontrollstelle am Kronberg – km 119. Denke, ab spätestestes 14:30 Uhr werden die ersten wieder in Haid eintreffen, wo die Sphagetti auf sie warten!!!!!
Zielankünfte
Nicht einmal 7 Stunden benötigten die ersten 4 von der 7 Uhr Startgruppe
Etwas schneller waren die „Flotten“ der 08:00 Uhr Gruppe, die mit 10 Mann hoch nach 6 Stunden und 10 Minuten in Haid im Ziel eintrafen.
20 Minuten später traf die nächste 6er Gruppe ein.
Bald darauf stellten sich die nächsten dem Zielfoto.
Dann ging es Schlag auf Schlag und im Foyer der Sporthalle herrschte bei der Spaghettiausgabe Hochbetrieb.
Nun waren sie endlich im Ziel, die beiden letzten jungen Mädels aus Passau. Gegen 20:00 Uhr trafen sie ein. Unser Arbeitstag bei der Sporthalle endete um 20:35 Uhr.
Es war ein erfolgreicher 200km Brevet, der unfallfrei verlief und wie zu Beginn des Berichtes erwähnt, der Wettergott war sehr gnädig und hat uns extra für diesen 6.4.2024 ein Traumtagerl gewidmet.
mir kommt vor als hätte ich die Weihnachts- und Neujahrswünsche für 2023 erst vor einem Monat geschrieben, doch tatsächlich ist wiederum ein Jahr vergangen. Morgen ist das Weihnachtsfest und das neue Jahr 2024 lässt auch nicht mehr lange auf sich warten.
Das Brevetjahr 2023 war organisatorisch sehr aufwendig, intensiv und anstrengend. Doch nicht nur aus organisatorischer Sicht sondern auch für viele der Teilnehmer die aus Nah und Fern unseren Startort aufsuchten.
Das Highlight dieses Jahres war Paris-Brest-Paris mit zahlreichen österreichischen Teilnehmern.
Die jeweiligen Homologationsnummern zu den einzelnen Brevets findet ihr bei den Starterlisten auf unserer Homepage.
Irgendwann mal werden wir auch die Berichte und Starterlisten der alten Homepage wieder herstellen.
Aber bevor ich euch über die Neuigkeiten für das Jahr 2024 informiere, möchten Edith und ich euch allen
Frohe Weihnachten
und ein gutes Neues Jahr 2024
wünschen.
Für 2024
sind die Termine bereits seit Oktober auf unserer Homepage, die Starterlisten bereits verlinkt. Einige haben sich bereits angemeldet. Es sind wieder mehrere Neulinge darunter.
Wie bereits angekündigt steht der Startort (Fussl-Tennishalle) nicht mehr zur Verfügung (außer der Abriss des bestehenden Gebäudes verzögert sich noch).
Über den tatsächlichen Startort ,der vorhin nicht angeführten Brevets in Haid, wird nach Abklärung der Lage, dieser zeitgereicht bei den jeweiligen Brevets vermerkt.
Nachdem der Superrandonnee, bei uns Aufi muß i , nicht mehr für den Randonneur 10000 Bedingung ist bzw gewertet wird, muss man anstatt dessen einen 600 km Brevet mit mehr als 8.000 Hm zu einem fixen Termin absolvieren.
Bereits 2023 haben 18 Teilnehmer diesen schwierigen aber schönen 600 km Brevet gefinisht. Schwierig deshalb, weil nur 40 Stunden zur Verfügung stehen.
Auf der Homepage wurde jetzt die Anmeldung von den Starterliste getrennt, somit sollten sich jetzt die Anfragen, die Anmeldung nicht zu finden, erübrigen.
Immer nach einem Paris-Brest-Paris Jahr wird eine neue Serie der schönen Medaillen aufgelegt. Bei der Brevetanmeldung bitte ankreuzen wer eine erwerben möchte.
Betreffend Randonneursbekleidung ersuche ich um vorzeitige Bestellungen und darf nochmals an die neuen Randonneurscaps erinnen.
Wir haben jetzt somit wieder mehrere 200er und 300 km Brevets, sowie 2 x 400 km und 2 x 600 km im Programm.
All jene die sich in unserem Mailverteiler befinden, erhalten spätestens 2 Tage vor einem Brevet ein Mail über die letzten Details. Sollte dies nicht der Fall sein, bitte um Rückmeldung. Bitte auch um Mitteilung wenn ich jemanden aus diesem Verteiler heraus nehmen soll.
Ich möchte euch jetzt nicht mit zu vielen Neuigkeiten belasten, sonst vergesst ihr noch auf die Weihnachtsgeschenke und das Training für die Brevets.
Edith und ich freuen uns auf ein Wiedersehen bei den einem oder anderen Brevets.
Mir ist völlig klar, dass meine Teilnehmer wissen, dass es für Eigenschaftswörter Steigerungsstufen gibt. Ich will euch hier jetzt auch nicht belehren, sondern einfach vermitteln, dass für diesen bereits obligatorisch gewordenen, 200 km Abschlussbrevet mit der Abendveranstaltung, die Steigerungsstufe “ Am Schönsten !“ zutrifft.
Diese 3. Steigerungsstufe inkludiert, das traumhafte Wetter, die wunderschöne Strecke, durch den nördlichen Teil Oberösterreichs (Mühlviertel benannt), sowie die Rundumversorgung der Teilnehmer mit Startfotos, Labestelle bei der Feuerwehr Schenkenfelden, Zielfoto, Spaghetti und Kuchen, sowie den Vortrag meiner Wenigkeit mit einem Jahresrückblick und Vorschau auf die Brevetsaison 2024. Natürlich stand die Abendveranstaltung im Blickpunkt der Ehrung von Superrandonneuren und Paris-Brest-Paris Finishern.
Nun, aber der Reihe nach!
Am 2. September 2023 starteten zwischen 07:45 und 08:30 Uhr, 64 Teilnehmer den Mühlviertler Abschlussbrevet.
Erst am Dienstag, also 5 Tage davor, wurde der Start- und Zielort von der Fussl-Tennishalle zur Sporthalle der Mittelschule in Haid, verlegt. Somit konnte sowohl der sportliche Teil mit der Abendveranstaltung kompensiert werden und es war daher kein aufwendiger Ortswechsel notwendig.
Ja, die 3. Steigerungsstufe von „Schön“ wurde ja bereits angeführt. Der Start für die ersten um 07:45 vermittelt euch den Sonnenschein.
Ausgabe der Brevetkarten vor dem Start
Die ersten sieben Fahrer
Franz Scharler, Berta Gufler, Alexander Pillinger und Markus Fiedler machten mich zum Mittelpunkt ihres Fotos.
Der Startblock um 08:00 Uhr
Diese 3 waren schon ungeduldig und starteten vor dem 2. Starblock
A Ruhe ist, jetzt spreche ich………………………….
Die Startgruppe um 08:30 Uhr
Da kommen noch zwei Nachzügler (Maik und Fred)
Und los gehts auf die 200 km Piste
Die Strecke:
Ab 2024 wird sie folgend geändert. Da wir in Walding bei km 156 künftig rechts Richtung Aschach abbiegen und nicht mehr die Bundestraße Richtung Ottensheim und dann den faden Donauradweg flussaufwärts nach Aschach fahren, musste ich die fehlenden 8 km gleich nach dem Start einbauen. Wir fahren nach dem Start dann nach Ansfelden und durch den Florianer Wald. Beim Kreisverkehr vor St. Florian dann links Richtung Ebelsberg.
Die Kontrollstellen:
K 1 – km 66,0- St. Leonhart, 2021 neu – Gästehaus Weitblick, ca. 150 Meter nach Ortstafel rechts
K2 – km 104,5 – Schenkenfelden – Feuerwehrhaus – hier war die obligatorische Labestelle.
K3 – km 170,6-Brandstatt – Gasthaus Dipplinger am Donauradweg
Weitere Anmerkungen zu den Kontrollstellen:
Viele „Ahnungslose der Brevet Szene“ betiteln die Kontrollstellen als Checkpoints. Weils sie dieses englische Wort von anderen Rennen kennen, wo die Teilnehmer den jeweiligen Organisatoren eines Rennens, eine Mitteilung in unterschiedlichen Formen machen müssen, dass sie einen bestimmten Ort passiert haben. Ich verwehre gegen diesen Ausdruck, denn bei uns heißt es nach wie vor „Kontrollstelle“ oder „Kontrollpunkt“. Auch bei Paris-Brest-Paris wurden alle 13 Kontrollstellen und die 2 Geheimkontrollen in englischer Sprache mit „control“ übersetzt. Genauso wie sich unser „Hansi Burli“ (Hans Krankl) gegen die „BOX“ verwehrt. Seit einiger Zeit wird der „16er oder auch Strafraum“ so benannt. Möglicherweise entsteht jetzt der Eindruck, dass ich ein Verweigerer von neuen Worterfindungen sei, aber warum muss man immer wieder das Radl neu erfinden und Bewährtes abschaffen.
So, dass musste ich jetzt unbedingt anbringen, den Edith alleine interessiert es nicht, wenn ich ihr sage, dass schon wieder in irgendeinem Bericht oder einer Internet Medienseite steht, er habe den Checkpoint erreicht. 😊
Nun genug meines Geschwätzes, wir befinden sich ja bereits auf der 200 km Strecke.
Zuerst ging es in Richtung Linz Ebelsberg und den Traunradweg Richtung Abwinden, wo wir bei km 20 über die Donaubrücke fuhren und schon war man im Mühlviertel, also nördlich der Donau und nordöstlich von Linz.
Der Traun entlang
Die erste Kontrollstelle – danke Herr Scheuchenpflug, dass wir hier immer wieder das Gästehaus Weitblick als Kontrolle nutzen dürfen und Du uns am Vortag einen Kontrollstempel hinstellst.
Ja, 800 Höhenmeter und 66km sind abgehakt, mit dem Stempel auf der Brevetkarte bereichert, geht es mal kurz rasend bergab, bis der nächste „Schmierer“ kommt, auch 3-4 weitere werden bis Freistadt folgen.
Solches Wetter würden wir uns bei allen Brevets wünschen!
Die Höhenmeter summieren sich und in Freistadt bei km 90 hat man bereits weit über 1000 Hm angesammelt. Doch dann kommen noch 3 nette Hügerln, vor allem der Tischberg hat es vielen angetan und so mancher macht zwischen drinn oder davor, vor den letzten Hm zum Tischberg eine Rast.
Der Tischberg ist geschafft und wir kommen zur verdienten Labestelle in Schenkenfelden, bei km 105, 1400 Höhenmeter sind absolviert.
2. Kontrollstelle in Schenkenfelden
Herzlichen Dank der Feuerwehr Schenkenfelden, Kdt. Ganhör, dass wir jetzt alle Jahre wieder, dieses an der Strecke gelegene Feuerwehrhaus als Labestelle nutzen dürfen.
Edith und ich haben unseren FIAT Talento mit allen dafür notwendigen Utensilien befüllt und an das Versorgungsteam
Harald SCHOGER – Carmen ULRICH -und Gerald MINICHBERGER übergeben.
Herzlichen Dank meinen 3 Helfern.
Im Feuerwehrdepot wurde angerichtet.
Es gab heiße Suppe, belegte Brote mit Wurst oder Kräuteraufstrich, Verdünnungssaft, Cola und Kuchen.
Da wird doch nicht schon einer müde sein?????
Auch Outdoor genoss man die Rast
Der folgende Absatz ist dem Georg gewidmet!
Für einen besonders abgekämpften Teilnehmer war es die Rettung in seiner Not. Sein Neo-Schwiegervater Hermann L., seines Zeichens 2-facher Superrandonneur, meinte für Georg genüge eine einzige Vorbereitsungsfahrt, um den den 200 km Brevet zu schaffen. Georg hatte sagenhafte 40 km im Jahr 2023 vor dem Brevet hinter sich gebracht.
Es gab dann ab der Labstelle in Richtung Rottenegg ca. 700 Höhenmeter zu meistern. Weiter ging es über Walding – Ottensheim und der Donau stromaufwärts nach Aschach – über die Donaubrücke und am rechten Donauufer in Fahrtrichtung Linz. Aber vorerst war die Einkehr beim Gasthaus Dieplinger geboten, um sich den 3. Kontrollstempel abzuholen.
Der eine oder andere, um es zu gendern, die eine und die andere (ach, klingt das umständlich) machten hier ebenfalls eine Pause. 170 km sind erledigt.
Nun war es nur mehr eine „gmahte Wiesn“ nach Haid zum Zielort
Die ersten Finisher vom Mühlviertler Brevet
Edith und Sabine haben bereits die Spaghetti für die Brevetfinisher vorbereitet. Den beiden fleißigen Bienen sei dafür aber auch für die Bedienung im Laufe des Abends gedankt. Ebenfalls danke Meinhart Frieser, für das Zubereiten des Suggos und Einkochen der Nudeln.
Nun war es etwa stressig, alle anwesenden PBP Finisher und alle anwesenden Superrandonneure, die PBP nicht finishsten oder daran teilnahmen, zum Fototermin zu versammeln. Der eine war am Klo, der andere unter Dusche, einer versteckte sich beim Spaghettiessen, wiederum ein andere kam überhaupt erst eine Stunde später. Vermutlich hatte er ein geheimes Date.
Doch endlich hatte ich sie beisammen. Zuerst das Foto mit den anwesenden PBP Finishern 2023.
Hier sind sie die Superrandonneur mit der einzigen Superrandonneurin 2023, sowie meiner Wenigkeit.
Die Abendveranstaltung
Nach der anstrengenden Fotomalerei, versammelten sich die Teilnehmer mit ein paar Gästen im Foyer der Sporthalle und ich durfte mit meinem Vortrag in Form einer Powerpoint beginnen.
Heute morgen, um 06:00 Uhr war der offizielle Start zum Kärntner 600er in Haid/Ansfelden. 24 Starter befinden sich auf der Strecke, einige starteten schon etwas früher.
Bereits um 05:00 Uhr starteten Manuel Rigo und Thomas Langmaier mit Sabine Pfarl, der einzigen Dame im Brevet Bewerb. Auch Sabine und Thomas werden mit Sicherheit finishen und somit zum Superrandonneur/neuse 2023 avancieren.
Teil 1 – Haid – Ottmanach/Pirk km 260 Teil 2 – Ottmanach/Pirk – Haid
Der Sölkpass ist das Highlight vom Teil 1
Die Burg Hochosterwitz, an der die Teilnehmer hautnah vorbeistreifen, bildet das Fotomotiv für die Urkunden der erfolgreichen Finisher.
Bei km 260, in Ottmanach/Pirk, erwarten wir bei Marina und Robert, die Starter bei der Labestation. Hier gibt es Spaghetti für alle.
Jakob Wagenhofer und Werner Finger, waren vermutlich zu schnell unterwegs, sodass sie die Aufnahme der kostbaren Spaghetti verweigerten.
Die drei 5 Uhr Starter kam fast gleich mit den beiden ersten bei der Labestelle an. Mit am Bild unsere braven Helfer, Marina-Robert-Edith
Und wieder mal 6 in unserem schönen österreichischen Randonneurstrikot.
Stephanus Baumgartner-Robert Janisch-Rene Weichselbaum-Markus Leitgeb-Christoph Baischer-Paul Vogtenhuber
Ivica Rados in Vorbereitung zur Weiterfahrt
Nach 2000 Uhr verließen die letzten 3 die Labestation
Klaus Rinner – (Robert Jung) – Tomislav Mesic – Thomas Zimmermann
Die erfolgreichen Finisher
Robert Janisch – Christoph Baischer – Paul Vogtenhuber
Sie zogen schlaflos durch die Nacht!
Auch Markus Friedrich zog es vor, die kalte Nachtluft am Körper zu spüren.
Ivica Rados war auch schlaflos unterwegs
Markus Leitgeb – Rene Weichselbaum – Stephanus Baumgartner, Die drei verbrachten ein paar Stunden im M-Rast in Zeltweg
Maik Reichardt- er hat immer seine Schlafmatte dabei und nützt gerne Haltestellenhäuschen
Werner Finger und Jakob Wagenhofer
Manuel Rigo – Sabine Pfarl – Thomas Langmaier
Michael Krejca
Thomas Zimmermann + Tomislav Mesic
Dietmar Pasqualini + Roland Weber
Rudolf Steinkogler, demnächst wird auch er mit der rot-weiß-roten Randonneursdress unterwegs sein und auch bei PBP am Start sein.
Auch Klaus Rinner hat es noch als letzter und zeitgerecht nach einem Reifenschaden geschafft. Paris wartet auf dich.
Obwohl nicht aller bei PBP an den Start gehen werden, haben wir 2023 eine rekordverdächtige Anzahl an Superrandonneuren. Insgesamt sind es 61 Starter die in Österreich die dazu notwendig, erfolgreich gefinishten Brevet in der Tasche haben. 3 davon sind einen Brevet im Ausland gefahren.
Es war einmal aus organisatorischer Sicht ein aufwendiges Brevetjahr, welches eigentlich noch nicht abgeschlossen ist. Sagen wir mal wir machen Sommerpause und starten frisch und munter den 200 km Abschlussbrevet am 2. September 2023. All zu viele sind da ja noch nicht angemeldet. Also ran an die Tasten und die Abmeldung losschicken.
Wir werden voraussichtlich zum letzten Mal bei der Fussl-Tennishalle starten. Seit dem Jahre 2006 haben wir dort die Brevets organisiert. Viele unserer Dauerbrenner, in der Teilnehmerstatistik auf unserer Homepage seht ihr ja wer die sind, kannten bereits den Hausbrauch an diesem sehr optimalen Startort. Wehmütig blicken wir auf die Annehmlichkeiten, die uns das Gebäude bot (Benützung der Räumlichkeiten, Küche, Duschen, Parkplätze), zurück.
Betreffend eines neuen Startort habe ich bereits eine Option, die sich ebenfalls in Haid befindet. Näheres dazu bei der Abendveranstaltung im Rathaussaal in Haid.
Also am 2. September 2023, werden wir zum letzten Mal bei der Fussl Tennishalle starten und die Abendveranstaltung ab 1930 Uhr in den Rathaussaal in Haid, beim Stadtamt neben dem Lokal Korfu, organisieren.
Bis dahin wünsche ich euch einen erholsamen Urlaub. Viele von euch sehe ich ja spätestens beim Fototermin in Rambouillet in Frankreich vor dem Start von Paris-Brest-Paris.
Anmerkung zu PBP, ich werde mich jetzt nicht mehr sonderlich bemühen jeden einzelnen nochmals zu ersuchen, seine Startzeit mir mitzuteilen, bzw Foto zu ergänzen. Nehme halt dann an, dass eben keine Interesse besteht auf unserer Homepage als Starter aufzuscheinen. Und wer dann wieder 1 Woche vor PBP drauf kommt ein Trikot oder sonstiges zu benötigen, der hat dann eben Pech gehabt, wenn keines in seiner Größe lagernd habe.
Nochmals herzliche Gratulation allen Brevetfinishern, Superrandonneuren und PBP Qualifikanten
Für eine besondere Auszeichnung, nämlich dem Randonneur 10000, wurde eine neue Herausforderung ins Leben gerufen. War es früher der 600 km Brevet mit mehr als 10000 Höhenmeter (Superrandonee), aber dafür 60 Stunden Zeit, wurde dieser jetzt durch den 600er mit mehr als 8000 Hm ersetzt. Allerdings hat man dafür nur 40 Stunden Zeit und wird auch als normaler 600 km Brevet gewertet bzw. homologisiert. Leider wird nun wohl der Superrandonee, in Österreich nannten wir ihn „Aufi mussi i“ wohl nicht mehr so begehrt sein. Danke an Sophie Matter, dass sie jahrelang den Superrandonee betreut hat. Auch danke an Thomas Stindl für die Planung der Strecke mit 13000 Höhenmeter und auch Betreuung der Teilnehmer mit Startort in Graz.
Es war gar nicht so einfach, mit Start in Haid/Ansfelden eine 600er Strecke mit mehr als 8000 Hm zu planen. Es kam schlussendlich folgende Strecke, die dann vom ACP genehmigt wurde, raus.
18 Teilnehmer haben sich vorgenommen diesen schwierigen Brevet zu bewältigen.
Der offizielle Start war am 10. Juni 2023 um 05:00 Uhr.
Wo bleiben die Steiermärker, Vorarlberger und Kärntner. Bringen sie den nötigen Mut nicht auf, sich auf die Piste zu wagen?
Foto der Starter – 2 Teilnehmer gingen bereits auf die Strecke bevor der Hahn das erstmal krähte!
Das Zeitlimit beträgt 40 Stunden – 4 Starter haben vor ohne zu schlafen durch zu fahren.
In der Nähe von Pöllau wurde die Truppe von Enzo erwartet!!!!!
Die Finisher
Um 06:50 Uhr durfte ich Franz Scharler und Alexander Pillinger am Zielort, Haid Fussl-Tennishalle erwarten. Sie waren die ganze Nacht unterwegs und ihre Brutto Fahrzeit betrug 25:50 Uhr. In Anbetracht des nächtlichen Nebels, der so manche Abfahrt erschwerte und teilweise Nieselregen, eine tolle Zeit. Genau diese Bedingungen hatten wir so manches Mal in der Nacht bei PBP. Jedenfalls sind die zwei jetzt darauf eingestellt.
Maik Reichardt und Rudolf Steinbichler. Sie erreichten das Ziel um 13:45 Uhr.
Stephan Wöckinger – Peter Kneidinger – Ronald Kahr – Johannes Pilz – Wieland Schwinger – Reinhard Kumpfhuber – Alexander Eder
Sie nächtigten in Mönichkirchen, bei km 360.
Helmut Gfrerer Andreas Luef
Nikolaus Mellauner und Gregor Stratil-Sauer
Gerhard Lindner und Andrzej Torbicz
Gott sei Dank sind alle unfallfrei im Ziel angekommen. Gerhard und Andrzej haben trotz großer technischer Probleme, die Sollzeit um 15 Minuten unterschritten. Gerhards Freilauf wollte in Wildalpen nicht mehr. Nach mehrstündigen Reparaturaufenthalten konnten sie die Fahrt fortsetzen. Allerdings wurde aus diesem Grunde nichts aus einer längeren Schlafpause.
In kameradschaftlicher Zusammenarbeit schafften es die beiden bis Gußwerk, wobei sich Gerhard, dessen Freilauf kaputt war, immer wieder bei Andrzej anhängte bzw. von ihm geschoben werden musste.
Insgesamt haben 17 Teilnehmer in der erforderlichen Zeit gefinisht. Leider musste Rainer Prosenz in Gloggnitz aufgeben.
Die Liste der Superrandonneure 2023, aber auch der erfolgreichen PBP Qualifikanten, hat nun Zuwachs bekommen. Nächste Woche, Samstag, 17.6., haben wir dann den letzten 600 km Brevet, der uns nach Kärnten führt. Somit endet die Brevetsaison vorläufig bis zum 200 km Abschlussbrevet am 2. September 2023. Viele von uns sehen sich ja bei Paris – Brest – Paris im August.
Nachtrag am 15.6.
Ich war lange am Überlegen, mir diesen schwierigen Brevet anzutun. Am Tag des offiziellen Startes war es ohnehin nicht möglich, den beides geht nicht (Organisieren und selber fahren). Meine körperliche Fitness sprach sich ohnehin dagegen aus, doch mein Kopf war andauernd am rebellieren, denn im Hinterkopf war das Erreichen der Randonneur 10000 Auszeichnung verankert. Was mich aber zusätzlich bestärkte, war die Aussage eines Brevetfreundes, der zu mir sagte:“ Du schaffst das nie!“ Er meinte damit die vielen Hm in der Zeit von unter 40 Stunden.
Nachdem ich nun am Dienstag, den 13.6. um 04:00 gestartet bin und am nächsten Tag erfolgreich gefinisht habe, kann ich die Leistung der 17 Finisher noch besser einschätzen. Der 600er mit 8.400 Hm, soviel zeigte mein eigensinniger Garmin an, ist kein Honiglecken und ich ziehe den Hut vor euch allen und freue mich natürlich auch selber, diesen außergewöhnlichen Brevet geschafft zu haben.
Ich hatte am ersten Tag nicht nur mit den vielen Höhenmetern, sondern auch mit Gegenwind zu kämpfen und kam erst um 01:30 Uhr in meinem am Vortag gebuchten Quartier in Aspang-Markt, Lichtis Appartment (eine sehr empfehlenswerte Unterkunft) an. 370 km waren erledigt, der Körper auch. Nach einer kurzen Nacht fuhr ich wieder um 05:30 Uhr weiter. Ich fühlte mich früh Morgens überraschend gut und war fest davon überzeugt, die restlichen 270 km bis 20:00 Uhr abends zu schaffen. Aber was soll ich euch jetzt langweilen und alles niederschreiben, welche Highlight es auf dieser Strecke gibt, denn all jene die am Wochenende gefahren sind wissen es eh und wer neugierig ist, soll nächstes Jahr selber fahren.
Schlussendlich kam ich um 19:15 Uhr, also nach 39:15 Stunden Brutto Gesamtzeit bei der Tennishalle an, musste aber noch einige Runden durch das Lager Haid ziehen, weil mein Garmin mehrmalige Aussetzer hatte (hatte 1 Stunde Regen) und 3 km fehlten, so kam ich auf genau 600 km. Vermutlich waren es 5 km mehr.
Nun doch noch ein paar Worte zum Abschluß
Ich glaube, es ist mit der Planung des 600er Brevet für den Rando10000, eine gute und abwechslungsreiche Mischung zwischen schöner Landschaft, verkehrsarmen Straßen und vielen Höhenmetern (bei mir waren es 8400 Hm), verteilt auf zahlreiche Hügeln und kleinere Berge, gelungen. Für die meisten von uns, die alle Brevetstrecken kennen, waren neu geplante Abschnitte völlig unbekannt. Ja und richtig, nach dem Gscheid, welches ich ebenfalls schon das Xtemal gefahren bin und wieder musste ich 2 x absteigen und kurz schieben, bog die Strecke rechts ab, wo mich dann bergauf der Regen ein zweites Mal erwischte, war auch für mich Neuland. Völlig überrascht war ich von der langen Abfahrt (vorher ging es 400 Hm mühsam bergauf) durch Puchenstuben bis St. Anton an der Jeßnitz Richtung Scheibbs. Die unzähligen Hügel danach bis Haag und folglich auch bis Ernsthofen. Im Gegensatz zum Vortag hatte ich Rückenwind und die Nähe des Zieles in Haid brachte extra Schub an Kraft und Motivation. Jedenfalls bin froh, dass ich diesen Brevet ebenfalls gefahren bin und somit die außergewöhnliche Leistung der Finisher vom Wochenende besser beurteilen kann. Respekt meine Herren.
Über Thema Garmin könnte ich hier einiges an Negativen verbreiten (mein 1040 Solar hat Fehlfunktion mit der Geschwindigkeitsmessung und wurde nun von meinem Händler eingeschickt. Mein 1030 Plus, schaltet sich plötzlich wieder ein, obwohl auf Stopp gedruckt…..) und die Aufzeichnung meiner Fahrt vom 2. Tag ist im Nirvana. Obwohl im Garmin Protokoll 600 km, gleichfalls auf Garmin Connect gespeichert sind, hat es auf Strava nur die 370 km gespeichert. Eigenartig ist aber, dass es die 8400 Hm von der Gesamtstrecke gespeichert hat. Mein Spezi hat mir schon geschrieben, Wahnsinnsleitung 370 km mit 8400 Hm.
Nun hat sich der Garmin Support betreffend meines Garmin 1040 Solar doch noch tel. bei mir gemeldet, da der bisherige Schriftverkehr meines Erachtens „fürn Hugo“ war und diesen nun doch meinem Händler zurückgeschickt habe. Was der Fehler betreffend der Geschwindigkeitsanzeige war wird wohl nicht mehr eruierbar sein, weil das Gerät nun hoffentlich ausgetauscht und der Fehler dadurch nicht analysiert werden wird. Nach 1stündigen Gespräch wurde auch die fehlende Aufzeichnung betreffend meiner Fahrt besprochen. Auch hier ist unerklärlich, warum die Daten aber meiner Fahrt von Aspang Markt nach Haid nicht vorhanden sind, jedoch die km und Höhenmeter zumindest am 1030er Plus als auch bei Garmin Connect stimmen. Abgesehen von 2-3 km wo er sich im Regen mal ausgeschaltet (ich sage halt gesponnen hat). Auf Strava hat es nur die 370 km übernommen jedoch rätselhafterweise die 8400 Höhenmeter von den gesamten 600 km. Alles unerklärlich. Schlussendlich wurde mir auch vermittelt, dass die Navigationsgeräte nicht gebaut wurden um lange Strecke aufzuzeichnen. Andererseits hatte ich mit dem 1040er Solar beim 1.400 km Brevet in Rumänien kein Problem. Er zeichnete lückenlos auf. Wobei mein Begleiter Robert Janisch seinen 1030er damals glaube ich 2 oder 3 mal neu starten musste.
Ja, man wird abhängig von den Aufzeichnungen und dann bitter enttäuscht, wenn das alles nicht nachhaltig vorhanden ist und sich ein Teil der Strecke in Nirvana befindet. Früher hast halt die gefahrenen Km und Hm, in eine Exelliste eingetragen oder handschriftlich in einem Notizbuch geschrieben. Aber ich kann mich auch erinnern, dass Edith irrtümlich diese Aufzeichnungen entsorgte. Somit dann auch egal. Mir ist ohnehin nie fad und ich schaue in bereits abgeschlossenen Fahrten eher nicht nach. Im Kopf ist ja ohnehin alles abgespeichert, was man erlebt hat.
Stand 20. Juni 2023 – hier sind nur in Österreich mindestens 3 gefahrene Brevets berücksichtig.
AIGNER Friedrich 2020 Hollabrunn NÖ 200 15.4. 895754 AIGNER Friedrich 2020 Hollabrunn NÖ 300 29.4. 310142 AIGNER Friedrich 2200 Hollabrunn NÖ 400 25.5. 200772 AIGNER Friedrich 2200 Hollabrunn NÖ 600 20.5. 151609
BAISCHER Christoph 5280 Braunau OÖ 200 25.3. 883779 BAISCHER Christoph 5280 Braunau OÖ 300 29.4. 310143 BAISCHER Christoph 5280 Braunau OÖ 400 18.5. 199816 BAISCHER Christoph 5280 Braunau OÖ 600 17.6. 157091
BAUMGARTNER Stephanus 84375 Kirchdorf DE 200 25.3. 883780 BAUMGARTNER Stephanus 84375 Kirchdorf DE 200 07.4. 835625 BAUMGARTNER Stephanus 84375 Kirchdorf DE 300 29.4. 310144 BAUMGARTNER Stephanus 84375 Kirchdorf DE 400 18.5. 199817 BAUMGARTNER Stephanus 84375 Kirchdorf DE 600 17.6. 157092
BEHMANN Mathias 6405 Pfaffenhofen T 200 01.4. 891551 BEHMANN Mathias 6405 Pfaffenhofen T 300 29.4. 310145 BEHMANN Mathias 6405 Pfaffenhofen T 400 05.5. 200773 BEHMANN Mathias 6405 Pfaffenhofen T 600 20.5. 151610
BURESCH Josef 2202 Enzersfeld NÖ 200 01.4. 891553 BURESCH Josef 2202 Enzersfeld NÖ 300 29.4. 310147 BURESCH Josef 2202 Enzersfeld NÖ 400 18.5. 199819 BURESCH Josef 2202 Enzersfeld NÖ 600 20.5. 151611
DASTL Mario 4222 Luftenberg OÖ 200 01.4. 891554 DASTL Mario 4222 Luftenberg OÖ 300 29.4. 310148 DASTL Mario 4222 Luftenberg OÖ 400 18.5. 199820 DASTL Mario 4222 Luftenberg OÖ 600 20.5. 151612
EDER Alexander 3443 Rappoltenkirchen NÖ 200 25.3. 883783 EDER Alexander 3443 Rappoltenkirchen NÖ 300 06.5. 311346 EDER Alexander 3443 Rappoltenkirchen NÖ 400 18.5. 199821 EDER Alexander 3443 Rappoltenkirchen NÖ 600 10.6. 155781
FINGER Werner 8101 Gratwein Stmk 200 15.4. 895725 FINGER Werner 8101 Gratwein Stmk 300 29.4. 310149 FINGER Werner 8101 Gratwein Stmk 400 18.5. 199822 FINGER Werner 8101 Gratwein Stmk 600 17.6. 157093
FRIEDRICH Markus 4060 Leonding OÖ 200 25.3. 883785 FRIEDRICH Markus 4060 Leonding OÖ 200 01.4. 891555 FRIEDRICH Markus 4060 Leonding OÖ 200 15.4. 895726 FRIEDRICH Markus 4060 Leonding OÖ 300 29.4. 310150 FRIEDRICH Markus 4060 Leonding OÖ 400 18.5. 199823 FRIEDRICH Markus 4060 Leonding OÖ 400 25.5. 200775 FRIEDRICH Markus 4060 Leonding OÖ 600 20.5. 151614 FRIEDRICH Markus 4060 Leonding OÖ 600 17.6. 157094
GFRERER Helmut 4040 Linz OÖ 200 25.3. 883788 GFRERER Helmut 4040 Linz OÖ 200 01.4. 891556 GFRERER Helmut 4040 Linz OÖ 200 1 05.4. 895729 GFRERER Helmut 4040 Linz OÖ 200 07.4. 835629 GFRERER Helmut 4040 Linz OÖ 300 29.4. 310152 GFRERER Helmut 4040 Linz OÖ 300 06.5. 311348 GFRERER Helmut 4040 Linz OÖ 300 13.5. 313223 GFRERER Helmut 4040 Linz OÖ 400 18.5. 199854 GFRERER Helmut 4040 Linz OÖ 400 25.5. 200777 GFRERER Helmut 4040 Linz OÖ 600 20.5. 151615 GFRERER Helmut 4040 Linz OÖ 600 10.6. 155782 GFRERER Helmut 4040 Linz OÖ 600 17.6. 157095
HAMMER Markus 3400 Klosterneuburg NÖ 200 07.4. 835630 HAMMER Markus 3400 Klosterneuburg NÖ 300 06.5. 311349 HAMMER Markus 3400 Klosterneuburg NÖ 400 18.5. 199826 HAMMER Markus 3400 Klosterneuburg NÖ 600 20.5. 151616
HOFBAUER Fred 1050 Wien W 200 25.3. 883794 HOFBAUER Fred 1050 Wien W 300 13.5. 313227 HOFBAUER Fred 1050 Wien W 400 25.5. 200780 HOFBAUER Fred 1050 Wien W 600 20.5. 151617
JUNG Ferdinand 4053 Haid OÖ 200 25.3. 883796 JUNG Ferdinand 4053 Haid OÖ 200 15.4. 895750 JUNG Ferdinand 4053 Haid OÖ 300 29.4. 310188 JUNG Ferdinand 4053 Haid OÖ 400 18.5. 199856 JUNG Ferdinand 4053 Haid OÖ 600 20.5. 151618 JUNG Ferdinand 4053 Haid OÖ 600 10.6. 155783
KAHR Ronald 4050 Traun OÖ 200 25.3. 883797 KAHR Ronald 4050 Traun OÖ 200 01.4. 891562 KAHR Ronald 4050 Traun OÖ 200 15.4. 895764 KAHR Ronald 4050 Traun OÖ 300 29.4. 310156 KAHR Ronald 4050 Traun OÖ 300 13.5. 313231 KAHR Ronald 4050 Traun OÖ 400 18.5. 199857 KAHR Ronald 4050 Traun OÖ 600 20.5. 151619 KAHR Ronald 4050 Traun OÖ 600 10.6. 155784
KNEIDINGER Peter 4142 Hofkirchen OÖ 200 25.3. 883798 KNEIDINGER Peter 4142 Hofkirchen OÖ 200 15.4. 895766 KNEIDINGER Peter 4142 Hofkirchen OÖ 300 13.5. 313232 KNEIDINGER Peter 4172 Hofkirchen OÖ 400 25.5. 200782 KNEIDINGER Peter 4142 Hofkirchen OÖ 600 10.6. 155785
KROTTENDORFER Gerald 1220 Wien W 200 25.3. 883802 KROTTENDORFER Gerald 1220 Wien W 300 06.5. 311352 KROTTENDORFER Gerald 1220 Wien W 400 20.5. 199910 (Slovenien) KROTTENDORFER Gerald 1220 Wien W 600 20.5. 151620
LACHINGER Stefan 1160 Wien W 200 25.3. 883804 LACHINGER Stefan 1160 Wien W 300 13.5. 313235 LACHINGER Stefan 1160 Wien W 400 25.5. 200784 LACHINGER Stefan 1160 Wien W 600 20.5. 151622
LANGMAIER Thomas 2201 Gerasdorf NÖ 200 01.4. 891566 LANGMAIER Thomas 2201 Gerasdorf NÖ 300 06.5. 311354 LANGMAIER Thomas 2201 Gerasdorf NÖ 400 18.5. 199829 LANGMAIER Thomas 2201 Gerasdorf NÖ 600 17.6. 157098
LEITNER Hermann 4050 Traun OÖ 200 25.3. 883805 LEITNER Hermann 4050 Traun OÖ 200 15.4. 895751 LEITNER Hermann 4050 Traun OÖ 300 29.4. 310189 LEITNER Hermann 4050 Traun OÖ 400 18.5. 199859 LEITNER Hermann 4050 Traun OÖ 600 20.5. 152581
LINDNER Gerhard 5162 Obertrum am See S 200 15.4. 895736 LINDNER Gerhard 5162 Obertrum am See S 300 29.4. 310190 LINDNER Gerhard 5162 Obertrum am See S 300 13.5. 313236 LINDNER Gerhard 5162 Obertrum am See S 400 18.5. 199830 LINDNER Gerhard 5162 Obertrum am See S 600 10.6. 155787
LUEF Andreas 1070 Wien W 200 01.4. 891567 LUEF Andreas 1070 Wien W 300 13.5. 313237 LUEF Andreas 1070 Wien W 400 18.5. 199860 LUEF Andreas 1070 Wien W 600 10.6. 155788
MELLAUNER Nikolaus 1090 Wien W 200 15.4. 895737 MELLAUNER Nikolaus 1090 Wien W 300 06.5. 311355 MELLAUNER Nikolaus 1090 Wien W 400 18.5. 199831 MELLAUNER Nikolaus 1090 Wien W 600 10.6. 155789
MIKOCKI Johannes 1190 Wien W 200 25.3. 883807 MIKOCKI Johannes 1190 Wien W 300 06.5. 311356 MIKOCKI Johannes 1190 Wien W 400 18.5. 199832 MIKOCKI Johannes 1190 Wien W 600 20.5. 151624
MÜLLER Arnold 1090 Wien W 200 25.3. 883810 MÜLLER Arnold 1090 Wien W 300 29.4. 310163 MÜLLER Arnold 1090 Wien W 400 25.5. 200785 MÜLLER Arnold 1090 Wien W 600 20.5. 151625
PALMETSHOFER Walter 4180 Ottensheim OÖ 200 07.4. 835634 PALMETSHOFER Walter 4100 Ottensheim OÖ 300 13.5. 313238 PALMETSHOFER Walter 4100 Ottensheim OÖ 400 25.5. 200786 PALMETSHOFER Walter 4180 Ottensheim OÖ 600 20.5. 151627
PASQUALINI Dietmar 6020 Innsburck T 200 15.4. 895768 PASQUALINI Dietmar 6020 Innsburck T 300 06.5. 311360 PASQUALINI Dietmar 6020 Innsburck T 400 25.5. 200787 PASQUALINI Dietmar 6020 Innsburck T 600 17.6. 157102
PEYREDER Rudolf 4052 Ansfelden OÖ 200 25.3. 883812 PEYREDER Rudolf 4052 Ansfelden OÖ 200 15.4. 895752 PEYREDER Rudolf 4052 Ansfelden OÖ 300 06.5. 311362 PEYREDER Rudolf 4052 Ansfelden OÖ 400 25.5. 200788 PEYREDER Rudolf 4052 Ansfelden OÖ 600 20.5. 151629
PILLINGER Alexander 4880 St.Georgen i.A. OÖ 200 25.3. 883813 PILLINGER Alexander 4880 St.Georgen i.A. OÖ 200 01.4. 891570 PILLINGER Alexander 4880 St.Georgen i.A. OÖ 200 15.4. 895769 PILLINGER Alexander 4880 St.Georgen i.A. OÖ 200 07.4. 835635 PILLINGER Alexander 4880 St.Georgen i.A. OÖ 300 06.5. 311364 PILLINGER Alexander 4880 St.Georgen i.A. OÖ 300 03.5. 313239 PILLINGER Alexander 4880 St.Georgen i.A. OÖ 400 18.5. 199835 PILLINGER Alexander 4880 St.Georgen i.A. OÖ 400 25.5. 200789 PILLINGER Alexander 4880 St.Georgen i.A. OÖ 600 10.6. 155790
PILZ Johannes 1220 Wien 200 01.4. 891571 PILZ Johannes 1220 Wien 300 29.4. 310164 PILZ Johannes 1220 Wien 400 1 08.5. 199863 PILZ Johannes 1220 Wien 600 10.6. 155791
RANDALL Simon 5141 Moosdorf S 200 25.3. 883815 RANDALL Simon 5141 Moosdorf S 300 29.4. 310166 RANDALL Simon 5141 Moosdorf S 400 18.5. 199864 RANDALL Simon 5141 Moosdorf S 400 25.5. 200791 RANDALL Simon 5141 Moosdorf S 600 20.5. 151632
REICHARDT Maik 5020 Salzburg S 200 15.4. 895740 REICHARDT Maik 5020 Salzburg S 300 06.5. 311367 REICHARDT Maik 5020 Salzburg S 400 25.5. 200792 REICHARDT Maik 5020 Salzburg S 600 10.6. 155792 REICHARDT Maik 5020 Salzburg S 600 17.6. 157105
REQUAT Stefan 1170 Wien W 200 25.3. 883817 REQUAT Stefan 1170 Wien W 300 29.4. 310167 REQUAT Stefan 1170 Wien W 400 18.5. 199837 REQUAT Stefan 1170 Wien W 600 20.5. 151633
RINNER Klaus 4470 Enns OÖ 200 07.4. 835653 RINNER Klaus 4040 Enns OÖ 300 13.5. 313248 RINNER Klaus 4470 Enns OÖ 400 25.5. 200794 RINNER Klaus 4470 Enns OÖ 600 17.6. 157107
SCHACHINGER Leopold 5211 Lengau OÖ 200 25.3. 883818 SCHACHINGER Leopold 5211 Lengau OÖ 300 13.5. 313245 SCHACHINGER Leopold 5211 Lengau OÖ 400 25.5. 200795 SCHACHINGER Leopold 5211 Lengau OÖ 600 17.6. 157115
SCHADE Andreas 95680 Bad Alexanderbad DE 200 07.4. 835640 SCHADE Andreas 95680 Bad Alexanderbad DE 300 06.5. 311368 SCHADE Andreas 95680 Bad Alexanderbad DE 400 18.5. 199838 SCHADE Andreas 95680 Bad Alexanderbad DE 600 20.5. 151646
SCHARLER Franz 6233 Kramsach T 200 25.3. 883819 SCHARLER Franz 6233 Kramsach T 300 29.4. 310168 SCHARLER Franz 6233 Kramsach T 300 06.5. 311370 SCHARLER Franz 6233 Kramsach T 300 13.5. 313242 SCHARLER Franz 6233 Kramsach T 400 18.5. 199840 SCHARLER Franz 6233 Kramsach T 400 25.5. 200796 SCHARLER Franz 6233 Kramsach T 600 10.6. 155793
SCHRÖDER Andreas 1160 Wien W 200 01.4. 891575 SCHRÖDER Andreas 1160 Wien W 300 06.5. 311372 SCHRÖDER Andreas 1160 Wien W 400 199905 (Slowenien) SCHRÖDER Andreas 1160 Wien W 600 20.5. 151635
SPITZWIESER Manfred 1100 Wien W 200 01.4. 891577 SPITZWIESER Manfred 1100 Wien W 300 29.4. 310172 SPITZWIESER Manfred 1100 Wien W 400 25.5. 200798 SPITZWIESER Manfred 1100 Wien W 600 20.5. 151636
STARLINGER Josef 4190 Bad Leonfelden OÖ 200 25.3. 883822 STARLINGER Josef 4190 Bad Leonfelden OÖ 300 29.4. 310173 STARLINGER Josef 4190 Bad Leonfelden OÖ 400 25.5. 200799 STARLINGER Josef 4190 Bad Leonfelden OÖ 600 20.5. 151637
STEINBERG Erik 4040 Linz OÖ 200 25.3. 883823 STEINBERG Erik 4040 Linz OÖ 300 29.4. 310174 STEINBERG Erik 4040 Linz OÖ 400 18.5. 199842 STEINBERG Erik 4040 Linz OÖ 600 20.5. 151638
STEINKOGLER Rudolf 1020 Wien W 200 01.4. 891578 STEINKOGLER Rudolf 1020 Wien W 300 06.5. 311373 STEINKOGLER Rudolf 1020 Wien W 400 25.5. 200800 STEINKOGLER Rudolf 1020 Wien W 600 17.6. 157108
STEINBICHLER Rudolf 5322 Hof S 200 25.3. 883824 STEINBICHLER Rudolf 5322 Hof S 300 13.5. 313243 STEINBICHLER Rudolf 5322 Hof S 400 18.5. 199843 STEINBICHLER Rudolf 5322 Hof S 600 10.6. 155795
STIFTER Andreas 2700 Wr. Neustadt NÖ 200 01.4. 891579 STIFTER Andreas 2700 Wr. Neustadt NÖ 300 29.4. 310175 STIFTER Andreas 2700 Wr. Neustadt NÖ 400 25.5. 200801 STIFTER Andreas 2700 Wr. Neustadt NÖ 600 20.5. 151639
STRATIL-SAUER Gregor 1030 Wien W 200 25.3. 883825 STRATIL-SAUER Gregor 1030 Wien W 300 06.5. 311374 STRATIL-SAUER Gregor 1030 Wien W 400 18.5. 199844 STRATIL-SAUER Gregor 1030 Wien W 600 10.6. 155796
THURNER Patrick 9900 Lienz T 200 15.4. 895744 THURNER Patrick 9900 Lienz T 300 29.4. 310178 THURNER Patrick 9900 Lienz T 300 06.5. 311375 THURNER Patrick 9900 Lienz T 400 18.5. 199845 THURNER Patrick 9900 Lienz T 600 20.5. 151640
TORBICZ Andrzej 2452 Wasenbruck NÖ 200 25.3. 883826 TORBICZ Andrzej 2452 Wasenbruck NÖ 200 01.4. 891581 TORBICZ Andrzej 2452 Wasenbruck NÖ 300 29.4. 310179 TORBICZ Andrzej 2452 Wasenbruck NÖ 400 18.5. 199846 TORBICZ Andrzej 2452 Wasenbruck NÖ 600 20.5. 151641 TORBICZ Andrzej 2452 Wasenbruck NÖ 600 10.6. 155797
VOGTENHUBER Paul 4190 Bad Leonfelden OÖ 200 15.4. 895771 VOGTENHUBER Paul 4190 Bad Leonfelden OÖ 300 29.4. 310180 VOGTENHUBER Paul 4190 Bad Leonfelden OÖ 400 18.5. 199847 VOGTENHUBER Paul 4190 Bad Leonfelden OÖ 600 17.6. 157109
WAGNER Roland 3400 Klosterneuburg NÖ 200 07.4. 835647 WAGNER Roland 3400 Klosterneuburg NÖ 300 06.5. 311376 WAGNER Roland 3400 Klosterneuburg NÖ 400 18.5. 199849 WAGNER Roland 3400 Klosterneuburg NÖ 600 20.5. 151643
WAGENHOFER Jakob 8051 Leoben Stmk 200 15.4. 895745 WAGENHOFER Jakob 8051 Leoben Stmk 300 29.4. 310182 WAGENHOFER Jakob 8700 Leoben Stmk 400 18.5. 199848 WAGENHOFER Jakob 8700 Leoben Stmk 600 17.6. 157110
WAZLAVEK Karl 2103 Langenzersdorf NÖ 200 01.4. 891585 WAZLAVEK Karl 2103 Langenzersdorf NÖ 300 29.4. 310183 WAZLAVEK Karl 2103 Langenzersdorf NÖ 400 25.5. 200802 WAZLAVEK Karl 2103 Langenzersdorf NÖ 600 20.5. 151644
WEBER Roland 2100 Korneuburg NÖ 200 15.4. 895746 WEBER Roland 2100 Korneuburg NÖ 300 29.4. 310184 WEBER Roland 2100 Korneuburg NÖ 400 18.5. 199850 WEBER Roland 2100 Korneuburg NÖ 600 17.6. 157111
WEICHSELBAUM Rene 1030 Wien W 200 25.3. 883829 WEICHSELBAUM Rene 1030 Wien W 300 06.5. 311377 WEICHSELBAUM Rene 1030 Wien W 400 25.5. 200803 WEICHSELBAUM Rene 1030 Wien W 600 17.6. 157112
WÖCKINGER Stephan 4400 Garsten OÖ 200 01.4. 891586 WÖCKINGER Stephan 4400 Garsten OÖ 200 15.4. 895747 WÖCKINGER Stephan 4400 Garsten OÖ 300 29.4. 310185 WÖCKINGER Stephan 4400 Garsten OÖ 400 18.5. 199867 WÖCKINGER Stephan 4400 Garsten OÖ 400 25.5. 200806 WÖCKINGER Stephan 4400 Garsten OÖ 600 10.6. 155798
ZIMMERMANN Thomas 93195 Wolfsegg DE 200 07.4. 835650 ZIMMERMANN Thomas 93195 Wolfsegg DE 300 06.5. 311379 ZIMMERMANN Thomas 93195 Wolfsegg DE 400 25.5. 200807 ZIMMERMANN Thomas 93195 Wolfsegg DE 600 17.6. 157113
ZWANZINGER Gerhard 2202 Königsbrunn NÖ 200 01.4. 891587 ZWANZINGER Gerhard 2202 Königsbrunn NÖ 300 29.4. 310196 ZWANZINGER Gerhard 2202 Königsbrunn NÖ 400 18.5. 199853 ZWANZINGER Gerhard 2202 Königsbrunn NÖ 600 20.5. 151645
Der zweite 400er in diesem Jahr stand im Zeichen des Schönwettergottes. Auch wenn der Wind nicht immer aus der richtigen Richtung kam, führte der Track, dieser etwas abgeänderten Strecke, die Teilnehmer jedenfalls auf der richtigen Fährte wieder in das Ziel, nach Haid.
Um 06:00 Uhr war der offizielle Start, an dem sich vor dem Randonneursbanner, bei der Musikschule in Haid die Teilnehmer einfanden. Einige starteten schon früher, zwischen 04:00-05:00 Uhr.
Und schon waren die Starter weg, als einer bemerkte, dass er seine Trinkflaschen nicht gefüllt hatte und zwei etwas später kamen. Naja, sind ja eh immer, die gleichen Kandidaten, die auffallen. Denn auch später bei der Labestelle am Kronberg, wurde er zum Wiederholungstäter. Vergas erneut auf seine Trinkflaschen.
Auf der Labestelle am Kronberg, nach 223 km erwartete ich die Teilnehmer.
Zwei Frühstarter, genauer gesagt um 03:50 Uhr machten sie sich auf die Socken, waren als erster bei mir. Das Feuerwehrdepot am Kronberg stand uns für die Labestelle wieder zur Verfügung.
Andreas Reiter und Jochen Fuchs
Franz Scharler mit Berta Gufler
Dann kam „das dreckige Dutzend“ – nein, sie waren nicht schmutzig, denn ausnahmsweise war es wieder einmal kein Regenbrevet – genau 12 Mann hoch zählte ich ab, die gemeinsam unterwegs waren und auch bis zu Ziel beisammen blieben. Ob man heute in der Schule noch lernt, dass 12 ein Dutzend sind, entzieht sich meiner bescheidenen Kenntnis.
Mahlzeit – lasst es euch schmecken!
Nach der Stärkung hinunter zum Attersee
Helmut Gfrerer – Markus Friedrich mit Rene Weichselbaum
Karl Wazlavek
Rudi Peyreder – Thomas Zimmermann – Maik Reichardt – Andreas Stifter
Dietmar Pasqualini – Fred Hofbauer – Mathias Behmann – Klaus Rinner – Stefan Lachinger – Arnold Müller- Rudolf Steinkogler
Die glorreichen Finisher
10 von 12 ersten Finishern waren im rot-weiß-rotem Randonneurstrikot unterwegs.
Leider erreicht nur einer der beiden Belgier das Ziel. Sie waren zu zweit mit dem Rad von Belgien nach Linz geradelt und wollten am Montag wieder zurück pedalieren.
Nicht nur für die Teilnehmer war es ein schöner, aber auch anstrengender Arbeitstag, sondern auch für Edith und mich wurden es eine fast 24 Stunden Challenge. Auch die letzten Finisher wurden ebenfalls gebührend empfangen und mit Spaghetti bewirtet. Nachdem alles in der Tennishalle aufgeräumt war, verließen wir gegen 02:00 Uhr Ort der Randonneurszentrale. Bis dann daheim wieder alle mitgenommenen Utensilien wieder aus dem Auto ausgeräumt und im Haus ordnungsgemäß verstaut waren, krähte fast schon wieder der Hahn aus Nachbars Garten.
Herzliche Gratulation allen Finishern zu denen nur eine einzige Frau, nämlich Berta Gufler zählte. Es war ihr erster 400 km Brevet, den sie gemeinsam mit ihrem Lebenspartner fuhr.
Es gäbe immer wieder vieles zu erzählen, doch so ein Bericht kostet ohnehin viel Mühe und Zeit. Da ich aber schon gehobeneren Alters bin, habe ich nicht mehr soviel Lebenszeit wir ihr und muss mich nun auch um andere Werte des kostbaren Lebens kümmern. Anmerken möchte ich, dass es da unter uns Finishern noch einen älteren Teilnehmer gibt. Nämlich Rudi Peyreder ist immerhin schon 70 Lenze alt, fährt aber bergauf wie ein junger Hupfer.
Nun genug polemisiert, der 400 km Brevet von gestern, aber auch alles bisherigen Brevets sind abgeschlossen und homologisiert. Es ist mühsam, immer wieder darauf hinzuweisen, dass es von jedem Brevet eine Starterliste gibt, auf welcher folglich nach Abschluss auch die Homologationsnummer zu finden ist. Ich erwähne es hier aufgrund einer Anfrage aus dem benachbarten Ausland:“Wo finde ich die Homologationsnummern, die ich für die PBP Anmeldung benötige?“ Viele können sich ja denken was ich zurück schrieb. Wäre er ein Neuling, der diese Anfrage stellte, hätte ich ja ohnehin Nachsicht geübt.
Für jene die sich PBP registriert haben, finden die Homologationsnummern auch wenn sie bei ihrer Voranmeldung einsteigen. Da scheinen gespeicherten Nummern automatisch auf.
Mit den noch beiden ausstehenden 600 km Brevets, haben noch einige die Möglichkeit den Superrandonneur 2023 ab zu schließen, bzw ihre Qualifikation für Paris-Brest-Paris zu vervollständigen.
Ich weise nochmals daraufhin, dass sich leider mit einer gemeinsamen Unterkunft beim Kärntner 600er nicht mehr ergeben hat. Gasthaus Kilian steht definitiv nicht mehr zur Verfügung. Auch sonst ist es in dieser Gegend sehr mau mit den Quartieren. Wir fahren daher nur mehr einen Track, jenen um den Wörthersee, wie beim ersten Mal. Auf Wunsch von ein paar Bergspezialisten, werde ich demnächst noch eine Trackvariante ab der Kontrollstelle Trieben wie früher über die Kaiserau, planen. Diese kann dann optional gefahren werden.
Nochmals zurückkommen auf die Streckenumplanung beim 400er. Einigen hat die Planung Pöndorf links weg Richtung Frankenmarkt- St.Georgen gut gefallen. Die Streckenänderung war notwendig, weil die Stroblwirtin in der Haslau auf Urlaub war. Ich möchte aber im nächsten Jahr wieder die alte Route fahren, da das Gasthaus in der Haslau ein verlässlicher Kontrollpunktpartner ist.
Ich bin jetzt schon neugierig, wer nächstes Jahr wieder nicht den richtigen Track auf seinem Navi hat. Es ist das einfachste der Welt einen Track auf sein Gerät zu speichern. Verstehe nicht, warum da mancher 100 Tracks drauf hat und natürlich dann nicht mehr weiß, was der richtige Weg ist – auch wenn alle Wege nach Rom führen.
Aber wir fahren nicht nach Rom sondern im August nach Paris.
Um 0600 Uhr war der offizielle Start beim Randonneursbanner vor der Musikschule.
K 1- Kirchenwirt Taufkirchern/Pram
Immer wieder sind alljährlich, der Stempel und Wasserbehälter im Gastgarten des Kirchenwirtes in den morgendlichen Stunden, wenn die ersten Frühstarter bereits um 7:00 Uhr vorbei kommen, für uns bereit gestellt. Danke Bernadette.
Leider hatte sie am darauffolgenden Montag Sperrtag, als sich Hermann und ich auf der 400er Strecke befanden und daher die Wasserstelle beim Gemeindeamt in Taufkirchen an der Pram nutzten.
Pech hatte Peter Kneidinger in Mining nach Bekanntschaft mit einem Schlagloch. Durch seinen Sturz musste er aufgeben. Gute Besserung, Du wirst ja den 400er bald nachholen.
K3 – Stroblwirtin
Immer eine hervorragende Kontrollestelle bei km 206 in der Haslau. Danach geht es über den Mondseeberg hinüber zum Mondsee.
K4 und Labestelle am Kronberg
Am Kronberg durfte ich die Teilnehmer mit heißer Suppe, belegten Brötchen, Kuchen, Cola und Sirup erwarten.
Um 13:26 kamen die ersten 8 Teilnehmer zum Feuerwehrdepot. Auf die letzteren musste ich bis 17.30 Uhr warten.
Dank an die Feuerwehr Kronberg, dass wir ihr tolles Feuerwehrhaus immer wieder für eine Labestelle nutzen dürfen. Am 2.6.2023 kommen wir wieder.
Die erfolgreichen Finisher
bereits nach 13 Stunden waren die schnellen 8 im Ziel.
Werner FINGER-Jakob WAGENHOFER-Alexander PILLINGER-Martin MOSER Patrick THURNER-Franz SCHARLER-Serverin ZOTTER-Florian BÜCHELE
Ivica RADOS – Reinhard KUMPFHUBER – Rudolf STEINBICHLER – Alexander EDER
Gerald KUDERNA aus Königstetten
Markus FRIEDRICH aus Leonding
Martin SCHIFFERER–Niko MELLAUNER-Mario DASTL-Robert WEBER-Daniel ALTHALLER-Heinrich SCHALLMOSER-Gregor STRATIL/SAUER-Paul VOGTENHUBER
Erik STEINBERG mit seinem Eigenbau Bambus Radl
Gerhard LINDNER und Andrezj TORBICZ
Sabine PFARL (einzige weibl. Starterin) und Thomas LANGMAIER
Klaus GRUBER und Gerold GAST hatten die Erlaubnis in Oberwang zu starten.
Christoph Baischer und Stephanus Baumgartner starteten in Braunau
Von den restlichen Finishern ein Foto von der Labe, da sie erst nach 01:00 Uhr bzw 02:00 Uhr ankamen.
Josef Buresch – Johannes Mikocki – Roland Wagner – Markus Hammer
weitere Finisher
Am darauf folgenden Montag finishten Hermann LEITNER und ich kurz vor Mitternacht. Noch vor Sonnenuntergang erreichten wir Weyregg am Attersee.
Wir sind auch am Mittwoch von 1900 bis 1930 Uhr in der Tennishalle, wer sich da die Brevetkarte abholen möchte. Wer früher als 0600 Uhr starten möchte bitte um Mitteilung. Wir sind am Donnerstag ab 05:15 Uhr im Tennisbuffett. Auch ev. Absagen sind für uns von Interesse. Am Kronberg gibt es eine Labestelle, gegeben falls kann auch dorthin etwas mitgegeben werden. Ich fahre mit dem Fiat Talento hin.
Die Labestelle wird um 17.30 Uhr geschlossen, da ich ja wieder im Ziel benötigt werde. Also, wer in den Genuss der Labe kommen möchte, muss entweder schneller fahren (meine damit bei den Kontrollstellen nicht unnötig trödeln) oder früher starten.
Im Ziel gibt es Spaghetti für die Finisher. Wir schließen die Halle um 01:30 Uhr. Wer später finisht, es ist ja bis 0800 Uhr Zeit, bitte bei der Shell (24Stunden Tanke + Shop) Brevetkarte abstempeln. Dann zur Tennishalle fahren und Karte in die Schuhschachtel legen. Die Urkunde lege ich euch auch dorthin.
Achtung, ich habe den Track vor Bad Ischl B158 geändert. Wir fahren bei der Abzweigung zur Postalm zuerst rechts und dann gleich links und gleich wieder rechts die alte Bundesstr. Wir umfahren somit die stark befahrene Bundesstraße bis Pfandl und wir dadurch auch die geforderten 400 km.
Hinweis Karte Runterladen: 400 km Brevet Audax Randonneurs Autriche anklicken!!!
400er Track am 17.05.2022 aktualisiert. Die Bequemlichkeit, alte Tracks immer wieder zu nutzen führen zur Irritation.
Ein Viertel der Starter hatte vor durchzufahren, der Rest buchte Tage zuvor, nach mehr als der Streckenhälfte, ein Zimmer in Böheimkirchen oder in Kleinzell.
Ob es nun all jene, deren Plan es war, sich die Nächte um die Ohren zu schlagen auch wirklich umsetzen konnten wird sich ja am Sonntag Morgen oder im Laufe des Vormittags herausstellen. Es war am Tag des Startes sehr windig. Sehr zum Leidwesen kam er aus der falschen Richtung und ist auf einer solchen langen Distanz sehr Kräfte raubend.
Gegenüber dem 400er Brevet finden so manche Teilnehmer den 600er leichter, da es zeitlich möglich ist, die Nacht unter einer Tuchent, in einem warmen Zimmer, zu verbringen. Dies gilt aber ohnehin nur für die langsameren Radler, die nach Mitternacht den 400er finishen. Die Schnellen haben meist bereits ihr Siegesbier getrunken und Spaghetti gegessen, bevor der Tag gute Nacht sagt und die schwarze Luft ins Land zieht. Also für jene, die mit den zeitlichen Brevetlimits nicht vertraut sind, sei mitgeteilt, dass Mann oder Frau für den 400er 27 Stunden und für den 600er 40 Stunden benötigen darf.
Es gibt da ohnehin bei uns so Spezialisten, die zu den „Langsameren“ zählen, was ja völlig legitim ist. Es kommt ja nicht jeder als Radlfahrgenie auf die Welt. Allerdings, wenn man den falschen Track runterladet, dadurch mehr Kilometer macht, dann trotz zweimaliger Erinnerung über die Lage der Kontrollstelle, die falsche aufsucht, weil man die richtige nicht findet, der hat ohnehin immer wieder ein zeitliches Problem. So, aber nun genug geschwätzt. Zum Wesentlichen.
Bereits am Freitag, zwischen 19:00 und 20:00 Uhr kamen einige Teilnehmer in die Tennishalle in Haid, um sich die Brevetkarte abzuholen.
Das Randonneursbanner wartete bereits auf die morgendlichen Starter.
Samstag, 20. Mai 2023, 06:00 Uhr vor der Musikschule in Haid
Der Start verlief problemlos. Allerdings schafften es wiederum 4 Teilnehmer nicht pünktlich da zu sein. Das Wetter hatte unglaubliche 12 Grad Plus um 6:oo Uhr zu bieten. 2 Tage zuvor hatten wir um die gleiche Zeit nur 6 Grad.
Über die Donau bei Abwinden
Auf geht`s im hügeligem Mühlviertel zwischen Reichenau und Schenkenfelden
Die flotte rot-weiß-rote Randonneurs Armada
Die „Wiener Gang“ versandelte! Sorry, sie hatten eine geheime Labestelle bei einem Freund in Sandl!
Auf der Bundesstraße Richtung Gmünd
Auf der Bundesstraße Richtung Gmünd
Die Labestelle bei km 147 in Langegg
Es ist zwar organisatorisch aufwendig, eine Labestelle mit Spaghettiessen die eineinhalb Stunden vom Startort entfernt ist, zu organisieren. Für die Teilnehmer jedoch nach 147 km und 5 – 8 Stunden Fahrt ein enorm wichtiger Zeitpunkt den Speicher aufzufüllen. Außerdem hat es den Vorteil eines geringeren Zeitverlustes als Essen in einer Gaststätte zu ordern. Danke Silvia und Edith für die Zubereitung und Bewirtung.
Beim Spaghettiessen
Nach der Labestelle
Während der „Eine“ ruht, hält sich der Andere mit Turnübungen fit.
In die Kalte Kuchl kommen die meisten Radlfahrer nach der Schlafpause am zweiten Tag.
5. Kontrollstelle in Mariazell, Hotel Himmelreich – km 421
Wie bereits angeführt nächtigten 3/4 der Teilnehmer und der Rest kam während der Nacht bei km 421, der 5. Kontrollstelle in Mariazell, Hotel Himmelreich an.
Ja, alle die diesen schönen Mariazeller 600er bereits fuhren, wissen, dass sich ab der Kontrollstelle 4 in Tulln, km 302, bis zum Ziel in Haid, aus Infrastrukturiellen Gründen, Fuchs und Henne gute Nacht sagen!
Daher ist es wichtig, Kontrollpunktpartner zu haben, die auch für jene, die durchfahren, den Stempel für die Brevetkarte, aber auch etwas zum Essen, Getränke und Wasser für die Trinkflaschen, vorbereiten bzw. deponieren.
Besser wäre es, sich ein Nachtlager zu organisieren und den Rest der Strecke am frühen Morgen fort zu setzen.
Auch der neue Pächter war sehr bemüht. Auf Vorbestellung wurden für die jeweiligen Teilnehmer Wurst- bzw. Käsesemmerl und auch Getränke im Innenhof vorbereitet. Ab 07:30 Uhr morgens war wieder Gastbetrieb und all jene, die im Bereich Böheimkirchen nächtigten kamen ohnehin erst um frühen Vormittag hier an, um die Brevetkarte abzustempeln und um sich für die Weiterfahrt zu stärken.
Sogar ein Sofa wurde im Innenhof bereitgestellt.
Nach der Kontrollstelle in Mariazell ging die Fahrt über Gußwerk rechts weg in das Salzatal, welches mit zahlreichen Tunneln auf dem Weg nach Wildalpen bespickt war. Die weiteren Bilder bezeugen, dass die Gruppe brav die Tunnels umfahren haben. Der Salzafluss ist ein sehr beliebtes Paddelrevier.
weitere Fotos von der Strecke (Danila Kulakov):
Die Finisher:
Erwartungsgemäß kamen um 08:15 Uhr Patrick Thurner, Ronald Kahr und David Samhaber als erste im Ziel an. Der starke Gegenwind war auf weiter Strecke Hauptdarsteller auf der Route.
Auch Markus Friedrich erlebte die Finsternis der Nacht live.
Ebenso war Mario Dastl die ganze Nacht unterwegs. Er orderte im Hotel Himmelreich 6 Käse- bzw. Wurstsemmerl, um gestärkt durch die Wildalpen zu kommen .
Daniel Ehrl, der die Wiener Truppe bis Böheimkirchen anführte, fuhr nun den Brevet alleine weiter.
Manfred Spitzwieser genoss auch eine kurze Rast auf der Sofa in Mariazell.
Helmut Gfrerer und Emanuel Matti
Helmut war der erste Ankömmling, der in Böheimkirchen eine Unterkunft für die Nacht buchte. Er fuhr allerdings, wie üblich, sehr früh morgens los. Denn wie heißt es so schön -„Der frühe Vogel fängt den Wurm„. Emanuel schlief ca . 4 Stunden auf einer Sofa in Mariazell. Dies war Dank des neuen Pächters des Hotels Himmelreich möglich.
Josef Starlinger und Reinhard Kumpfhuber nächtigten im Pachlerhof in Kleinzell. Mit einer Brutto Gesamtzeit von 34 Stunden und 2 Minuten kamen sie um 16:02 Uhr ins Ziel. Sie haben somit die Sollzeit für einen 400 km Brevet von 40 Stunden locker geschafft und mindestens 5 Stunden geschlafen. So ferne sie keine bösen Träume hatten . Es beweist, dass man sich nicht unbedingt die Nacht um die Ohren schlagen muss und es möglich ist einen 600 km Brevet nur bei Tageslicht zu absolvieren.
Roland Wagner und Markus Hammer, die beiden Klosterbrüder, sorry Tippfehler, Klosterneuburger, kämpften ebenfalls am ersten Tag bravourös gegen den Wind. Ihr Ziel Paris-Brest-Paris rückt immer näher. Die Qualifikation dafür haben sie somit geschafft.
Erik Steinberg mit seinem tollen Bambus Eigenbau Radl, dass fast mehr Gewicht hat, wie er selber.
Andreas Stifter aus Wr. Neustadt
11 Mann hoch, war die Wiener Gruppe, mit zwei Oberösterreichern, die in Böheimkirchen am Abend ein Quartier hatten. Am nächsten Tag trafen sie auch auf den sympathischen Tschechen, Danilo.
Rudolf Peyreder, der Speichenbruchkönig, aus Ansfelden. Er gehörte zur obigen Truppe. Aber, wie immer unkoordiniert, hatte er wieder etwas vergessen oder zu erledigen und kam zu spät zum Finisher Foto.
Einige der Brevetfahrer haben nun alle 4 Distanzen (200-300-400-600 km Brevet) erfolgreich beendet und somit auch die Qualifikation für Paris-Brest-Paris in der Tasche. Am 3. Juni 2023 gilt es für alle Nichtfranzosen die Vorregistrierung in eine Registrierung umzuwandeln. Dem Start in Rambouillet am 20. bzw 21. August, steht somit nichts mehr im Wege.
Josef Buresch und Gerhard Zwanzinger, haben sich ebenfalls für PBP 2023 qualifiziert.
Gleichfalls Mathias Behmann und Alexander Vonbank, haben sich fit für PBP gefahren. Mit am Bild, im weißen Trikot, der Englandösterreicher, Simon Randall, dem der 400er noch fehlt, mit dem langen deutschen Andreas Schade, dem ich nachfolgend noch eine Geschichte widme.
Leider nicht als Finisher bildlich protokolliert sind der Kroate, Babic Sinisa, der es eilig nach seiner Zielankunft hatte seine Partnerin von Wildalpen mit dem Auto abzuholen. Sie musste leider wegen einem technischen Defekt aufgeben. Ebenfalls wurde vergessen Stefan Requat und Johannes Mikocki zu verewigen.
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Die Ausgabe der 600er Medaille für 2023 -zum letzten Mal. Nach PBP wird im darauffolgendem Jahr eine neue Medaillenserie aufgelegt. Diese wird dann für die nächsten 4 Jahre zu erwerben sein. Es ist sehr individuell. Manche wollen für jeden Brevet eine Medaille- andere jeweils eine Serie für die 200/300/400/600 km und einige wollen überhaupt keine. Ich bin jetzt schon neugierig, wie die neue Medaillenserie gestaltet sein wird. Mit Sicherheit hat es im nächsten Jahr wieder einen Jubiläumsbrevet. Denn der 600er ist damit noch ausständig. Da gibt es sicher wieder eine Sondermedaille.
Abschließende ein längere Geschichte über die Erlebnisse eines deutschen Randonneurs
Nun die Geschichte eines aus dem deutschen Nachbarland teilnehmenden Randonneurs. Er meldete sich zur gesamten Brevetserie in Österreich an, um sich für PBP zu qualifizieren. Nein, er fällt nicht nur wegen seiner sagenhaften 2 Meter und 8 Zentimeter langen Körpergröße auf, sondern andere Besonderheiten machten ihn auffällig. Bereits morgens vor dem Start des 300er Brevet in St.Georgen i.A., erzählte er mir, dass er die Nacht im Freien am Bahnhof Kogl geschlafen habe, da es mit seinen Zügen zum Startort zeitlich nicht geklappt habe. Doch es wäre jetzt müßig über die Eigenheiten der deutschen Bahn zu referieren. Da ich Andreas Schade vorher nicht kannte, fragte ich ihn, ob er eh mit der Strecke vertraut sei und den richtigen Track geladen habe. Nein, war seine Antwort, er habe kein Navi. Meine Antwort war: “ Da wirst halt ein Problem haben, die Strecke zu finden!“ Ich nehme es vorweg, er hat sie gefunden, mit seinem Handy, dass er immer wieder aufladen musste.
Navi + Telefon bei einem Brevet nicht weg zu denken
Mittelalterliches Gedankengut haben so manche Brevetteilnehmer im Kopf. Einer war dabei, der sich sogar weigerte ein Telefon mitzuführen. Für die Organisation sehr schlecht, wenn man diesen Teilnehmer nicht erreichen kann, weil er vielleicht verschollen ist. Außer dem Organisator ist es wurscht, wo so mancher Starter verbleibt. Mir ist das jedenfalls nicht egal.
Da gibt es dennoch einen Strecken Spezialisten unter uns. Ich möchte seinen Namen geheim halten, aber ein kleiner Tipp. Angeblich hat er den großen Möbel LUTZ Sessel erfunden (vielleicht für den langen deutschen Andreas Schade). Egal, bei welchen Brevet auch immer, trotz eines neuen Garmin Modells, schafft er es meist, einen anderen der Strecke abweichenden Weg zu finden, oder sich gar den falschen Track, wie beim 400er Brevet aufzuladen.
Es war jetzt leider etwas abschweifend, denn ich wollte euch die Geschichte von Andreas Schade, dem Kreuzotter Dompteur nacherzählen.
Nach der letzten Kontrollstelle beim Wirtshaus zur Gerti, in Dürnbach, kommt ein steilerer Anstieg zum Höllriegl Wirt hinauf. Andreas war zu diesem Zeitpunkt nach mehr als 560 km leicht angeschlagen und zog es vor, sein Rennrad hinauf zu schieben, was ja bekanntlich mitunter oft schwerer ist als zu fahren. Denn das Schieben geht ja gehörig in die Wadeln.
Jedenfalls bemerkte er bergauf, auf der Straße, am warmen Asphalt, eine Kreuzotter liegen. In seinem deutschen Dialekt, den natürlich eine in Österreich lebende Schlange nicht versteht, wollte er ihr verständlich machen, dass sie sich in Lebensgefahr befände, da ständig Autos den Hügel rauf und runter fuhren. Die giftige Kreuzotter negierte Andreas, vermutlich aufgrund der Sprachunkenntnis und blieb trotz gutem Zureden, die Straße den Autofahrern zu überlassen, faul liegen.
Dem Andreas der Tierliebhaber und Dompteuramateur, tat die Schlange leid und wollte Verhindern, dass die Schlange überfahren wird. Er hob sein schweres Rennrad vorne auf und wollte die Schlange mit dem Vorderrad von der Straße ins seitliche Gebüsch verscheuchen. Da wurde die Kreuzotter plötzlich zornig und biss in das Vorderrad rein. Beide der Geschichte namentlich angeführten Teilnehmer, flüchtenden folglich aus Angst voreinander. Die eine ins Gebüsch und Andreas bergauf. Ich denke so schnell ist dort noch keiner mit seinem Rad bergauf gelaufen.
Glücklicherweise hatte das Andreas Vorderrad keinen Defekt im Reifen und er konnte Angstbefreit wieder weiterfahren.
Bemerkenswert ist auch am Sonntag Abend seine Schlafstelle vor der Tennishalle. Er fuhr dann am Sonntag um 04:15 Uhr zum Zug. Ich traf ihn noch als ich um diese Zeit das Banner am Startplatz entfernte. Danach fuhr ich ja den 400er Brevet.
Das Ziel PBP 2023 rückt immer näher. Viele von den Qualifikanten haben die erste Hürde, nämlich sich dafür zu qualifizieren bereits geschafft. Ab 2. Juni besteht für Nicht Franzosen die Möglichkeit die Voranmeldung in eine Registrierung umzuwandeln. Dazu sind 3 bereits homologisierte Brevets erforderlich. Wer bis 10. Juni keine Registrierung durchführt, verliert seinen Startplatz. Bis zum 2. Juli muss der noch ev. fehlende vierte Brevet nachgereicht werden.
Jetzt steht noch der 400er Jubiläumsbrevet am 2. Juni am Programm, sowie an den darauffolgenden Wochenende der 600er Rando 10000 und der Kärntner 600er.