300/200 km Brevetwochenende in St.Georgen i.A. – Kirchenwirt

gleich mal der google-Fotolink

Teilnehmerliste 300 km Brevet

Teilnehmerliste 200 km Brevet

Bereits einige Wochen vor dem Brevetstart – 300 km Brevet am 25. April 2026 und 200 km Brevet am 26. April 2026, mußte ich die Anmeldung für den 300er schließen, da die Infrastrukur (Duschen im Zielobjekt) nicht für das 100er Teilnehmerlimit nur bedingt vorhanden ist. Es war ja auch möglich den 200er bereits am selben Tag des 300er zu fahren.

Am Samstag waren beim 300 km Brevet 77 Teilnehmer/innen am Start, zwei konnten leider nicht finishen.

Ebenfalls starteten 11 Teilnehmer/innen am Samstag die 200 Strecke.

Im Ziel gab es dann ein Nudelgericht mit Salat.

Am Sonntag fuhren 39 Starter/innen los. Auch dieser Tag bescherrte uns Sonnenschein vom feinsten. Im Ziel wurden die Finisher mit einer Gulaschsuppe belohnt.

Ich weiß ob ich noch Zeit finde den Bericht entsprechend weiter zu bearbeiten.

Ich lasse mal folgendes stehen:

“ super Wetter – traumhafte Brevetstrecken – grandiose Finisher/innen – bravo Kirchenwirt ”

stellvertretend für alle Finisher/innen ein Foto vom Brevetneulingspaar aus Golling

200km Eröffnungsbrevet 2026

Teilnehmerliste

Infos zum 200km Brevet

google-fotos

105 Starter beim 200km Eröffungsbrevet am 11.April 2026

Startort: 4053 Haid/Ansfelden, Sporthalle der Mittelschule

Startzeiten: 07:00-07:30-08:00-08:15 Uhr

Bei Außentemperaturen von 2 Grad im Plus, durfte ich die ersten Teilnehmer auf die Strecke schicken. Leider ließ der Bodennebel die Sonne nach Haid/Ansfelden nicht durch, dies betraf allerdings auch die weiteren Orte auf der vorgeplanten klassischen 200er Brevetstrecke. Nach etwa zwei Stunden siegte die Sonne gegen den Nebel, genauso wie am Vortag der LASK gegen die Bullen aus Salzburg.

Auch wenn es dadurch etwas wärmer wurde, von sommerlichen Temperaturen waren wir noch weit entfernt. Zumindest war es trocken. Der Lichtblick also – kein Regen und viele tolle Brevetfahrer/innen.

Von den 21 Jahren, ja seit 2006 organisieren Edith und ich mit einigen Helfern, die Brevets in Haid/Ansfelden, gäbe es viel zu berichten. Brevets, die mitunter von Schlechtwetter geprägt waren und die Teilnehmer Unmenschliches leisteten mußten. Brrrrrr mich beutelt es jetzt noch ab, wenn ich daran denke – Starkregen-Schneefall-klirrende Kälte. Natürlich wenn ausgiebig Schmiergeld für Wettergott „Petrus“ zur Vergügung stand, hatten wir auch manchmal 20 Grad Plus, Sonnenschein und Rückenwind bei Hin- und Rückfahrt.

Im Laufe des Tages wurde es etwas wärmer und ich durfte bei den Zielankünften vorwiegend freudig strahlende Gesichter beim Randonneurs Autriche Banner fotografieren.

Auch wenn es für viele eine routinierte Angelegenheit war die 203 km runter zu spulen, ist es trotzdem immer wieder eine nicht zu unterschätzende Kraftprobe und eine Leistung, auf die jeder stolz sein kann. Einer der Teilnehmer erzählte mir bei seiner Ankunft, dass seine weiteste Strecke bisher etwas über 80 km war. Da hat er aber seinen persönlichen km Rekord ziemlich in die Höhe geschraubt. Wenn ich richtig gerechnet habe, er hat sich um 160 Prozent gesteigert.

Herzliche Gratulation den 103 Finishern!

ein Startfoto ist leider eingefroren. Tut mir leid!

weitere Finisher

Eigentlich haben wir für diesen 200er Brevet bereits ein paar Finisher mehr, siehe Teilnehmerliste unterstehend, die das Schönwetter um Ostern und die bereits seit 2 Monaten geschlossene Anmeldung nutzen, um ebenfalls in den Genuß der schönen Strecke und Homologierung eines 200 km Brevets zu kommen.

Weiters organisierte ich für Dienstag den 7.4. eine nicht mehr arbeiten müssende Rentnergang, die ebenfalls vor dem offiziellen Termin, bei etwas wärmeren Frühtemperaturen starteten und finishten.

Leider konnte ich diese Gruppe nicht anführen, da ich am Karfreitag mit einer Straßenlaterne Bekanntschaft gemacht hatte, zu Sturz kam und mein 95kg Lebendgewicht mit dem linken Ellbogen abfangen hatte und mir dabei das Gelenk zertrümmerte. Noch am Abend wurde der Arm operriert.

weitere Finisher:

Vorbereitungen

Natürlich war es folglich nicht so einfach bei den Vorbereitungen als auch am Tag des Brevets mit dieser ungewollten Behinderung.

Um eine perfekte Organisation abzuliefern bedarf es einiges an Vorbereitungshandlungen. Einkauf der Getränke, Essen für die Labestelle, Sugozubereitung für normal Essende und für Vegetarier, Bearbeitung der Starterlisten, Brevetkarten ausdrucken, Finisherurkunden ausdrucken etc.

Noch wichtiger ist Freunde zu finden die uns beim Organisieren helfen. Eine Labestelle verwaltet sich nicht von selbst, auch die Spaghetti werden nicht von Zauberern zubereitet und ausgeschenkt.

Auch mußte im Foyer der Sporthalle die Tische und Sesseln aufgestellt und die Getränke eingekühlt werden. Dabei halfen uns am Vortag, Reini Krämer, Rudi Steindler, Stefan Aufischer, Erwin Rossmann und seine Frau, Peter Kneidinger.

An dieser Stelle herzlichen Dank an alle die mitgeholfen haben.

Die Labestelle am Kronberg

Seit sehr vielen Jahren dürfen wir das Feuerwehrdepot am Kronberg für unsere Labe und Kontrolle nutzen. Dank dem Feuerwehrkommandanten Christian Schachl, der jedes Mal zur Stelle ist, um das Depot aufzusperren.

Gertraud und Hermann Leitner holten Getränke und Essen bei uns zu Hause ab und fuhren damit zum Kronberg. Dort wartete bereits Gabi Hermanutz. Später kamen auch Heidelinde Bitesnich, Leo Schachinger, Gerhard Lindner und Herbert Brückler dazu.

Es wurde eine Suppe zubereitet und eine Suppeneinlage bereitgestellt. Wurst sowie Kräuter und Liptauerbrote und Kuchen angeboten.

weitere Fotos von der Labe siehe im Google Fotolink oben.

Die erfolgreichen Finisher

Nach den vier Starts 07:00-07:30-08:00-08:15Uhr wurden die Sachen für die Labe vorbereitet, Starterliste und Urkunden überarbeitet, Sugo und Nudeln abgeholt. Um 13.:30 Uhr waren wir wieder bei der Sporthalle. Edith und Krispin Hable halfen mir. Edith bereitete das Essen in der Küche vor, wo sie dann auch von Christine Dullnigg und Sabine Kalteis unterstützt wurde. Bei der Menge Starter war eine gut durchdachte Ablauforganisation sehr wichtig. Der körperlich und geistig fittere und um Lichtjahre jüngere Krispin, wickelte die Eintragung der Zeiten in der Liste, Bearbeitung der Brevetkarten ab. Danch übergab er sie den Teilnehmern.

Ich pendelte immer wieder zwischen Hallenfoyer und Banner hin und her, um die Finisher zu empfangen und ein Siegerfoto zu machen. Auch waren einige an der österreichischen Randonneurswäsche interessiert, zumal es auch neue Radhosen im schwarzen Design gab.

Bereits um 14:15 Uhr, sie starteten um 0800 Uhr, kamen die ersten Finisher. Es sind ja eh meist die gleichen Verdächtigen, die sich auch die ersten Startplätze für die Übernahme der köstlichen Spaghetti sicherten.

35 Minuten später ging es Schlag auf Schlag bis zu den letzten Finishern.

Dieses Mädel und die 3 Burschen machten den 200 km Brevet zum Abschluss komplett.

Bereits um 18:14 Uhr machte ich das letzte Finisherfoto. Wir waren noch nie so früh fertig.

Weitere Finisherfotos siehe google foto oben.

Wieder hatten wir einen reibungslosen 200 km Brevet, sowohl als Organisatoren als auch als Teilnehmer, erfolgreich gemeistert. Lediglich 2 Teilnehmer mußten aufgeben. Die Homologisierung werde ich noch ein Zeitlang offen lassen, somit kann noch jemand diesen Brevet eigenständig nachholen.

Unsere Gedanken sind bereits beim Organisieren des 300/200km Brevetwochenende in St.Georgen im Attergau, Start und Ziel beim Kirchenwirt.

Der 300er ist bereits ausgebucht, nahezu 100 Teilnehmer. Es wird halt a bissl eng beim Duschen und der Essensausgabe.

Wir freuen uns auf ein Wiedersehen.

Ferdinand Jung

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