1000 km Brevet 2026

19. – 22. Juni 2026

Alle Jahre wieder ist Weihnachten und Neujahr, jedenfalls nicht der 1000 km Brevet von Randonneurs Autriche.

Der erste 1.000km Brevet wurde am 3. Juli 2009 gestartet und vorwiegend im zwei Jahresrythmus fortgesetzt.

Hier ein Rückblick zu den Einleitungstext von der alten Homepage. Ich hoffe irgendwann Zeit zu finden und in mühsamer Kleinarbeit die Berichte der alten Homepage wieder herstellen zu können.

Der Rückblick auf 2009

Erster 1000 km Haid – Glockner – Haid Superbrevet.

Länge: 1002 km

Höhenmeter: Mehr als 11000 m

Berge/Hügeln: Postalm, Großglockner, St.Margarethen/Abtei, Soboth, Alpl und ein paar kleine Schmierer  

Startort: Tennishalle Haid, Salzburgerstraße

Startzeit: 3. Juli 2009, 0500 Uhr

Wetter: ca 20 Grad, bewölkt (erstmals starker Regen ab Attersee – 76 km) 

19 Starter bei einem einzigartigen 1.000 km Brevet, der erstmals in Österreich veranstaltet wurde.

Es sollte für alle Teilnehmer etwas ganz Besonderes und ein für alle Ewigkeit in Erinnerung bleibendes Event werden. Möglicherweise war dieser von mir als erster 1.000 km Haid – Großglockner Superbrevet  getaufte 1.000 km Brevet auch der erste und letzte Tausender, zumindest für die nächsten 3 Jahre. Es gibt leider schon ein Überangebot an derartigen Radsportveranstaltungen, sodass es schwierig ist in Unwissenheit der Teilnehmeranzahl auch entsprechend planen zu können. Der Aufwand und die Erwartungshaltung ist einfach sehr hoch ist.

Wir werden jedenfalls für die nächsten Jahren mit Sicherheit unsere Energie für die Brevetserie 200km, 300km, 400 km und 600 km aufwenden. Kann mir aber auch vorstellen einen 600er Brevet konform dem ersten Teil der Tausenderstrecke (Start und Zielort Haid über Postalm, Großglockner und andere Gemeinheiten) zu veranstalten.

Thomas Stindl, der gemeinsam mit mir für die Streckenplanung des Tausender verantwortlich war, meinte ja schon wieder, da könnten wir ja die Nockalm mit einbauen.

Ehrlich gesagt hatte ich im Vorfeld  aufgrund der Schwierigkeit der Gesamtstrecke große Bedenken. Ich spielte schon mit dem Gedanken, die „Soboth“ über Slowenien zu umfahren. Ich wurde jedoch von der Steirer Randonneurs Fraktion über die Bedeutung, dieser meiner Meinung äußerst lästigen, 12 km langen Bodenerhebung, anders belehrt. Scheinbar ist für die Steirer Radfahrfreaks diese Soboth, die ich bisher nur durch die Rundfunkdurchsagen:“ Achtung Autofahrer, Schneekettenpflicht auf der Soboth!“ kenne, eine Heiligkeit. 

Jetzt, nachdem 15 Teilnehmer diesen Bewerb mit Bravour bestanden haben, nehme ich mir heraus zu behaupten, es war einfach so in Ordnung. Die Rückmeldungen den Finisher waren positiv. 

Weiter gehts mit der Gegenwart – das Jahr 2009 ist längst Geschichte.

Zum 10. mal organisieren wir diesen schwierigen Brevet und wieder fanden sich zahlreiche Mutige und eine Mutige sich dazu anzumelden und tatsächlich zu starten. Das Teilnehmerlimit von 50 Startern war ja bereits im März voll, wir waren sogar um einige darüber. Ab wie immer habe ich wieder zuviele Pokale angefertigt und Urkunden ausgestellt, denn das Teilnehmerfeld schrumpfte auf 42, aus unterschiedlichen Gründen. Nachdem ich ja selbst organisatorisch auf der Strecke bin muß ja alles im Vorhinein vorbereitet werden.

Google Foto-Link Ferdinand

Die Vorweg Informationen dazu auf unserer Homepage beim 1000 km Brevet

Die Teilnehmerliste

Am Vortag des Startes, Donnerstag, den 18. Juni 2026 fanden sich ab 1700 Uhr die Teilnehmer beim Naturfreundehaus Pucking ein, wo ab 1800 Uhr das Spaghettiessen angesagt war.

Anschließend gab es einige organisatorische, mündliche Informationen meinerseits. Leider ließ unpünktliche Anreise einiger Teilnehmer keinen perfekt geplanten strukturellen Ablauf zu.

Nach 1900 Uhr konnten wir zur fotografischen Darstellung der Teilnehmer/in, vor dem 1000 km Banner schreiten.

Die meisten haben es gelesen, dass ich ersuchte, für das Teilnehmer Foto das österreichische Randonneurs Trikot anzuziehen. Es gibt aber immer wieder Ausnahmen, die eben Mail und Information für unwichtiges Wissen halten. Natürlich wer keines hat, da auch 5 Teilnehmer aus Germany und 2 aus Ungarn dabei waren, der ist von meiner Rüge nicht betroffen.

Der Hauptstart erfolgt morgen am 19.6. um 0500 Uhr. Ein paar werden etwas früher losfahren um rechtzeitig, Vorgabe ist 19.30 Uhr, am Hochtor vom Großglockner zu sein.

Vorerst ging die Fahrt in westliche Richtung, der Wind paßte, zum Attersee und den Mondsee, die im Uhrzeigersinn durch das Tunnel nach Mondsee führte.

1. Kontrollstelle in Mondsee – km 99

In Mondsee bei der SHELL-Tankstelle (Abzweigung Richtung Thalgau), wurden die Teilnehmer von Harald UCHANN erwartet. Es wurden ihre Brevetkarten abgestempelt. Außerdem stand Wasser für die Trinkflaschen zur Verfügung. Bereits jetzt nach 3 – 4 Stunden Fahrzeit wurde jedem bewußt, dass es ein heißere Tag werden würde, auch wenn die Temperaturen zwischen 0800-0900 Uhr noch sehr Fahrradtauglich waren.

Ein elendiger „Schmierer“ mußte nach Thalgau in Richtung Wiestal bergauf befahren werden. Doch dann ging es dem Wiestalstausee ziemlich flott entlang, da viel bergab, nach Hallein. Dort plante ich die Strecke ja um. Die stark befahrene Bundesstraße wurde kurzer Hand eleminiert. Der Track führte in Hallein über die Salzach Brücke teilweise dem Fluß stromaufwärts entlang Richtung Golling.

2. Kontrollstelle in Golling – km 147

Auch hier gab es eine Änderung der Kontrollstelle. Da die vorerst geplante Kontrollstelle in Bischofshofen schwer mit dem Auto erreichbar gewesen wäre (es mußten die für die Labestelle notwendigen Nahrungsmittel und Getränke entladen werden), habe wir die Kontrollstelle in das Vereinshaus von Golling verlegt.

Dazu nahm ich mit den beiden Brevetneulingen aus Golling, Christine und Reinhard HUBER Kontakt auf und sie ermöglichten uns die Benützung des Vereinshauses mit dem angrenzenden großen Parkplatz als Labestelle. Außerdem waren sie mit und Gerhard behilflich bei der Versorung der ankommenden Brevetteilnehmer.

Auch der Bürgermeister von Golling, Martin Dietrich, kam auf Kurzvisite und empfing mit uns die ersten Teilnehmer.

Gerhard Lindner, Ferdinand, Bürgermeister, Nina und Reinhard Huber

Die erste große Gruppe nach ihrer Labung und vor der Weiterfahrt

Weiter ging die Fahrt Richtung Bischofshofen, über Lend kurz wieder der Salzach entlang, nach Bruck an der Glocknerstraße, Fusch und zur Mautstelle –

bald war zu sehen.

Mit 3.798 Meter über dem Meeresspiegel – der höchste Berg Österreichs, mit der Weltbekannten Großglockner Hochalpenstraße, die unsere Teilnehmer befahren durften, aber eigentlich mußten.

Und wenn man glaubte am Fuschertörl auf 2428 Meter Höhe ob zu sein und Freudensprünge machte, der irrte, denn der Glockner war noch nicht geschafft.

es ging wieder auf 2.262 Meter hinunter zur sogenannten Fuscherlacke und neuerlich Berg hoch zum Hochtor auf 2.504 Meter.

4. Kontrollstelle Hochtor – Großglockner km 347

Nun war es geschafft – die Glocknerkönige und eine Glocknerkönigin wurden am Hochtor von Hermann Leitner und Rudi Peyreder empfangen und mit Cola und belegten Broten versorgt.

Leider setzte die Hitze allen zu und es gab bereits 3 Ausfälle zu vermelden. Auch unser schnellster Randonneur Severin Zotter meinte, dass er noch nie solange auf den Glockner bergauf brauchte.

Hat man sich bergauf geschunden, so ist es abwärts auch nicht so einfach – auch wenn der Spruch „Wer bremst verliert“ im Rennradjargon sehr oft gebräuchlich verwendet wird, kommt man nicht umhin mit beiden Händen die Bremshebeln immer wieder fest zu betätigen. Mit dem Fazit, dass einem die Handgelenke ein Signal senden – wir können nicht mehr, bitte lass uns pausieren.

Nach Heiligenkreuz kommt das Mölltal, welches vermeintlich eh flach sei. Doch man soll sich nicht täuschen, ein paar kleine Bodenerhebungen gibt es da schon. Wenn der Wind aus der richtigen Richtung bläst, wäre es ja nicht so schlimm.

Einem ist das Navi ausgefallen und er konnte dem Straßenverlauf vom Glockner bis zur Kontrollstelle in Spittal an der Drau, zur Eishalle ohne mich anzurufen wo das sei finden.

Hingegen kam einer nach Mitternacht an, der trotz Navi die Kontrollstelle nicht fand, mich anrief und ich ihn mit dem Auto zur Kontrollstelle lotste. Ja, Langstreckenfahren macht mitunter auch „deppert“ (nicht im Sinne von blöd). Den jeder hatte ein foliertes Verzeichnis mit den Adressen der Kontroll- und Schlafstellen dabei. Man kann Leute fragen oder aber auch die Adresse im Handy eingeben. Aber auch ein Dankeschön wäre danach sehr angebracht. Selbstverständlichkeit sollte man nicht immer voraussetzen.

3. Kontroll- und Schlafstelle Spittal an der Drau km 347,8

Franz Joseph Bürger war es wieder, der uns die Kontrollstelle bei der Eishalle ermöglichte und auch die Turnmatten für die Schlafstelle in den 4 Kabinen der Eishockeyhalle auslegte. Auch war im Kiosk des angrenzenden Fußballplatzes vom SV Spittal ein großer Kühlschrank mit alkoholfreien Getränken und Bier für uns vorbereitet. Ebenfalls eine Kaffeemaschine.

Foto mit Franz Joseph vom 2. Juli 2022 vor der Volksschule Spittal a.d.Drau

Das Nudelgericht mit veganer Sosse und Fleischsosse war vor dem Kiosk platziert. Benjamin half Gerhard und mir bei der Ausgabe der Getränke und des Essens.

Nachdem die für manche kurze Nachtruhe ein Ende fand, versammelten sich gegen 0500 Uhr einige der Teilnehmer zur gemeinsamen Weiterfahrt in Richtung Villach. Natürlich gab es davor beim Kiosk ein kleines Frühstück.

Gerhard und ich durften wieder das Gepäck der Teilnehmer einladen. Auch hier hatten wir wieder das Rätsel mit 2 Gepäckstücken die nicht mit Namensschilder versehen waren.

Während sich einige die Nacht um die Ohren schlugen und bereits die weiteren Kontrollstellen in Villach, Lavamünd, Oberpurklau hinter sich hatten, begann für die „Schläfer“ nach 347 km der zweite Tag ihres 1000 km Brevets.

Das größte Hindernis „der Glockner“ war bezwungen, die Soboth bei km 495 durfte umfahren werden. Nicht so wie bei den früheren 1000er Brevets, da war noch sie Postalm eingebaut und auch die Soboth Pflicht. Ich selbst durfte es in dieser Form zwei mal genießen.

8. Kontrollstelle und Schlafstelle in Kaindorf bei Hartberg km 671

Schon seit dem ersten 1.000km Brevet im Jahre 2009, war die Kontrollstelle beim Gasthaus Steirerrast, bei meinem Freund Karl Jagerhofer, denn ich anno dazumals in Gran Canaria kennenlernte, geplant. Er war immer behilflich für eine Schlafstelle entweder im Turnsaal der Volkersschule oder im 1. Stock der Disco „Buona Sera“ zu sorgen.

Dieses Mal sollten wir im großen Turnsaal die Turnmatten auflegen. Leider wußte er nichts von einem Tischtennsturnier, welches nicht vor 2100 Uhr zu Ende sein sollte. Da ohnehin weniger als die Hälfte der Teilnehmer diese Schlafmöglichkeit auswählten, war auch der kleine Turnsaal ausreichen. Doch mußte dass Turnier unterbrochen werden, da wir vom großen Turnsaal die Matten in das Erdgeschoss schleppen mußten. Nach anfänglichen Stress löste sich alles in Wohlgefallen auf.

Die Kontrollstelle war in der Gaststube vom Steirerrast, wo die ankommenden Teilnehmer entweder „a la carte“ oder bereits vorbereitete Spaghetti aßen.

Da gleichzeitig eine Hochzeit stattfand, kümmerte sich Karl persönlich um die Bewirtung der Teilnehmer.

Obwohl jeder eine folierte Übersicht der Kontrollstellen bei sich hatte und es auch in der Vorbesprechung angesprochen wurde, dass der Turnsaal 500m entfernt ist und die Kontrollstelle ausschließlich im Gasthaus etabliert ist, fuhren manche direkt „umsonst“ vorerst zur Schule.

Ja so ist es nach 2 Tagen und 671 km ist nicht mehr alles so funktionell wie vor dem Start. Da fällt mir wieder der Spruch ein, was Langstreckenfahren aus einem macht………

Nachfolgende 2 Fotos – Teilnehmer nach kurzem Aufenthalt in der Gaststube und vor ihrer Weiterfahrt.

Auch in der großen Garderrobe der Volksschule bereiteten wir ein kleines Frühstück vor. Danach starteten „die Nächtiger“ gegen 0500 Uhr Früh zum letzten Abschnitt des Tausender. Es waren noch gut 325 km zu bewältigen.

Währenddessen waren die beiden Alexander (Pillinger und Karl) bereits im Ziel. Es war vorweg vereinbart, dass sie sich im Naturfreundehaus zur Ruhe begeben. Edith führt um 0800 Uhr die Finisherehrung – Übergabe Pokal und Urkunde – mit den beiden durch.

Fortsetzung folgt!!!!!!!!!!!!!!!!!!

600 km Brevet Juni 2026

Die Teilnehmerliste

Informationen zum Brevet (ändern sich jährlich)

Und immer wieder stellt sich am Start heraus, dass manche des Lesens von Informationen nicht mächtig sind!

Google Fotolink Ferdinand

Heute am 6. Juni 2026 war es wieder soweit, der 600 km Brevet wurde gestartet und eine Vielzahl der Brevetteilnehmer werden die klassische Brevetserie von 200 – 300 – 400 und 600 km vollenden und somit den Titel eines Superrandonneurs verdientermaßen erwerben. Die Ehrung der Superrandonneure erfolgt nach dem 200 km Abschlussbrevet am 6. September 2026 im Zuge der Abendveranstaltung.

Ich habe einigen aufgrund der Menge von Anmeldungen die Erlaubnis erteilt, dass der 600er Brevet einige Tage zuvor und auch danach gefahren werden darf, damit nicht eine Übermenge an Startern zum offiziellen Termin losfahren.

Bereits Mitte Februar langten ca 90 Anmeldungen per Mail ein, weshalb ich diese Ausnahme für den 600km Brevet schloss. Bei noch mehr Teilnehmern würde die Qualtität der Organsation Teilnehmer nur bedingt das gewohnte Level erfüllen.

Allerdings flatterten bis zur Stunde der Wahrheit, also dem tatsächlichen Start, ohnehin insgesamt 16 Absagen (DNS) herein und durch Vor- und Nach Fahrer reduzierte es sich dann tatsächlich auf ein organisatorisches angenehmes, Starterfeld.

Um 04:15 Uhr läutete auch für mich der Wecker, um 04:45 war ich am Startort, wo sich bereits 4 Teilnehmer einfanden.

Es waren dann am 6. Juni 2026 insgesamt 54 Starter und 6 Starterinnen, die hauptsächlich zur Hauptstartzeit um 060:0 Uhr losfuhren.

Penaltystrafe oder Peitschenhiebe

Ein paar machten sich nach vorausgegangener Abmeldung etwas früher „auf die Socken“.

Ein paar „Strolche“ fuhren unerlaubt früher los, vorallem waren da drei Schnelle dabei, die dann natürlich Stress machen, weil sie früher als geplant zur Labestelle kommen, wo wir die Spaghetti vorbereiten.

Auch werden sie noch früher, Frühmorgens am Sonntag in Haid ankommen und mir alten Mann, der sie im Ziel empfängt, wichtige Minuten an Schlaf meines ohnehin schon mit Ablaufdatum versehenen Lebens rauben.

Entweder ich gebe euch bei der Labestelle eine Viertel Stündige Penaltystrafe, indem ich euch Handschellen, besser wären Fußfesseln, anlege, oder lasse euch im Ziel auspeitschen.

6 Teilnehmer hatten die Erlaubnis bereits am Vortag im Bereich von Tulln/Tullnerfeld loszufahren. Sie nächtigten in Haid und kamen ebenfalls um 06:00 Uhr zum Start. Bei einer Sollzeit von 40 Stunden geht sich diese Herangehungsweise auch aus. Einige haben bereits gefinisht, siehe Teilnehmerliste.

Ja, Ausnahmen bestätigen bestehende Regeln oder man nennt es auch organisatorische Flexibilität.

Auch heute haben wir 27 Starter die durchfahren wollen, der Rest buchte ein Zimmer im Bereich von Böheimkirchen – Kalte Kuchl.

Die erste Kontrollstelle war in Rainbach bei der Bäckerei Scherb, km 75. Hier wurden die Teilnehmer von Verena und Harald Friesenecker (beide Paris-Brest-Paris Finisher) empfangen. Sie hatten Wasser dabei und stempelten die Brevetkarten ab. Diese Maßnahme war notwendig, da ja im Vorfeld mit fast 90 Startern gerechnet wurde.

– ein Kettenriß –

Auch dass kann passieren gut das ein Teilnehmer nachkam, der ein Kettenglied bzw einen Kettennieter dabei hatte und die Fahrt konnte kurz vor der Kontrollstelle in Rainbach fort gesetzt werden.

Labestelle in Langegg 19 bei Silvia

Da die Ankunftszeiten beim 600km Brevet eklatant auseinanderklaffen (04:35 – 20:00 Uhr) ist es nicht möglich auch im Ziel Spaghetti anzubieten. Daher hat es sich bewährt dies zur Kontrollstelle in Langegg nach 147km zu verlagern. Denn die meisten der Teilnehmer haben zu diesem Zeitpunkt bereits das Auffüllen ihrer Speicher dringend notwendig. Wir haben keine Kosten und Mühen gescheut euch hier mit Spaghetti und Getränken zu versorgen. Manche benötigten sogar einen Nachschlag – ob sich dass auch in Form von Trinkgeld zu Buche geschlagen hat, ich denke schon!

Die Meisten schätzen ja unseren Aufwand und tragen auch stolz das österreichische Randonneurs Nationaltrikot.

Hier sind die zwei fleißigen Bienen bei der Essenausgabe – Edith und Silvia

Von allen, die bei von der Labe- und Kontrollstelle in Langegg losfuhren, wurde ein Foto gemacht. Die Fotos wurden in der jeweiligen persönlichen Urkunde eingearbeitet. Übrigens, der Zeitaufwand für die Urkunden betrug 4 Stunden.

Weiter ging es nach Richtung Horn und Gars im Kamp wo die nächste Kontrollstelle bei der Pizzeria Gars die nächste Kontrollstelle bei km 242 befindlich war.

K 5 – km 421 Hotel Himmelreich – Mariazell

Eine weitere wichtige, für all jene die in der Nacht durchfahren ist die Kontrollstelle in Mariazell. Hier haben wir für die Meisten, die sich die Nacht um die Ohren schlugen Lunchpakete in Form von Käse- und Wurstsemmerl und Banane vorreserviert. Vince, der Pächter hat alles wie vereinbart in der Garage im Hof vorbereitet und auch die Lunchpakete mit Namen versehen.

K 7 Dürnbach Restaurant Pessl, km 561

Obwohl Gerti nicht mehr die Pächterin dieses Restaurantes ist und nunmehr Kathi nach einer vorausgegangen Besprechung es uns ermöglicht auch weiterhin diese Örtlichkeit zu nutzen. Vorallem war es auch wichtig, dass sie die Wasserkanister füllte und auch den Stempel für die Durchfahrer im Gastgarten deponierte. Auch hatte ich vorher eine Teilnehmerliste hinterlegt um zu wissen wer schon da war oder sich noch auf der Strecke abmühte.

Die Reihen haben sich schnell gelichtet, nicht nur dass sich die prall gefüllte Teilnehmerliste bereits vor dem Start beachtlich verringerte, es gab auch während der Fahrt 10 DNF, also „did not finish“. Nicht mal bei Schlechtwetter hatten wir so viele Ausfälle, wo bei es nur bei einem wegen technischen Defekt an einer Weiterfahrt nach 170km scheiterten. Bei allen anderen war es großteils körperliche und gesundheitliche Probleme. Ja,eine 600er Strecke ist halt nicht mit „ich gehe schnell mal Zigaretten holen“ erledigt. Sie kann unendlich lang werden, wenn die Beine nicht mehr wollen und die Umwelteinflüsse den Kopf blockieren. Ich würde ja auch gerne unter 23 Stunden wie unsere drei Schnellen fahren können, denn dann würden sich die Leiden auf der Strecke, aber natürlich auch die Freude Radfahren zu dürfen, verringern.

Wenn man natürlich knapp unter der erlaubten 40 Stunden Finisherzeit ankommt, hat man mehr von Leid und Freud. Es ist aber trotzdem Kopfsache, ob das eine oder andere, das Negative oder Positive, an einem 600km Brevet überwiegt. Auch wenn es ersteres wäre, so könnt ihr alle darauf stolz sein euch Finisher einer schönen 600 km Brevet Strecke in Österreich zu sein.

Wer noch dazu alle 4 klassischen Brevetstrecken in diesem Jahr absolviert hat, den beglückwünsche ich somit auf das aller Herzlichste.

Finisher laut Teilnehmerliste

So nun steht noch in wenigen Tagen die Organisation des 1000km Brevets vor der Tür. Dieser hat aber keinen Einfluß auf den Superrandonneur, da ist ja wie beschrieben nur 200-300-400-600 km erforderlich.

Die 10. Auflage des 1000km Brevets wird nun wirklich die letzte sein. Es ist organisatorisch einfach zu viel Aufwand und Risiko.

Sichert euch jetzt schon den Startplatz für den 200km Abschlussbrevet am 5.9. und der am Abend stattfindenden Abendveranstaltung.

Die Superrandonneure 2026

Es sind bereits 47 Superrandonneure, einige haben noch die Möglichkeit die Liste zu vervollständige – Die Ehrung erfolgt im Rahmen des Abschlussbrevets!

Wer eine Superrandonneursmedaille bestellen möchte bitte melden, die muß ich Ende Oktober gesammelt in einer Liste mit den gefinishten Brevets nach Paris schicken.

AIGNER Friedrich – 2020 Hollabrunn, NÖ

ALTHALLER Daniel – 4400 Steyr, OÖ

AUMAYR Markus – 4070 Pupping, OÖ

AXMANN Sonja – 4211 Steyregg, OÖ

BURESCH Josef – 2202 Enzersfeld, NÖ

DASTL Mario – 4222 Langenstein, OÖ

DOHNALEK Christian – 1070 Wien

FRIEDRICH Markus – 4060 Leonding OÖ

FRIESENECKER Harald – 4204 Reichenau, OÖ

GFRERER Helmut – 4040 Linz, OÖ

GOLSER Andre – 5020 Salzburg, S

GUFLER Berta – 6233 Kramsach, T

KALANOVIC Dejan – 5202 Neumarkt am Wallersee, S

KARL Alexander – 4891 Pöndorf, OÖ

KAST Stefan – 4501 Neuhofen, OÖ

KERSCHBAUMMAYR Engelbert – 1140 Wien

KNEIDINGER Peter – 4142 Hofkirchen, OÖ

KREUNDL Andreas – 4400 Steyr, OÖ

KRUMP Franz – 2352 Gumpoldskirchen, NÖ

LANGMAIER Thomas – 2201 Gerasdorf, NÖ

LIM Charlie – 1160 Wien

MALLINGER Robert – 4553 Schlierbach, OÖ

MARSCHALL Bernhard – 8043 Graz, Stmk

MAYR Gerald – 4851 Gampern,  OÖ

NEUHUBER Jürgen – 1160 Wien

PARGFRIEDER Alfred -4040 Linz, OÖ

PEINBAUER Rene – 1030 Wien

PFARL Sabine – 3400 Klosterneuburg, NÖ

PILLINGER Alexander – 4880 St.Georgen i.A., OÖ

PRISTAUZ-TELSNIGG Sigmar – 1020 Wien

REITER Andreas – 4671 Aichkirchen, OÖ

RIGO Manuel – 1020 Wien

RINNER Harald – 3370 Ybbs,NÖ

ROITHMAIR Stefan – 4600 Wels, OÖ

ROSSMANN Erwin – 4040 Linz, OÖ

ROTHBACHER Mattias – 5700 Zell am See, S

SAVEL Sale – 1130 Wien

SCHATZL Barbara – 4081 Hartkirchen, OÖ

STADLER Wolfgang – 7063 Oggau, B

STEFAN Diana – 4053 Ansfelden, OÖ

STÖGER Jan – 4624 Pennewang, OÖ

VOGTENHUBER Paul – 4190 Bad Leonfelden,  OÖ

WEICHSELBAUM Rene – 1030 Wien

WENIGWIESER Helmut – 4311 Schwertberg, OÖ

WILD Andrew – 4891 Pöndorf, OÖ

WÖCKINGER Stephan – 4400 Garsten, OÖ

ZECHNER Andreas – 8063 Eggersdorf, Stmk


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